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Sona (Muster)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Chokwe Lusona - The creation of the world.jpg
Lusona der Chokwe in Angola über die Weltentstehung: Der Weg von Sonne (links), Mond (rechts) und Mensch (unten) zu Gott (oben).

Sona, auch tusona (in einigen Zentral-Süd-Bantusprachen, Singular lusona, auch kasona) sind traditionelle geometrische Muster mancher Bantu-Völker, wie der Chokwe, in einem Gebiet von Angola und Sambia im südlichen Afrika.

Männer zeichnen sona mit den Fingern in den glatt gestrichenen Sand oder verzieren damit Häuserwände, während sie dazu eine Geschichte erzählen. Ohne den Finger abzusetzen, wird eine geschlossene Linie gezogen. Die Linie kreuzt sich mehrmals, führt aber um Punkte eines vorher festgelegten Musters herum. Manche Muster stehen für ganz bestimmte Geschichten und Fabeln. Sie sind somit geometrische Visualisierungen von Erzählungen.<ref>Henning Krause: Ethnomathematik - dargestellt am Beispiel der Sona Geometrie[sic!]. Spektrum der Wissenschaft 1998, Heft 9, S. 118 (online bei spektrum.de).</ref>

2023 wurde sona in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.<ref>Sona, drawings and geometric figures on sand. UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2023, abgerufen am 16. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Kolam (südindische Bodenmalereien mit teils mathematischen Mustern)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />