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Sorrel Hays

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Sorrel Hays (* 6. August 1941 in Memphis, Tennessee; † 9. Februar 2020 in Buchanan, Georgia,<ref>Sorrel Hays Obituary. In: Hutcheson’s Memorial. Februar 2020, abgerufen am 24. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Sorrel Hays and Marilyn Ries papers. In: New York Public Library. 2023, abgerufen am 24. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> anderen Quellen zufolge in New York)<ref>Mit dem Herzen hören. In: Emma. 12. Februar 2020, abgerufen am 13. Februar 2020.</ref> war eine US-amerikanische Komponistin, Musikerin und Pianistin.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Doris Ernestine Hays machte 1984 - schon jenseits der 40 - „Sorrel“ (nach dem Familiennamen „Sorrels“ ihrer Großmutter mütterlicherseits) zu ihrem Vornamen. Sie hatte Musik bei Harold Cadek an der University of Tennessee at Chattanooga bis zum Abschluss 1963 studiert. Mit einem Stipendium der Maclellan Foundation und der Unterstützung von Musica femina münchen hatte sie anschließend drei Jahre lang bei Friedrich Wührer und Hedwig Bilgram an der Hochschule für Musik und Theater München studiert. Ihr Studium bei Paul Badura-Skoda und Rudolf Kolisch an der University of Wisconsin in Madison schloss sie mit dem Master ab und unterrichtete im Anschluss daran am Cornell College in Iowa. Sie zog nach New York City und nahm Unterricht bei der Pianistin Hilde Somer. Außer in USA unterrichtete Hays auch an Universitäten in Kopenhagen und Istanbul.<ref name="about">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sorrel Hays: About (Memento vom 25. März 2016 im Internet Archive) (englisch)</ref> Sorrel Hays ist bekannt für Cluster Piano Musik, Elektroakustische Musik und Filmmusik.<ref name="about" />

Sie war Teilnehmerin des Como Festivals, der pro musica nova in Bremen und 1987 der documenta 8 in Kassel mit dem Werk Celebration of No, über das sie im Ausstellungskatalog schrieb:<ref>documenta 8 Katalog: Band 1: Aufsätze; Band 2: Katalog Seite 332; Band 3: Künstlerbuch; Kassel 1987, ISBN 3-925272-13-5 S. 332 books.google, books.google</ref>

„„Celebration of No“: eine Komposition aus 21 Frauenstimmen, die das Wort „No“/„Nein“ oder etwas vergleichbares wie „Ich will nicht“ in 21 Sprachen aussprechen. Dazwischen die Warnschreie von Vögeln. Ich fand im ‚Nein‘ der Frauen eine unerschütterliche Kraft, manchmal sanft, sogar mit nur schwacher Stimme sprechend, aber doch beharrlich ihr Recht behauptend; unser Recht, anderen ihre zerstörende Gewalt abzusprechen.“

Als das 17 Minuten lange Werk im Mai 1983 als Tonband-Collage auf ihrer Schallplatte Voicings bei Folkways Records veröffentlicht worden war, hatte Hays zu seiner Entstehung mitgeteilt:<ref>Doris Hays: Celebration of No: Die Frau in meiner Musik. In: Neuland - Ansätze zur Musik der Gegenwart Band 4 (1983/84), herausgegeben von Herbert Henck, Gisela Gronemeyer und Deborah Richards. Bergisch Gladbach April 1984. S. 261-267; auch in Emma 1983 S. 58 books.google</ref>

„Konzert-Tournee, Bayern, 24. November 1980 - Beim Frühstück mit Freunden erwähne ich die Kraft, die in dem Wort No steckt, die Intensität des Symbols und das sublinguale Gefühl des Klanges. Ist NO/NEIN ein Ur-Wort?
Unterwegs, Köln, 15. November 1981 - Ich sehe den Film Die bleierne Zeit von Margarethe von Trotta. Bin tief berührt von ihrem Porträt zweier politisch aktiver Schwestern meiner Generation, die im Nachkriegs-Deutschland aufwachsen. Beide Schwestern sagen NEIN zur Ausbeutung, zu gewaltsamer Gesinnungskontrolle durch die Herrschenden, zu ausufernder staatlicher Gewalt. Ich beschließe, aus dem Wort und dem Gefühl NEIN eine Komposition zu entwickeln.
Chattanooga/New York, Winter 1981 - Erste Tonbandaufnahmen mit Freunden, die NEIN sagen. [...]“

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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