Zum Inhalt springen

Spea Software

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Spea Software AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Spea Software logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1985<ref name="spiegel">Gründer: Kleiner Fehler. In: Der Spiegel. Nr. 25, 1988, S. 107–109 (online).</ref>
Auflösung November 1995 (Übernahme)
Sitz Starnberg (Bayern), Deutschland
Leitung Ulrich Seng<ref name="spiegel" />
Umsatz 174 Mio. DM (1994)<ref>Neue Produkte von Fast, Miro und Spea Sprach- und Videoverarbeitung auf dem Weg zum PC-Standard. In: computerwoche.de. 24. Februar 1995, abgerufen am 12. August 2013.</ref>
Branche Computer, Hardware, Grafikkarten
Datei:Grafikkarte-Tiga.jpg
TIGA-Karte Spea Fire mit i860

Die Spea Software AG war ein in Starnberg (Bayern) ansässiges Unternehmen, das 1985 von Ulrich Seng (* 1952)<ref>Ulrich Seng. duedil.com</ref> gegründet wurde. Es existierte bis 1995.

Spea stand für Systeme für professionelle Elektronik und Automation.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Zeitzeugen: Uli Seng. (Memento vom 20. Dezember 2014 im Internet Archive) mum.de</ref> Bekannt war Spea vor allem für seine Grafikkarten für den VESA Local Bus und PCI.

1992 ging die Firma an die Börse.<ref>Börsengang der Spea Software AG ist jetzt eine beschlossene Sache. computerwoche.de</ref> Im Mai 1993 wurde das kalifornische Unternehmen Video Seven in Fremont (Kalifornien) von Spea übernommen.<ref>Hauptaktionaer Seng tritt vom Vorsitz zurueck Spea Software AG formt wegen Geschaeftsausbau Vorstand um. computerwoche.de</ref> Dadurch entstand der Produktname SPEA/V7.<ref>How to Obtain Support for Video Seven Video Boards. snapshot of microsoft.com on web.archive.org</ref> Im Juli 1993 schloss die Firma Video Seven ihre Türen, nachdem das Unternehmen Insolvenz anmelden musste.

Im November 1995 wurde das Unternehmen von Diamond Multimedia übernommen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.channelpartner.deSpea-Übernahme durch Diamond Multimedia. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) channelpartner.de</ref>

Produkte[Bearbeiten]

Obwohl das Unternehmen als deutscher Grafikkartenpionier gilt, hat die Firma keine Grafikchips selbst entwickelt (wie zum Beispiel Matrox), sondern verbaute für seine Grafik- und Multimediakarten Chipsätze verschiedener Hersteller (unter anderem S3, Tseng Labs, Avance Logic).<ref>Linux Hardware Compatibility HOWTO. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. August 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.linux.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Die Treiber wurden von Spea selbst entwickelt.

Modellname Bus Chipsatzname Chipsatzhersteller
Fire GL PCI GLINT GX300, S3 Vision968 3DLabs, S3
ShowTime Plus PCI, VL ET4000/W32(i/p) Tseng Labs
V7-Mercury ISA, VL, PCI S3 928 S3
V7-Mercury Lite PCI S3 928 S3
V7-Mercury Pro ISA, VL S3 928 S3
V7-Mercury P-64 PCI, VL S3 Vision964 S3
V7-Mercury P-64 V PCI, VL S3 Vision968 S3
V7-Mirage ISA, VL S3 801/805 S3
V7-Mirage P-32 PCI, VL S3 Trio32 S3
V7-Mirage P-64 PCI, VL S3 864 S3
V7-Mirage P-64 (with S3 Trio64) PCI, VL S3 Trio64 S3
V7-Mirage P-64 V PCI, VL S3 868 S3
V7-Mirage Video PCI S3 Trio64V+ S3
V7-Mirage Video TV PCI S3 Trio64V+ S3
V7-VEGA ISA, VL CL-GD542x Cirrus Logic
V7-VEGA Pro PCI, VL TGUI9440 Trident
V7-VEGA Plus PCI, VL ALG2301, ALG2228 Avance Logic
V7-VEGA Video PCI, VL ALG2302 Avance Logic
V7-Storm PCI, VL Power 9100 Weitek
V7-Storm Pro PCI, VL Power 9100 Weitek

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />