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Spider-Man: Homecoming

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Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2017
Länge 134 Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Stab
Regie Jon Watts
Drehbuch
Produktion
Musik Michael Giacchino
Kamera Salvatore Totino
Schnitt
Besetzung
→ Synchronisation →

Spider-Man: Homecoming ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm von Jon Watts, der von den Marvel Studios produziert wurde. Es ist der 16. Film innerhalb des Marvel Cinematic Universe und darin der erste Film mit Spider-Man als Hauptfigur. Es handelt sich um eine Fortsetzung des Films The First Avenger: Civil War von 2016. Der Film kam am 13. Juli 2017 in die deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten]

Der in New York City lebende, 15-jährige Peter Parker ist wie sein bester Freund Ned ein Außenseiter an der New Yorker Midtown High School. Einer der wenigen Lichtblicke an seiner Schule ist sein heimlicher Schwarm Liz, die Präsidentin des dortigen Teams für den United States Academic Decathlon, dem auch Peter angehört. Peter kann sich nur schwer auf den Unterricht und seine früheren Hobbys konzentrieren, weil er immerzu an die Geschehnisse in Deutschland denkt und sich Szenen des Kampfes auf seinem Laptop anschaut. Nachdem er als Spider-Man an der Seite von Tony Stark als Iron Man am Flughafen Leipzig/Halle gegen Captain Americas aufsässige Avengers vorgegangen war, hinterließ ihm Tony einen neuen Hightech-Spider-Man-Anzug, dessen viele Funktionen aber erst nach und nach freigeschaltet werden sollen. In seiner Freizeit betätigt er sich weiter als Superheld, doch er will mehr tun, als nur hier und da Kleinkriminelle aufzuhalten. Tony will ihn noch nicht zu einem offiziellen Mitglied der Avengers machen, doch Peter fragt fast täglich bei Happy, Tonys Sicherheitschef, nach, ob er für irgendeine Mission gebraucht wird, und hält sich ständig in Bereitschaft für einen möglichen Rückruf, worunter seine Aufmerksamkeit im Unterricht und seine Hobbys leiden. Ned findet schließlich heraus, dass Peter ein Doppelleben als Superheld führt, und wird zu dessen Partner.

Als Peter einen Überfall auf die Geldautomaten einer Bank verhindert, bei dem technologisch hochentwickeltes Equipment zum Einsatz kommt, tritt mit dem skrupellosen Waffenhändler Adrian Toomes ein neuer Bösewicht auf den Plan. Dieser hatte sich acht Jahre zuvor als Besitzer eines privaten Bergungsunternehmens an den Aufräumarbeiten beteiligt, die durch den Angriff der Chitauri auf New York notwendig geworden waren. Als ihm von der US-Regierung weitere Bergungen untersagt wurden, beschloss er wegen der daraus resultierenden finanziellen Verluste, die bereits geborgene Chitauri-Technologie für den Bau eines Fluganzugs und hochtechnisierter Waffen für den Schwarzmarkt zu verwenden. Weil Peter weder Happy noch seinen Mentor Tony von der Gefahr, die von Toomes ausgeht, überzeugen kann, macht er auf eigene Faust Jagd auf ihn, denn er wittert endlich seine Chance, sich als Superheld zu beweisen. Später stört Peter einen Waffendeal zwischen Jackson Brice und Herman Schultz, die zu Toomes’ Leuten gehören, und dem Kleinkriminellen Aaron Davis. Als Toomes ihn hierbei überrumpelt, muss Iron Man zu seiner Rettung einschreiten, und warnt Peter davor, die Sache weiter zu verfolgen. Bei dieser Gelegenheit gelangt jedoch ein Stück der Chitauri-Technologie in Peters Hände, und gemeinsam mit Ned versucht er, hinter das Geheimnis des darin befindlichen Energiekerns zu kommen. Als beide an Peters Anzug herumbasteln, deaktivieren sie die „Kindersicherung“ und schalten eine Reihe zusätzlicher Funktionen frei, darunter eine Künstliche Intelligenz.

Als das Zehnkampfteam zu einem Wettstreit nach Washington fährt und Ned das Chitauri-Modul mit in das Washington Monument nimmt, wird es versehentlich aktiviert und beschädigt das Gebäude mit einer enormen Energieentladung, so dass das Team droht, mit dem hierdurch ebenso beschädigten Fahrstuhl abzustürzen. Peter – der in Folge eines Versuchs, Toomes von seinen Machenschaften abzuhalten, zuvor den Zehnkampf verpasst hatte – kann als Spider-Man im letzten Moment alle retten. Er erfährt von Davis, dass sich Toomes und einige seiner Leute auf der Staten Island Ferry befinden, wo sie Waffen an einen gewissen Mac Gargan verkaufen wollen. Beim Versuch, sie dort gefangen zu nehmen, taucht das FBI auf, und die Fähre wird stark beschädigt und fast versenkt. Iron Man muss abermals einschreiten, um eine Katastrophe zu verhindern, und nimmt Peter zur Strafe für seinen Leichtsinn den Spider-Man-Anzug weg.

Als der große Homecoming-Ball ansteht, bietet Peter Liz an, sie dorthin zu begleiten, und sie willigt ein. Als Peter sie zu Hause abholen will, öffnet ihr Vater – zu Peters Entsetzen Adrian Toomes – die Tür. Auf dem Weg zum Ball erkennt auch Toomes, dass Peter Spider-Man ist, doch weil Peter seiner Tochter in Washington das Leben gerettet hat, verschont er ihn, nicht ohne ihn davor zu warnen, ihm bei seinen Waffengeschäften nochmal in die Quere zu kommen, da er ansonsten Peter und alle, die ihm wichtig sind, töten werde. Peter, noch starr vor Schreck, willigt ein, hängt sich aber dennoch erneut unbemerkt an Toomes’ Fersen und kann verhindern, dass dieser ein Flugzeug, das hochmoderne Waffen von Stark Industries zum neuen Hauptquartier der Avengers bringen soll, in der Luft ausrauben kann. Toomes überlebt den Absturz des Flugzeugs, doch beim Versuch, mit einer Kiste der Ladung zu entkommen, explodiert sein beschädigter Fluganzug. Peter rettet ihn aus dem Feuer und liefert ihn der Polizei aus. Tony lädt Peter aufgrund seiner Leistung ein, den Avengers beizutreten, doch Peter lehnt dies vorerst ab. Zu Hause angekommen, entdeckt Peter den Spider-Man-Anzug, den Tony ihm zuvor weggenommen hatte, in einer Tüte auf seinem Bett. Er zieht ihn sofort an, und als er seine Maske in seinem Zimmer bei offener Tür abnimmt, beobachtet Tante May das Geschehen und ist außer sich.

In der Mid-Credit-Szene trifft Toomes im Gefängnis auf seinen ehemaligen Käufer Mac Gargan, der ein paar Freunde hat, die sich an Spider-Man rächen wollen. Außerdem hat er das Gerücht gehört, dass Toomes die wahre Identität Spider-Mans kennt. Toomes bestreitet dies. Nach dem Abspann taucht Captain America auf und erzählt etwas über Geduld.

Produktion[Bearbeiten]

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Regisseur Jon Watts auf der Comic-Con 2016

Produktionsgeschichte[Bearbeiten]

Nach dem Bekanntwerden des offiziellen Titels wurde spekuliert, ob dieser womöglich eine filmische Adaption der The-Amazing-Spider-Man-Ausgabe Nr. 252 aus dem Jahr 1984 werden könnte, die den gleichen Titel trägt und in dem das schwarze Kostüm von Spider-Man eingeführt wurde. Zudem legte das Kostüm die Grundlage für den später eingeführten Alien-Parasiten, der Venom hervorbrachte.<ref>Graeme McMillan: ‘Spider-Man: Homecoming’: What Does That Title Mean, Anyway? In: The Hollywood Reporter, 13. April 2016.</ref>

Nach Ansicht von Fachleuten geht es Sony und Marvel im Film darum, den neuen Spider-Man als eigenständigen Helden zu etablieren,<ref>Julius Vietzen: Nach ‘The First Avenger: Civil War’: Wie geht es jetzt weiter in Marvels Kinouniversum? In: filmstarts.de, 28. April 2016.</ref> nachdem er in den Vorgängerfilmen eher als Nebenfigur in das Marvel Cinematic Universe eingeführt wurde. Da die Filmrechte für die Figur Spider-Man bei Sony Pictures liegen, der Film jedoch gemeinsam mit den Marvel Studios produziert wird, weil diese in den vorangegangenen Jahren erfolgreicher bei der Umsetzung von Filmen mit Marvel-Figuren waren, befürchteten Kritiker, Sony könne zu viel Einfluss auf den Film haben. Bei einer Pressekonferenz zum Film Captain America: Civil War im April 2016 sagte Kevin Feige, der Chef der Marvel Studios, zur geplanten Aufgabenverteilung zwischen den beiden beteiligten Studios, die kreativen Entscheidungen würden von Marvel getroffen werden.<ref>Spider-Man: Homecoming – Marvel bestimmt die kreative Ausrichtung. In: moviepilot.de, 28. April 2016.</ref><ref>Adam Chitwood: ‘Spider-Man’ Reboot: Kevin Feige Says Marvel Are the ‘Creative Producers’ on the Film. In: collider.com, 12. April 2016.</ref> Im Juli 2016 teilte Feige mit, dass sich Marvel bei der Neuauflage der Spider-Man-Reihe an Harry Potter orientieren will, weil dessen Lebensweg mit dem von Peter Parker vergleichbar sei.<ref>Movie Talk: ‘Spider-Man’ to Follow ‘Harry Potter’ Formula; Kevin Feige Talks Baby Groot’s Memories. In: collider.com, 28. Juli 2016.</ref> Homecoming, der Untertitel des Films, spielt auf eine Festtradition an Bildungseinrichtungen in den USA an. Jörg Wunder vom Tagesspiegel erkennt darin zudem einen Subtext: „Obwohl Sony mit seinen Spinnenmännern eine glücklichere Hand hatte als die Konkurrenz von Fox mit den Fantastic Four, wurde vereinbart, die weiter von Sony vertriebenen Filme von Marvel produzieren zu lassen und die Comic-Ikone somit buchstäblich an ihren von Fans eingeforderten Platz im MCU heimkehren zu lassen.“<ref name="TagesspiegelWunder">Jörg Wunder: Im Kino: ‘Spider-Man: Homecoming’: Der Anfänger. In: Der Tagesspiegel, 12. Juli 2017.</ref>

Bezüge zu den Comics und früheren Filmen[Bearbeiten]

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Stan Lee, der Schöpfer von Spider-Man und Iron Man, bei der San Diego Comic-Con International 2015

Die Figur von Spider-Man war bereits im Film The First Avenger: Civil War in einer von Kritikern vielfach gelobten Szene neu in die Avengers eingeführt worden, in der Peter Parker von Tony Stark in dessen Wohnung in Queens aufgesucht und von ihm dazu angestoßen wird, ein Gefühl dafür zu bekommen, wer er ist und warum er sich eigentlich Abend für Abend durch New York schwingt. Infolge dieses Gesprächs werde aus dem hochintelligenten, in sozialen Angelegenheiten jedoch nur wenig erfahrenen Teenager ein wahrer Superheld mit Idealen, was die Grundidee, die hinter der Figur steckt, sehr gut erkläre.<ref name="Granger">Katie Granger: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The Handling Of Tom Holland’s Spiderman Origin Scene In ‘Civil War’ Was Perfect. (Memento vom 15. Mai 2016 im Internet Archive) In: moviepilot.com, 13. Mai 2016.</ref>

Anfänglich hat Peter Parker kein großes Interesse daran, ein Held zu sein. In der Neuauflage ist es Stark, der Peter Parker dazu motiviert, den Avengers beizutreten und mit ihm nach Deutschland zu kommen, um dort seine besonderen Fähigkeiten gegen das scheinbar Böse einzusetzen. Dadurch, dass Stark ihn im Film daran erinnerte „Wenn du die Macht hast und böse Dinge geschehen und du nichts tust, um sie aufzuhalten, dann geschehen diese bösen Dinge deinetwegen“<ref name="Granger" />, übernahm er die Mentorenfunktion, die in den Comics<ref>Amazing Fantasy #15 Amazing Fantasy (1962) #15. In: marvel.com. Abgerufen am 15. Mai 2016.</ref> und Vorgängerfilmen sein Onkel Ben erfüllte, der ihm erklärt hatte: „Aus großer Macht entsteht auch große Verantwortung.“ Somit ist es weiterhin weder Edelmut noch Rache, sondern das schlechte Gewissen, das Spider-Man in der Neuauflage zu seinen Heldentaten bewegt. Am Ende des Films wurde als Hinleitung zur Spider-Man-Neuauflage in einer Post-Credit-Szene gezeigt, wie Spider-Man seiner Tante May wegen der in Leipzig erlittenen Blessuren Rede und Antwort stehen muss, sich gleichzeitig aber auch über die neue Ausrüstung freuen darf, die Stark ihm hinterlassen hat.

Die Einführung von Spider-Man in die Reihe der Avengers, so der Drehbuchautor Stephen McFeely, sei dem Umstand geschuldet gewesen, dass dieser Held durch die bisherigen Spider-Man-Filme nicht nur Fans der Comic-Hefte, sondern darüber hinaus auch den meisten Kinobesuchern bekannt sei, was den Vorteil habe, dass man nicht mehr erklären müsse, wie dieser zu seinen Superkräften kam, und den Drehbuchautoren die Vorstellung des Protagonisten im Film erlaube, ohne zu viel Zeit mit der Hintergrundgeschichte und der Figurenentwicklung verschwenden zu müssen.<ref name="Granger" />

Das Ziel der Neuauflage war es, dass eine junge Generation mit diesem neuen Spider-Man so aufwachsen sollte, wie die Millennials mit Harry Potter aufwuchsen. Im Gegensatz zu den vorherigen Filmen bleibt Peter Parkers Geschichte in der Neuauflage ganz bewusst in seinem Leben als Schüler einer High School verankert. Produzent Eric Hauserman erklärt, Peter sei ein Teenager, wie er im Buche steht: „Er hat sein Handy, macht Selfies und Videos, wo immer er hingeht. Das was Kinder eben machen.“<ref name="filmstartsFrankeS2">Katharina Franke: FILMSTARTS am Set von… ‘Spider-Man: Homecoming’ (Seite 2). In: filmstarts.de, 7. April 2017.</ref> Im Gegensatz zu den vorherigen Spider-Man-Filmen bekommt Peter Parker erstmals ein ziemliches technisches Upgrade, das ihm Tony Stark spendiert und laut Hauserman ein Iron Man Technology Level besitzt, darunter ein High-Tech-Sicht-System, Webwings und einen Fallschirm.<ref>Katharina Franke: FILMSTARTS am Set von… ‘Spider-Man: Homecoming’ (Seite 4). In: filmstarts.de, 7. April 2017.</ref>

Stab, Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten]

Im Sommer 2015 wurde bekannt, dass Jon Watts die Regie des Films übernehmen wird.<ref>Nick Romano: Why Marvel Picked Jon Watts To Direct The Spider-Man Reboot. In: cinemablend.com, 2. Juli 2015.</ref> Kevin Feige sagte zu dieser Wahl, Marvel habe sehr seinen Film Cop Car gemocht.<ref>Nick Romano: Why Marvel Picked Jon Watts To Direct The Spider-Man Reboot. In: cinemablend.com, 30. August 2015.</ref> Die Übertragung der Regie an Watts, der zuvor in dieser Funktion überwiegend für Kurzfilme und Fernsehserien arbeitete, entsprach zudem der mittlerweile üblich gewordenen Praxis, bei Superhelden-Filmen aufstrebende, aber nicht unbedingt erfahrene Regisseure zu verpflichten.<ref>Patrick Heidmann und Hannah Pilarczyk: Comicverfilmung ‘Suicide Squad’: Was nicht passt, kann nicht mehr passend gemacht werden. In: Spiegel Online, 16. August 2016.</ref> Neben Watts waren noch Christopher Ford, Chris McKenna und Erik Sommers, aber auch John Francis Daley und Jonathan Goldstein an der Entwicklung des Drehbuchs beteiligt<ref>Mike Fleming Jr: ‘Spider-Man’ Reboot Finds Its Writers: ‘Vacation’ Duo In Talks. In: deadline.com, 16. Juli 2015.</ref>, die zuvor als Autorenduo gemeinsam am Film Vacation – Wir sind die Griswolds gearbeitet hatten.

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Zendaya spielt Peters Mitschülerin MJ
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Tom Holland übernahm im Film die Rolle von Spider-Man

Im Juni 2015 wurde bekannt, dass die Hauptrolle im Film und auch eine Nebenrolle in The First Avenger: Civil War, dem Einführungsfilm des neuen Spider-Man, mit dem Schauspieler Tom Holland besetzt wird.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sony Pictures and Marvel Studios Find Their ‘Spider-Man’ Star and Director.] In: sonypictures.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. Dezember 2021.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Anthony Russo, einer der Regisseure des Vorgängerfilms, äußerte sich zur Besetzung: „Wir zeigen einen ganz jungen Spider-Man, denn wir haben den Eindruck, dass seine Jugend ihm eine gewisse Einzigartigkeit im Marvel-Universum verleiht. Entsprechend wollten wir ihn mit einem ganz jungen Darsteller besetzen.“ Die Figur Spider-Man war immer ein großer Favorit der Russo-Brüder in den Marvel-Filmen gewesen.<ref>Frank Arnold: Interview mit Anthony Russo zu ‘The First Avenger: Civil War’. In: epd-film, 29. April 2016.</ref> Im Mai 2015 hatten neben Holland noch Asa Butterfield, Judah Lewis, Matthew Lintz, Charlie Plummer und Charlie Rowe zu den letzten sechs Kandidaten und damit zur engeren Auswahl für diese Rolle gehört.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Spider-Man Hopefuls Screen-Test in Atlanta as Marvel Decision Nears (Exclusive).] In: HollywoodReporter.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Obwohl Spider-Man im Film The First Avenger: Civil War nur ungefähr zehn Minuten zu sehen war<ref name="shepherd">Jack Shepherd: Captain America: Civil War: How Tom Holland won over Marvel to become Spider-Man. ‘That’s Spider-Man to us. That’s what we love’. In: independent.co.uk, 10. Mai 2016.</ref> und hierbei als Superheld mit Geheimidentität eine Sonderposition hatte, was ihn nur bedingt zum Kreis der Avengers passen ließ<ref>Johanna Slomski: ‘Spider-Man’-Reboot: Tom Holland über Andrew Garfield und die Dreharbeiten. In: filmstarts.de, 30. November 2015.</ref>, war die schauspielerische Leistung von Holland nach der Premiere des Films vielfach gelobt und der Schauspieler als der neue Spider-Man begrüßt worden. Nachdem zuvor vielfach von Fans keine weiteren Spider-Man-Verfilmungen gewünscht waren<ref>Rajko Burchardt: Der Neustart nach dem Neustart. Warum es keine weiteren Spider-Man-Filme braucht. In: moviepilot.de, 24. Juni 2015.</ref><ref>De-bugging the Spider-Man Franchise – Why we don’t need a ‘Reboot’. In: comicbookmovie.com, 14. Dezember 2014.</ref>, habe Holland die Vorgänger Tobey Maguire und Andrew Garfield vergessen lassen<ref name="shepherd" /> und auch die Erwartungen der Leser der Comic-Hefte erfüllt.<ref name="Ghosh">Sutrishna Ghosh: Captain America Civil War: Tom Holland’s youthful Spider-Man is a smash hit. In: ibtimes.co.uk, 7. Mai 2016.</ref> Besonders aufgrund seiner jugendlichen Ausstrahlung und seiner eindrucksvollen Bewegungen, die seine Erfahrungen als Turner und Akrobat zeigten, bewege sich Holland näher an den Spider-Man-Comic-Heften<ref name="Ghosh" />, wie besonders sein Flip beim Auftreten der Figur zeige und auch viele der Stunts, die der Schauspieler in The First Avenger: Civil War selbst durchführte.<ref name="shepherd" /> Auch Tobey Maguire, der selbst die Figur ab 2002 zu neuer Berühmtheit geführt hatte, gratulierte Holland nach seiner Einführung in das MCU und zeigte sich angetan vom neuen Spider-Man.<ref>Jonas Gössling: Civil War: Der alte Spider-Man gratuliert dem neuen. Tobey mag Tom. In: ign.com, 14. Mai 2016.</ref> Während Maguire seine Spider-Man-Rolle im Alter von 27 angetreten hatte und Andrew Garfield sogar schon kurz vor seinem 30. Geburtstag stand, war Holland zum Zeitpunkt seines ersten Auftritts als Peter Parker gerade einmal 19 Jahre alt, was den britischen Schauspieler in den Augen des Regisseurs zum idealen Superhelden mache: „Er ist ein toller Spider-Man. Er hat genau die Einstellung, die wir brauchen, die perfekten körperlichen Voraussetzungen, aber auch eine Unschuld und Aufgeregtheit gepaart mit einer gewissen New-York-Coolness. Das ist super!“<ref>Katharina Franke: FILMSTARTS am Set von… ‘Spider-Man: Homecoming’ (Seite 3). In: filmstarts.de, 7. April 2017.</ref> Nach eigenen Aussagen steht Holland in dieser Rolle für insgesamt sechs Auftritte unter Vertrag.<ref>Cooper Hood: Spider-Man Actor Tom Holland Contracted for 6 Marvel Movies. In: screenrant.com, 9. November 2016.</ref><ref>Björn Becher: ‘Spider-Man: Homecoming’: Tom Holland verrät, für wie viele Filme er unter Vertrag steht und wie er erfuhr, dass er den berühmten Helden spielt. In: filmstarts.de, 10. November 2016.</ref>

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Robert Downey Jr. übernimmt im Film ein weiteres Mal die Rolle von Iron Man
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Tony Revolori spielt im Film Flash Thompson

Die Besetzung von Tante May mit der 1964 geborenen, US-amerikanischen Schauspielerin Marisa Tomei wurde im Juli 2015 bekannt.<ref>Marisa Tomei to Play Aunt May in New ‘Spider-Man’ Movie. In: Variety, 8. Juli 2015.</ref> Die Besetzung dieser Rolle mit einer deutlich jüngeren Person als in den Comics und in früheren Spider-Man-Verfilmungen dargestellt, war zudem bereits in The First Avenger: Civil War aufgegriffen worden, wo sie durch die Figur von Tony Stark im Film als „überraschend attraktiv“ beschrieben wurde. Tony Revolori übernahm im Film die Rolle von Flash Thompson, dem Spitzenathleten von Peters Schule, der ihn des Öfteren in Schwierigkeiten bringt. In der Rolle von MJ, einer weiteren Mitschülerin von Peter, ist Zendaya zu sehen.

Im April 2016 war bekannt geworden, dass Robert Downey Jr. im Film als Iron Man zu sehen sein soll.<ref>Sven Pfizenmaier: Spider-Man: Homecoming – Micheal Keaton ist raus, Robert Downey Jr.s Iron Man drin. In: moviepilot.de, 22. April 2016.</ref> Es ist das achte Mal, dass Downey diese Rolle übernimmt. Für insgesamt drei Drehtage soll er eine Gage von 15 Millionen US-Dollar bekommen haben.<ref>Avengers – Endgame: Wie viel kassieren Downey Jr. und Co? Abgerufen am 2. Mai 2019.</ref> Ebenfalls im April 2016 wurden Gerüchte laut, dass Michael Keaton, der 1989 in der Rolle von Batman im gleichnamigen Film zu sehen war, möglicherweise in einen Superheldenfilm zurückkehren könnte.<ref>Justin Kroll: Michael Keaton Eyed to Play Villain in ‘Spider-Man: Homecoming’. In: Variety, 13. April 2016.</ref> Erst im Rahmen der Comic-Con wurde im Juli 2016 offiziell bestätigt, dass Keaton im Film die Rolle von Adrian Toomes bzw. The Vulture übernehmen wird. Es war das erste Mal, dass The Vulture in einer Realverfilmung zu sehen ist.<ref>John Casteele: How Spider-Man: Homecoming’s Vulture Could Fit Into the MCU. In: screenrant.com, 29. Juli 2016.</ref>

Im Mai 2016 war ein Castingaufruf erfolgt, bei dem eine Agentur 15- bis 17-jährige, aber teils auch ältere Mädchen und Jungen suchte, die im Film die Rollen von Schülern einer High School übernehmen sollen. Hierbei wurde insbesondere die Suche nach Darstellern asiatischer und indischer Abstammung fokussiert. Der Aufruf erfolgte für das Projekt The Summer of George, was der Codename des neuen Spider-Man-Films war.<ref>Jeremy Clymer: Spider-Man: Homecoming Begins Casting High School Student Extras. In: screenrant.com, 14. Mai 2016.</ref>

Datei:Laura Harrier by Gage Skidmore.jpg
Laura Harrier spielt Peters heimliche Liebe Liz Allan
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Jacob Batalon spielt Peters besten Freund Ned Leeds

Im Juni 2016 wurde bekannt, dass Martin Starr, Logan Marshall-Green und Kenneth Choi weitere Rollen im Film übernehmen sollen.<ref>Mike Fleming Jr: Silicon Valley’s Martin Starr Joins ‘Spider-Man: Homecoming. In: deadline.com, 16. Juni 2016.</ref><ref>Justin Kroll: ‘Spider-Man: Homecoming’ Casts ‘Prometheus’ Star Logan Marshall-Green. In: Variety, 16. Juni 2016.</ref><ref>Daniel Ricwulf: Spider-Man: Homecoming Adds Kenneth Choi As New Character. In: screenrant.com, 9. Juni 2016.</ref> Choi spielte im Film den Rektor der Schule. Ende Juni 2016 stieß Donald Glover zur Crew.<ref>Justin Kroll: Donald Glover Joins ‘Spider-Man: Homecoming’. In: Variety, 14. Juni 2016.</ref> Der Comedian und Musiker ist im Film in der Rolle von Aaron Davis zu sehen, einem Kleinkriminellen und Einbrecher, der ein Kunde von Vulture ist.<ref name="filmstartsBecher1">Björn Becher: ‘Spider-Man: Homecoming’: Überraschende Rückkehr für zwei prominente Marvel-Darstellerinnen. In: filmstarts.de, 26. Juni 2017.</ref> Kurz danach wurden Michael Mando und Abraham Attah als Neuzugänge bestätigt. Ende Juni 2016 wurde bekannt, dass Tyne Daly im Film eine Rolle übernehmen soll<ref name="Herger">David Herger: ‘Spider-Man: Homecoming’: Bilder von Tom Holland als Spidey und weiterer Cast-Neuzugang für das Marvel-Abenteuer. In: filmstarts.de, 30. Juni 2016.</ref> und Bokeem Woodbine die Rolle eines weiteren Bösewichts übernehmen wird.<ref>Borys Kit: ‘Spider-Man: Homecoming’ Finds Another Villain With ‘Fargo’ Actor. In: The Hollywood Reporter, 23. Juni 2016.</ref> Bei Woodbines Rolle handelt es sich um die von Herman Shultz alias Shocker, ein Superschurke, der erstmals 1967 in The Amazing Spider-Man Nummer 46 in Erscheinung getreten war und in den Comics wiederholt mit The Vulture zusammenarbeitet. Shocker ist ein talentierter Safeknacker und Einbruchsexperte, der ein Kostüm entworfen hat, das Druckluft-Schockwellen abfeuern kann.<ref name="Haß">Helgard Haß: ‘Spider-Man: Homecoming’: Neue Details über den Tinkerer enthüllen möglichen dritten Bösewicht. In: filmstarts.de, 12. August 2016.</ref> Auch diese Figur wurde von Stan Lee, gemeinsam mit John Romita, geschaffen. Später wurde bekannt, dass die Rolle von Peters bestem Freund Ned Leeds mit Jacob Batalon besetzt wurde. In den Marvel Comics ist Ned ein Reporter des Daily Bugle, einer New Yorker Tageszeitung.<ref>Jonathon Dornbush: Spider-Man: Homecoming Director reveals High School Characters’ Names. In: ign.com, 25. Juli 2016.</ref> Laura Harrier übernahm als Liz Allan, in die Peter heimlich verliebt ist, ebenfalls eine größere Rolle.<ref>Catrina Dennis: Spider-Man: Homecoming Adds Tony Revolori & Laura Harrier to Cast. In: screenrant.com, 15. April 2016.</ref> Spider-Man-Schöpfer Stan Lee ist im Film in einem Cameo-Auftritt als ein New Yorker Bürger zu sehen, der sich über den Lärm beschwert, den Peter Parker auf der Straße macht.

Ende Juli 2016 stieß Martha Kelly zur Crew.<ref>Patrick Hipes: Geoff Stults Jumps Into ‘Granite Mountain’; Martha Kelly Joins ‘Spider-Man: Homecoming’. In: deadline.com, 29. Juli 2016.</ref> Anfang August 2016 wurde die Besetzung von The Tinkerer mit Michael Chernus bekannt und damit einem weiteren Bösewicht.<ref>Mike Fleming Jr und Anita Busch: Michael Chernus Joins ‘Spider-Man: Homecoming’ As The Tinkerer. In: deadline.com, 10. August 2016.</ref> The Tinkerer heißt eigentlich Phineas Mason, und er ist ein ehemaliger Mitarbeiter von Stark Industries, der von Tony Stark einige Jahre zuvor persönlich gefeuert wurde.<ref name="Haß" /> Als Mitarbeiter von Vulture hat er für diesen einen Gleiter entwickelt und die geborgene Alien-Technologie untersucht. Mit Gwyneth Paltrow als „Pepper“ Potts und Jon Favreau als Happy Hogan übernehmen im Film zwei weitere Schauspieler Rollen, in denen sie bereits, an der Seite von Downey, in den Filmen Iron Man, Iron Man 2 und Iron Man 3 zu sehen waren, wodurch in Spider-Man: Homecoming eine weitere Verbindung zu den Avengers und zum Marvel Cinematic Universe hergestellt wird. Zudem ist auch Chris Evans über den ganzen Film verteilt in Videosequenzen in der Rolle von Captain America zu sehen, die Schülern beispielsweise im Sportunterricht oder beim Nachsitzen vorgespielt werden und einen pädagogischen Auftrag haben.

In der Abspannszene trifft Toomes im Gefängnis auf den von Michael Mando gespielten, dort inhaftierten Mac Gargan, gegen den Peter bereits auf der Staten Island Ferry kämpfen musste. Mac Gargan ist in den Comics ein Detektiv, der von J. Jonah Jameson, dem Chef des Daily Bugle, angeheuert wird. Wie auch in der Zeichentrickserie zu erfahren ist, wurde dessen DNA ebenfalls verändert und mit der eines Skorpions vermischt, weshalb er als Bösewicht Scorpion auftretend mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet ist, die denen von Spider-Man ähneln. In Spider-Man: Homecoming teilt Mac Gargan mit Scorpion jedoch nur den Namen.<ref name="filmstartsGerdshikow">Sebastian Gerdshikow: Neuer Schurke für ‘Spider-Man: Homecoming 2’? Wir erklären euch die Abspannszene von ‘Spider-Man: Homecoming’! In: filmstarts.de, 13. Juli 2017.</ref>

Die deutsche Synchronisation entstand unter der Regie und nach einem Buch von Björn Schalla.<ref>Spider-Man: Homecoming. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 8. Februar 2021.</ref>

Darsteller Rolle Synchronsprecher
Tom Holland Peter Parker / Spider-Man Christian Zeiger
Michael Keaton Adrian Thomes / Der Geier Joachim Tennstedt
Jon Favreau Harold „Happy“ Hogan Michael Iwannek
Jacob Batalon Ned Leeds Sebastian Fitzner
Zendaya Michelle „MJ“ Jones-Watson Marcia von Rebay
Laura Harrier Liz Allan Lisa May-Mitsching
Robert Downey Jr. Anthony Edward „Tony“ Stark / Iron Man Tobias Meister
Marisa Tomei May Parker Claudia Lössl
Donald Glover Aaron Davis Constantin von Jascheroff
Gwyneth Paltrow „Pepper“ Potts Katrin Fröhlich
Tony Revolori Flash Thompson Dirk Petrick
Bokeem Woodbine Herman Schulz / Shocker Martin Kautz
Tyne Daly Anne Marie Hoag Cornelia Meinhardt
Michael Chernus Phineas Mason Tim Sander
Martin Starr Mr. Harrington Rainer Fritzsche
Chris Evans Steve Rogers / Captain America Dennis Schmidt-Foß
Jennifer Connelly (Stimme) Karen, Peters Anzug-Stimme Julia Kaufmann
Kerry Condon (Stimme) F.R.I.D.A.Y. Britta Steffenhagen
Stan Lee (Cameo) New Yorker Bürger Peter Groeger

Dreharbeiten[Bearbeiten]

Datei:Front of Grady.jpg
Im Juni 2016 fanden die Dreharbeiten unter anderem an der Henry W. Grady High School in Atlanta statt
Datei:Astoria Blvd - South Side Stairs.jpg
Ende September 2016 drehte man im New Yorker Stadtteil Astoria

Die Dreharbeiten haben im Juni 2016 in den Pinewood Studios in Atlanta, Georgia begonnen.<ref>Clement Bryant: Spider-Man: Homecoming Begins Production. In: themarvelreport.com, 21. Juni 2016.</ref> Ebenfalls im Juni 2016 erfolgten Aufnahmen an der Henry W. Grady High School in der Nähe des Piedmont Parks in Atlanta.<ref>Matt Walljasper: What’s filming in Atlanta now? Spider-Man: Homecoming, Fast 8, and Georgia’s new movie milestone. In: atlantamagazine.com, 22. Juni 2016.</ref> Zuletzt fanden die Dreharbeiten Ende September 2016 in New York City statt, unter anderem am Astoria Boulevard im Stadtteil Astoria im Nordwesten von Queens und rund um einen dort gelegenen Bahnhof der New York City Subway.<ref>Cassie Carpenter: With great power! Tom Holland looks focused as he films scenes for Spider-Man: Homecoming in Queens. In: dailymail.co.uk, 26. September 2016.</ref><ref>Spider- Man: Homecoming: Tom Holland on set in NYC. In: metalmachine.net. Abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref> Am 2. Oktober 2016 wurden die Dreharbeiten beendet, wie Tom Holland und Regisseur Jon Watts via Instagram bekannt gaben.<ref name="moviejonesspinneheim">Die Spinne darf heim: ‘Spider-Man Homecoming’ ist abgedreht. In: moviejones.de. Abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref>

Anfang Oktober 2016 wurden in Deutschland im Rahmen eines Nachdrehs mit Holland Aufnahmen auf dem Dach des Maritim-Hotels in der Berliner Friedrichstraße gemacht.<ref>Stefan Peter: ‘Spider-Man’-Dreharbeiten. Tom Holland: Die erste Spinne, die Berlins Frauen lieben. In: bz-berlin.de, 9. Oktober 2016.</ref> Zudem erfolgten Aufnahmen am Gendarmenmarkt.<ref>Hollywood-Action: Spider-Man-Shooting am Gendarmenmarkt. In: gendarmenmarkt.de, 12. Oktober 2016.</ref> Mit Flutlicht wurde der Platz zu später Stunde taghell erleuchtet, Holland kletterte an einer Fassade und schwang sich auf das Dach eines Doppeldeckerbusses der Berliner Verkehrsbetriebe, auf dem er Richtung Brandenburger Tor fuhr.<ref name="moviejonesspinneheim" /><ref>Spider-Man in Berlin gesichtet! In: bild.de, 13. Oktober 2016.</ref> Diese Szenen sind im fertigen Film jedoch nicht zu sehen.<ref name="BerlinerMorgenpostZander">Peter Zander: Der neue Spider-Man: Das Küken unter den Comic-Helden. In: Berliner Morgenpost, 11. Juli 2017.</ref> Die Aufnahmen während einer Party auf der Dachterrasse des Berliner Maritim-Hotels wurden teilweise von Holland gemacht, der bei den Dreharbeiten mit einer GoPro-Kamera ausgerüstet war, da Peter Parker zu Beginn des Films eine Sightseeing-Tour durch Berlin macht und der Zuschauer diese durch die Augen des 15-Jährigen erleben sollte, so Watts.<ref>Katharina Franke: FILMSTARTS am Set von… ‘Spider-Man: Homecoming’. In: filmstarts.de, 7. April 2017.</ref> Auch in einer weiteren Szene, in der Peter die Lobby des Berliner Nobel-Hotels betritt und dort sein Handy zückt, bis ihn der Sicherheitsdienst hinauswirft, trug Holland selbst eine Kamera, mit der er alleine losgeschickt wurde. Produzent Eric Hauserman erklärte, der Regisseur habe die selbstgedrehten Aufnahmen von Holland so ehrlich und spontan wie möglich aussehen lassen wollen.<ref name="filmstartsFrankeS2" /> Für die Umsetzung der Dreharbeiten an Originalmotiven in Deutschland war Studio Babelsberg Motion Pictures verantwortlich.<ref>DGAP-News: Studio Babelsberg AG schließt Geschäftsjahr 2016 mit leichtem Gewinn ab. In: finanzen.at, 24. Mai 2017.</ref>

Weitere Reshoots erfolgten ab Mitte März 2017.<ref>Alex Welch: Spider-Man: Homecoming Reshoots Are Underway. In: screenrant.com, 15. März 2017.</ref> Im Film ist in Folge einer Kooperation auch erstmals der neugestaltete Audi A8 zu sehen. Das Auto wurde zudem bei der Premiere von Spider-Man: Homecoming ausgestellt.<ref>Viknesh Vijayenthiran: 2019 Audi A8 shows up at ‘Spider-Man: Homecoming’ premiere. In: motorauthority.com, 29. Juni 2017.</ref>

Kostüme[Bearbeiten]

Louise Frogley entwarf die Kostüme, so den neuen Spider-Man-Anzug, dessen viele Funktionen er im Verlauf des Films entdecken muss, wobei ihn eine Computerstimme durch den Trainingsmodus führt, ähnlich wie bei Tony Starks Iron-Man-Anzügen.<ref name="filmstartsBecher1" /> Frogley war in dieser Funktion als Chef-Kostümbildnerin unter anderem bereits für den Film Iron Man 3 tätig. Watts erklärte, sie sollten einen praktischen Anzug fertigen, der wie das Kostüm aussah, das für The First Avenger: Civil War am Computer generiert wurde, was sehr kompliziert gewesen sei und den Test von verschiedenen Stoffen nötig machte. Eine Schwierigkeit habe zudem darin bestanden, ein Spinnennetzmuster zu finden, das aus jedem Blickwinkel wie ein solches aussieht.<ref name="moviewebGallagher">Brian Gallagher: Everything Spider-Man’s Stark-Made Costume Can Do in Homecoming In: movieweb.com, 21. April 2017.</ref> Im Film verfügt Spider-Mans Auto-Fit-Suit, wie in einem Clip gezeigt wurde<ref>Neuer Spider-Man Trailer stellt Spinnenanzug vor In: heute.at, 9. Juni 2017.</ref>, über 576 mögliche Webshooter-Kombinationen, eine Netz-Granate, eine Aufklärungsdrohne, einen erweiterten Gefechtsmodus, das Taser-Netz, Netzflügel und einen GPS-Verfolgungsmodus.<ref name="moviewebGallagher" /><ref>Spider-Man Homecoming: Das kann der neue Anzug. In: dailymotion.com, 4. Juli 2017. (Video, englisch)</ref> Zudem kann Peter Parker seinen Anzug selbst weiter optimieren.

Filmmusik[Bearbeiten]

Die Musik zum Film wurde von Michael Giacchino komponiert.<ref>Sebastian Lorenz: Spider-Man: Homecoming – Michael Giacchino für den Soundtrack bestätigt. In: robots-and-dragons.de, 7. November 2016.</ref> Der Soundtrack zum Film umfasst 22 Musikstücke und wurde am 7. Juli 2017 von Sony Masterworks auf CD veröffentlicht.<ref>Soundtrack Information: Spider-Man: Homecoming. In: soundtrack.net. Abgerufen am 14. Mai 2017.</ref><ref>‘Spider-Man: Homecoming’ Soundtrack Details. In: filmmusicreporter.com, 27. Mai 2017.</ref> Bereits am 19. Mai 2017 postete Giacchino via Twitter einen kurzen Ausschnitt aus den Aufnahmen mit seinem Orchester.<ref>Andrew Roberts: The Orchestral Version Of The ‘Spider-Man’ Theme Could Help The Marvel Cinematic Universe’s Music Woes. In: uproxx.com, 20. Mai 2017.</ref> Im Abspann des Films ist der Schlachtruf „Hey ho, let’s go!“ zu hören, der dem ersten Album der Ramones Blitzkrieg Bop entnommen ist, der zu einem Slogan und Erkennungszeichen der Band wurde.<ref>Matthias von Viereck: ‘Spider-Man: Homecoming’ – ein neuer Spinnenmann im Kino. In: suedkurier.de, 11. Juli 2017.</ref> Im Juni 2017 wurde das Stück Spider-Man: Homecoming Suite vorab vorgestellt.<ref>Nick Poulimenakos: The First Song from Michael Giacchino’s ‘Spider-Man: Homecoming’ Score has been Released. In: talkiesnetwork.com, 16. Juni 2017.</ref> Auf dem Soundtrack-Album ist auch eine überarbeitete Version des originalen Spider-Man-Themes enthalten<ref>Brandon Davis: Spider-Man: Homecoming Score Includes Original Spider-Man Theme. In: comicbook.com, 19. Mai 2017.</ref> und auch die Titelmusik der Zeichentrickserie aus den 1960ern<ref>Oliver Gettell: Michael Giacchino teases ‘Spider-Man: Homecoming’ score with familiar tune. In: Entertainment Weekly, 19. Mai 2017.</ref>, was Mihnea Manduteanu als eine schöne Einführung in die Geschichte bezeichnet.<ref>Mihnea Manduteanu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Soundtrack Review: Spider-Man: Homecoming. (Memento vom 17. Februar 2020 im Internet Archive) In: soundtrackdreams.com, 3. Juli 2017.</ref> Allie Gemmill von Bustle.com meint, der Soundtrack unterscheide sich sehr von anderen Soundtracks zu Filmen aus dem Marvel Cinematic Universe. Giacchino habe sich dazu entschieden, den ursprünglichen, klassischen Spider-Man-Titelsong aufzuhellen und diese helle Energie während der gesamten Filmmusik beizubehalten.<ref>Allie Gemmill: The ‘Spider-Man: Homecoming’ Soundtrack Might Be The Most Fun Marvel Tracklist. In: bustle.com, 28. Juni 2017.</ref>

Marketing und Veröffentlichung[Bearbeiten]

Im April 2016, kurz nach der Bekanntgabe des offiziellen Titels, wurde das neue Spider-Man-Filmlogo vorgestellt.<ref>Mike Sampson: ‘Spider-Man: Homecoming’ Officially Announced, New Logo Revealed. In: screencrush.com, 13. April 2016.</ref> Kurz nach Beginn der Dreharbeiten wurden erste Set-Fotos veröffentlicht, die Holland in seinem neuen Spider-Man-Kostüm zeigen.<ref name="Herger" /> Auf der Comic-Con 2016 in San Diego präsentierte Marvel einen ersten Kurz-Trailer zum Film, der allerdings nicht offiziell veröffentlicht wurde, jedoch eine erste Konzeptzeichnung von Vulture enthielt und hiermit das Figurendesign des Bösewichts zeigte. Damit bestätigte Marvel auch offiziell, wer im Film der Widersacher von Spider-Man ist. In dem Teaser war zudem vor allem Peter Parker im Schulalltag zu sehen, was von dem Song Bad Reputation von Joan Jett begleitet wurde.<ref>Peter Sciretta: Spider-Man: Homecoming Footage Reveals The Vulture. In: slashfilm.com, 23. Juli 2016.</ref> Dabei wird Peter Parker gezeigt, wie er sich Szenen des Kampfes gegen die Avengers auf seinem Laptop anschaut und von seiner Mitschülerin MJ als Loser bezeichnet wird, weil er so abwesend ist. Des Weiteren sind in dem insgesamt als actionreich beschriebenen Kurz-Trailer Aufnahmen von Spider-Man zu sehen, wie er auf einem Lastwagen läuft, der eine Autobahn entlang rast. Diese Szene wurde mit einer weiteren montiert, in der er sein Kostüm ablegt und auf einen Schulball geht.<ref>Sean O’Connell: Spider-Man: Homecoming Comic-Con Footage Is Youthful, Energetic And Awesome. In: cinemablend.com, 24. Juli 2016.</ref> Auf der Comic-Con fand zudem ein Panel mit Regisseur Jon Watts und den beteiligten Schauspielern Tom Holland, Zendaya und Tony Revolori statt.<ref>Tony Gerald: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Spider-Man: Homecoming confirms villain, reveals first footage in Comic-Con panel. (Memento vom 11. Juli 2017 im Internet Archive) In: syfy.com, 24. Juli 2016.</ref>

Datei:World premiere of Spider-Man Homecoming at TCL Chinese Theatre.jpg
Die Premiere von Spider-Man Homecoming im Grauman’s Chinese Theatre in Los Angeles

Im August 2016 wurde eine Konzeptzeichnung vom neuen Spider-Man veröffentlicht, die als sehr klassisch wahrgenommen wurde und als eine Inkarnation beschrieben wird, die sich näher an der Originalfigur orientiere.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.New ‘Spider-Man: Homecoming’ Promotional Art Gives Best Look At MCU Spidey Yet. (Memento vom 18. August 2016 im Internet Archive) In: moviepilot.com, 17. August 2016.</ref> Am 8. Dezember 2016 wurde der erste Trailer zum Film veröffentlicht. Darin steht vor allem auch das Verhältnis zwischen Peter Parker und Tony Stark im Fokus, ebenso wie der Versuch von Spider-Man ein ebenbürtiger Superheld zu werden.<ref>Der erste Trailer ist da! In: superheldenfilme.net, 9. Dezember 2016.</ref> Am 28. März 2017 veröffentlichte Sony Pictures Entertainment einen zweiten Trailer, in dem Peter unter anderem eine Autofähre, die attackiert wird, zu retten versucht und hierbei die Bekanntschaft mit Vulture macht.<ref>Seth Kelley: Spider-Man and Iron Man Save a Sinking Ship in New ‘Homecoming’ Trailer. In: Variety, 28. März 2017.</ref> Ende Mai 2017 folgte ein finaler dritter Trailer zum Film.<ref>Finale Spider-Man: Homecoming-Trailer haben viel Humor und Action. In: filmfutter.com, 25. Mai 2017.</ref> Im Juni 2017 gab Sony an, im Sommer eine VR-Experience zu Spider-Man: Homecoming für die PlayStation VR anbieten zu wollen.<ref>Spider-Man: Homecoming – VR-Experience angekündigt. In: playfront.de, 19. Juni 2017.</ref> Ebenfalls im Juni 2017 veröffentlichten die Marvel Studios im Rahmen einer Kooperation mit dem Autohersteller Audi einen TV-Spot, in dem Peter Parker seine Führerscheinprüfung bestehen muss, die ihm allerdings durch die Technik des neuen Audi A8 erleichtert wird.<ref>Katrin Hemmerling: Spider-Man: Homecoming – Peter Parkers Führerscheinprüfung im neuen Promo-Video. In: robots-and-dragons.de, 20. Juni 2017.</ref>

Anfang Dezember 2016, nachdem am 8. Dezember 2016 der erste Trailer zum Film veröffentlicht wurde, waren in den sozialen Medien mehr als 612.000 neue Gespräche zum Film gestartet worden, wodurch Spider-Man: Homecoming die Social-Media-Hitliste in dieser Zeit anführte.<ref>Dave McNary: ‘Spider-Man: Homecoming’ Swings to Social Media Heights With First Trailer. In: Variety, 12. Dezember 2017.</ref> Mit mehr als 1,2 Millionen neuen Gesprächen führte der Film auch Ende März 2017 das Ranking an, nachdem Sony Pictures Entertainment den zweiten Trailer veröffentlicht hatte.<ref>Tom DiChristopher: ‘Spider-Man: Homecoming’ trailer trounces latest look at ‘Justice League’ on social media. In: cnbc.com, 5. April 2017.</ref>

Nachdem im Februar 2015 ein geplanter Kinostart für den 28. Juli 2017 bekannt wurde<ref>Stuart Oldham: Spider-Man Returns to Marvel; New Movie Coming in 2017. In: Variety, 9. Februar 2015.</ref>, hatte man den Starttermin später um drei Wochen vorgezogen. Nach seiner Weltpremiere am 28. Juni 2017 in Los Angeles<ref>Jessica Rach und Kelby Vera: Leggy Karen Gillan stuns in sky blue velvet gown with daring thigh-high split as she attends Spider-Man: Homecoming premiere. In: dailymail.co.uk, 29. Juni 2017.</ref> kam Spider-Man: Homecoming am 13. Juli 2017 in die deutschen Kinos, auch in 3D und im IMAX-Format. Nach einer achtwöchigen Pause für ausländische Filme kam Spider-Man: Homecoming am 8. September 2017 in die chinesischen Kinos.<ref>Patrick Brzeski: China Delays Release of ‘Spider-Man: Homecoming,’ ‘Valerian’. In: The Hollywood Reporter, 11. Juli 2017.</ref> Im Juni 2019 wurde der Film in das Programm von Netflix aufgenommen.<ref>Tobias Tißen: Neu bei Netflix: Einer der besten MCU-Filme. In: filmstarts.de, 11. Juni 2019.</ref>

Rezeption[Bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten]

In den USA wurde der Film von der MPAA PG-13 eingestuft. In Deutschland ist der Film FSK 12. In der Freigabebegründung heißt es: „Die Geschichte, die einem jugendlichen Publikum zahlreiche Anknüpfungspunkte bietet, ist mit den genretypischen Mitteln erzählt und weist zahlreiche turbulente Actionszenen auf, die vor allem gegen Ende eine hohe Dramatik aufweisen. Deren bild- und wirkmächtige Inszenierung kann Kinder unter 12 Jahren irritieren und überfordern.“<ref>Freigabebegründung für Spider-Man: Homecoming. In: spio-fsk.de. Abgerufen am 13. Juli 2017.</ref>

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film konnte 92 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen und erhielt hierbei eine durchschnittliche Bewertung von 7,6 der möglichen 10 Punkte.<ref>Spider-Man: Homecoming. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 26. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bereits in ersten Kritiken nach Pressevorführungen des Films in den USA Ende Juni 2017 wurde Spider-Man: Homecoming vielfach gelobt. So sagte Steven Weintraub von Collider, der Film sei lustig, voller Überraschungen und biete tonnenweise Spaß.<ref>Steven Weintraub: Absolutely loved loved loved Spider-Man Homecoming. Funny. Filled with surprises. Tons of fun. Going to make insane $ at box office. In: twitter.com, 23. Juni 2017.</ref> Peter Sciretta von Slash Film meint, Spider-Man: Homecoming sei ein urkomischer High-School-Film im Stil eines John-Hughes-Films, getarnt als Superheldenfilm.<ref>Peter Sciretta zitiert in Jacob Hall: ‘Spider-Man: Homecoming’ Early Buzz: Spidey is Back and He’s Better Than Ever. In: slashfilm.com, 23. Juni 2017.</ref>

Frank Schnelle von epd Film meint, Jon Watts’ Inszenierung lege den Akzent klar auf das komödiantische Potenzial von Spider-Mans unfertiger Superheldenexistenz und mache den von Tom Holland mit schelmischer Jungenhaftigkeit porträtierten Nachwuchs-Avenger zum entfernten Verwandten frühreifer Kino-Teenager wie Marty McFly oder Ferris Bueller. Schnelle sagt weiter über den jugendlichen Protagonisten, dieser neue Peter Parker sehne sich nach nichts mehr, als endlich aus seinem tristen Pennälerdasein auszubrechen, erwachsen zu werden und etwas Bedeutendes zu tun.<ref>Frank Schnelle: Kritik zu ‘Spider-Man: Homecoming’. In: epd Film, 11. Juli 2017.</ref>

Für Peter Travers von Rolling Stone ist Holland der bislang beste Spider-Man aller Filme. Spider-Man: Homecoming gebe seiner Figur und deren traumatischen Erfahrungen einen echten Kontext und vergesse nie, dass Peter und sein Alter Ego einfach nur 15-Jährige sind. Die schauspielerische Leistung von Holland gehe über den einstudierten amerikanischen Akzent und die aufgeregte Stimme hinaus. Vielmehr begebe er sich völlig in seine Rolle hinein, bewege sich mit der natürlich wirkenden Anmut eines Athleten, und Spider-Man steige auf, weil Holland ihm Flügel gebe, so Travers.<ref>Peter Travers: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.‘Spider-Man: Homecoming’ Review: New Reboot of Marvel Webslinger Really Is Amazing. (Memento vom 6. August 2017 im Internet Archive) In: Rolling Stone, 29. Juni 2017.</ref>

Über Michael Keaton in seiner Rolle des Bösewichts sagt Peter Zander von der Berliner Morgenpost: „Als Birdman hatte er kräftige Flügel, und genau die hat er jetzt auch als Vulture, ein Finsterling, der das Washington Monument zu Kleinholz und die Fähre von Staten Island in zwei Hälften zerlegen will. Ein Comic-Held, ein zweiter als Ersatzpapa und ein Ex-Held als Schurke: Das ist ja fast schon Comic-Inzest, gibt dem Ganzen aber einen Extra-Schuss Humor. Und wohltuende Selbstironie.“<ref name="BerlinerMorgenpostZander" />

Jörg Wunder vom Tagesspiegel meint über den Antagonismus zwischen dem bulligen Keaton und dem zierlichen Holland, dieser sei grandios ausgespielt: „Ihre eindringlichste Konfrontation ist keine spektakuläre Kampfszene, sondern ein im Auto geführtes Gespräch mit überaus bedrohlichen Untertönen. Neben dem hinreißend unbeschwerten Holland ist Keaton der Besetzungscoup von Homecoming.“<ref name="TagesspiegelWunder" />

Einspielergebnis[Bearbeiten]

Der Film landete nach seinem Kinostart in einer Vielzahl von Ländern auf Platz 1 der Kinocharts, darunter in Südkorea, Japan, Russland, im Vereinigten Königreich, in Kanada und in den USA, wo der Film ab 7. Juli 2017 in 4.348 Kinos gezeigt wurde<ref>Brad Brevet: ‘Spider-Man: Homecoming’ Delivers $117M Opening Domestically, Over $250M Worldwide. In: boxofficemojo.com, 9. Juli 2017.</ref> und an seinem Startwochenende rund 117 Millionen US-Dollar einspielte, was die Erwartungen vieler Analysten und auch von Sony Pictures weit übertraf.<ref>Christin Ehlers: „Spider-Man: Homecoming“ dominiert die Kinokassen. In: turn-on.de, 10. Juli 2017.</ref><ref>Scott Mendelson: Review: ‘Spider-Man: Homecoming’ Turns Peter Parker Into Curious George. In: forbes.com, 29. Juni 2017.</ref> In China landete der Film nach seinem Start Anfang September 2017 ebenfalls auf Platz 1 der Kinocharts und spielte dort an seinem Startwochenende 70,8 Millionen US-Dollar ein. Die weltweiten Einnahmen des Films aus Kinovorführungen belaufen sich auf 880,9 Millionen US-Dollar<ref>Spider-Man: Homecoming. In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 13. März 2018.</ref>, wodurch er sich auf Platz 6 der erfolgreichsten Filme des Jahres 2017<ref>2017 Worldwide Grosses. In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> und auf Platz außerhalb der TOP 140

(Stand: 9. August 2026<ref name="vorlage-boxofficemojo-alltime-world">Top Lifetime Grosses. In: Box Office Mojo. Abgerufen am 9. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) der weltweit erfolgreichsten Filme befindet. In Deutschland verzeichnete der Film 2017 1.006.396 Besucher.<ref>Top 100 Deutschland 2017. In: insidekino.com. Abgerufen am 3. Januar 2018.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Am 4. Dezember 2017 wurde bekannt, dass sich der Film in der Vorauswahl von 20 Filmen befindet, aus der die Academy of Motion Picture Arts and Sciences die Nominierungen für die Oscarverleihung 2018 in der Kategorie Beste visuelle Effekte bestimmen wird.<ref>20 Contenders Advance In VFX Oscar Race In: oscars.org, 4. Dezember 2017.</ref> Am 18. Dezember 2017 gab die Academy bekannt, dass sich Michael Giacchinos Arbeit auf einer Shortlist befindet, aus der die Nominierungen in der Kategorie Beste Filmmusik erfolgen werden.<ref>Zack Sharf: Oscars 2018: Best Original Score Shortlist Includes ‘The Shape of Water’, ‘All the Money in the World’ and More In: indiewire.com, 18. Dezember 2017.</ref> Die folgende Auflistung enthält eine Auswahl der bekanntesten Preisverleihungen.

Saturn-Award-Verleihung 2018

Teen Choice Awards 2017

  • Auszeichnung als Choice Summer Movie
  • Auszeichnung als Choice Summer Movie Actor (Tom Holland)
  • Nominierung als Choice Breakout Movie Star (Tom Holland)
  • Auszeichnung als Choice Summer Movie Actress (Zendaya)
  • Nominierung als Choice Breakout Movie Star (Zendaya)<ref>Rebecca Rubin und JD Knapp: Teen Choice Awards 2017: ‘Riverdale’, Fifth Harmony Shut Out Competition In: Variety, 13. August 2017.</ref>

Fortsetzungen[Bearbeiten]

Eine erste Fortsetzung der Neuauflage ist am 2. Juli 2019 unter dem Titel Spider-Man: Far From Home in die amerikanischen Kinos gekommen. In Deutschland kam er am 18. Juli in die Kinos.<ref>„Spider-Man: Far From Home“: Tom Holland enthüllt Titel der „Homecoming“-Fortsetzung. 24. Juni 2018, abgerufen am 24. Juni 2018.</ref> Bereits im Juni 2017 waren Pläne bekannt geworden, die neue Filmreihe um Spider-Man als Trilogie umzusetzen. Tom Holland hatte hierzu gesagt: „Es gibt viel für Peter Parker und Spider-Man zu entdecken und Wachstumspotential in den nächsten beiden Filmen. Er ist nach Spider-Man: Homecoming nicht fertig entwickelt und ich freue mich, weitere Möglichkeiten zu ergründen, wie er erwachsen werden und durch die Pubertät gehen kann.“<ref>Adam Arndt: Spider-Man: Neue Homecoming-Reihe soll Trilogie werden. In: serienjunkies.de, 14. Juni 2017.</ref>

In einem Interview mit Björn Becher von Filmstarts erklärten Marvel-Chef Kevin Feige und Sony-Produzentin Amy Pascal, Spider-Man: Homecoming solle eine Brücke zwischen The First Avenger: Civil War und Avengers: Infinity War schlagen.<ref>Björn Becher: ‘Spider-Man: Homecoming’: Das Filmstarts-Interview mit Marvel-Mastermind Kevin Feige und Regisseur Jon Watts. In: filmstarts.de, 1. Juli 2017.</ref>

Im Juli 2019 wurde berichtet, dass Spider-Man: Far From Home mindestens eine Milliarde US-Dollar an den Kinokassen einspielen müsse, damit sich der Vertrag zwischen Sony und den Marvel Studios verlängere und Letztere auch für einen dritten Spider-Man-Film die kreative Kontrolle behalten dürfen, während Sony nur die Vertriebsrechte besitze.<ref>Christoph Petersen: „Spider-Man: Far From Home“ knackt die Milliarde: Darum ist gerade diese Marke für die Zukunft so wichtig! In: filmstarts.de, 26. Juli 2019.</ref> Obwohl der Film dieses Einspielergebnis Ende Juli 2019 erreichen konnte, wurde einen Monat später zunächst berichtet, dass Marvel unter der Leitung von Kevin Feige zukünftig keine Kontrolle mehr über Spider-Man haben werde und dieser dadurch kein Teil des Marvel Cinematic Universe mehr sei.<ref>Björn Becher: Spider-Man fliegt aus dem „Avengers“-Universum: Das steckt hinter dem Streit zwischen Sony und Disney. In: filmstarts.de, 20. August 2019.</ref> Ende September 2019 wurde schließlich von beiden Seiten bekanntgegeben, dass man sich auf einen neuen Vertrag geeinigt habe. Dieser beinhaltet, dass die Marvel Studios unter der Leitung von Kevin Feige die kreative Kontrolle über die Fortsetzung Spider-Man: No Way Home erhalten, die erneut von Amy Pascal produziert wird und am 17. Dezember 2021 in die US-amerikanischen Kinos kam.<ref>Brent Lang: Spider-Man Will Stay in the Marvel Cinematic Universe. In: Variety, 27. September 2019.</ref>

Die Figur des Vulture hatte in Morbius aus dem Jahr 2022, erneut gespielt von Michael Keaton, einen Cameo-Auftritt.

Im Juli 2026 kam Spider-Man: Brand New Day der vierte Hauptteil der Reihe in die Kinos.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Spider-Man: Homecoming – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Kinofilme
Serien
ABC

Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. (2013–2020) • Marvel’s Agent Carter (2015–2016) • Marvel’s Inhumans (2017)

Netflix

Marvel’s Daredevil (2015–2018) • Marvel’s Jessica Jones (2015–2019) • Marvel’s Luke Cage (2016–2018) • Marvel’s Iron Fist (2017–2018) • Marvel’s The Defenders (2017) • Marvel’s The Punisher (2017–2019)

Hulu

Marvel’s Runaways (2017–2019) • Helstrom (2020)

Freeform

Marvel’s Cloak & Dagger (2018–2019)

Disney+
Phase 4

WandaVision (2021) • The Falcon and the Winter Soldier (2021) • Loki (2021–2023) • What If…? (2021–2024) • Hawkeye (2021) • Moon Knight (2022) • Ms. Marvel (2022) • Ich bin Groot (2022–2023) • She-Hulk: Die Anwältin (2022)

Phase 5

Secret Invasion (2023) • Echo (2024) • Agatha All Along (2024) • Der freundliche Spider-Man aus der Nachbarschaft (seit 2025) • Daredevil: Born Again (seit 2025) • Ironheart (2025)

Phase 6

Eyes of Wakanda (2025) • Marvel Zombies (seit 2025) • Wonder Man (2026) • VisionQuest (2026)

Specials

Werewolf by Night (2022) • The Guardians of the Galaxy Holiday Special (2022) • The Punisher: One Last Kill (2026)

Kurzfilme

Marvel One-Shots (2011–2018)

Weitere Serien

Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.: Slingshot (2016) • The Daily Bugle (seit 2019)

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Serien-Filme

Spider-Man – Der Spinnenmensch (1977) • Spider-Man schlägt zurück (1978) • Spider-Man (1978) • Spider-Man gegen den gelben Drachen (1981)

Raimi-Filme

Spider-Man (2002) • Spider-Man 2 (2004) • Spider-Man 3 (2007)

Webb-Filme

The Amazing Spider-Man (2012) (2012) • The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro (2014)

MCU-Filme

The First Avenger: Civil War (2016) • Spider-Man: Homecoming (2017) • Avengers: Infinity War (2018) • Avengers: Endgame (2019) • Spider-Man: Far From Home (2019) • Spider-Man: No Way Home (2021) • Spider-Man: Brand New Day (2026)

Spider-Verse-Filme

Spider-Man: A New Universe (2018) • Spider-Man: Across the Spider-Verse (2023) • Spider-Man: Beyond the Spider-Verse (2027)

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