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SteamOS

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SteamOS
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Entwickler Valve
Lizenz(en) Open Source mit proprietären Komponenten
Erstveröff. 13. Dezember 2013
Akt. Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)(„Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)“) vom Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Akt. Vorabversion Vorlage:Vorabversion Wikidata
Kernel monolithisch
Abstammung GNU/Linux
↳ Debian GNU/Linux
↳ SteamOS (bis 2.x)
↳ Arch Linux
↳ SteamOS (ab 3.x)
Architektur(en) x86-64
Sprache(n) mehrsprachig
store.steampowered.com/steamos/

SteamOS ist eine von Valve entwickelte Linux-Distribution, die bis Version 2 auf Debian, ab Version 3 auf Arch Linux aufbaut. Es läuft als Betriebssystem sowohl auf den als „Steam Machine“ bezeichneten Spielekonsolen als auch auf dem Steam Deck und ist zudem auch auf „gewöhnlichen“ PCs kostenfrei installierbar und nutzbar.<ref name="Golem.de, 2013-12-14">Marc Sauter: Alchemist-Version offiziell nur für Nvidia und UEFI. In: golem.de. 14. Dezember 2013, abgerufen am 14. Dezember 2013.</ref><ref name="Heise, 2013-12-14">Valves Spiele-Linux SteamOS steht zum Download bereit – Meldung bei Heise online, vom 14. Dezember 2013, abgerufen am 14. Dezember 2013.</ref><ref>SteamOS: Valve-Betriebssystem ab dem 13. Dezember 2013 – Meldung bei Golem.de. 12. Dezember 2013, abgerufen am 13. Dezember 2013.</ref>

Funktionen[Bearbeiten]

SteamOS ist primär auf Computerspiele ausgelegt, allerdings läuft nur ein Teil der auf Steam vertriebenen Spiele nativ unter Linux. Spiele, welche standardmäßig nur auf Windows lauffähig sind, können jedoch dank Proton auch teilweise unter Linux ausgeführt werden. Alternativ können Windows- und macOS-Titel von anderen Geräten gestreamt werden.

Valve verspricht sich mit SteamOS „signifikante Performance-Verbesserungen“ in Videospielen.<ref>Tyler Wilde: The pros and cons of SteamOS. In: PC Gamer. 24. September 2013, abgerufen am 28. September 2013.</ref> Das Betriebssystem wird als Open-Source-Software verbreitet.<ref>Dave Lee: Valve announces SteamOS as it renews living room push. In: BBC. 23. September 2013, abgerufen am 28. September 2013.</ref> Für SteamOS gebaute (Spiele-)Rechner, welche auf der Grundlage handelsüblicher Computerbauteile gefertigt werden, nennt Valve „Steam Machines“.<ref>Eddie Makuch: Valve reveals Steam Machines. In: GameSpot. 25. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. September 2013; abgerufen am 30. September 2013.</ref>

Mit der bis SteamOS-Version 2.x enthaltenen Paketverwaltung apt können, wie bei Debian, beliebige Pakete aus den Repositories installiert werden. Somit ist es möglich, SteamOS wie jede andere Linux-Distribution mit Anwendungen wie z. B. LibreOffice, VLC oder Samba zu ergänzen und auch als Büro- oder Multimedia- oder Server-Plattform zu nutzen.<ref name="Alchemist">Liane M. Dubowy: Spiel-Linux. SteamOS GNU/Linux 1.0 „Alchemist“. In: c’t 2/2014. Verlag Heinz Heise, Januar 2014, S. 16–17, abgerufen am 9. Januar 2014.</ref>

Seit Version 3.0 basiert SteamOS auf Arch Linux. Nutzern ist nur erlaubt Flatpaks zu installieren. Es ist jedoch möglich den Arch-Paketmanager Pacman zu aktivieren und andere Pakete zu installieren.<ref>Sam Machkovech: A brief tour of the Steam Deck’s Linux implementation. 25. Februar 2022, abgerufen am 1. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Auf der LinuxCon verkündete Valves Mitgründer und Executive Director Gabe Newell, dass er „an Linux und Open Source als die Zukunft des Spielens“ glaube. Valve würde Spieleentwicklern dabei helfen ihre Spiele mit Linux kompatibel zu machen.<ref>Perry Vandell: Gabe Newell: “Linux and open source are the future of gaming”. In: PC Gamer. 16. September 2013, abgerufen am 25. September 2013.</ref> Am 20. September 2013 erstellte Valve eine Website mit dem Titel Das Steam-Universum expandiert 2014, die drei Ankündigungen versprach, die „Kunden auf noch mehr Wegen ermöglichen sollen, Steam im Wohnzimmer zu nutzen“.<ref>Tyler Wilde: Three big Valve announcements coming next week, probably a Linux-based Steam Box. In: PC Gamer. 20. September 2013, abgerufen am 25. September 2013.</ref><ref>The Steam Universe is Expanding in 2014. Abgerufen am 25. September 2013.</ref> Die erste Ankündigung erfolgte am 23. September. Valve sei zu dem Schluss gekommen, dass ein direkt in das Betriebssystem integrierter Steam-Client die beste Spieleerfahrung bieten könne.<ref>Eddie Makuch: Valve reveals SteamOS. In: GameSpot. 23. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. September 2013; abgerufen am 25. September 2013.</ref> Dabei werde besonders auf die Offenheit im Sinne von freier Software Wert gelegt und es wurde angekündigt, Benutzer könnten jeden Teil der Software anpassen, verändern und ersetzen.<ref>SteamOS announced by Valve, a free operating system “available soon” for living room PCs. In: PC Gamer. 23. September 2013, abgerufen am 25. September 2013.</ref> In den folgenden Tagen wurde der Betatest von Steam Machines und ein neuartiges Gamepad angekündigt.

Im Oktober 2013 kündigte Valve die Steam Dev Days an, eine zweitägige Entwicklerkonferenz, auf der Spieleentwickler die Möglichkeit haben werden, SteamOS und die darauf aufbauenden Spielkonsolen zu testen und Valve Rückmeldungen zu geben.<ref>Jeffrey Grubb: Valve announces Steam Dev Days to give studios access to Steam OS, Steam Machines, and Steam Controller. In: Venture Beat. 10. Oktober 2013, abgerufen am 18. Oktober 2013.</ref> Ebenfalls im Oktober 2013 kündigte Nvidia eine enge Zusammenarbeit bezüglich ihrer GameWorks-Library mit Valve an,<ref>Nvidia announces Gameworks Program at Montreal 2013; supports SteamOS. NVIDIA, 2013, abgerufen am 29. Oktober 2013.</ref> die Nvidia-Technologien wie PhysX, OptiX, VisualFX und andere unter SteamOS zur Verfügung stellen wird.

Am 11. Dezember 2013 kündigte Valve an, dass die Prototypen der Steam Machines am 13. Dezember verschickt werden und SteamOS gleichzeitig zum Download freigegeben wird.<ref>Steam Machines and Steam Controller shipping December 13th. In Steam Universe. 11. Dezember 2013. Abgerufen am 12. Dezember 2013.</ref>

Der offizielle Release der mit SteamOS betriebenen Steam Machines war am 10. November 2015.<ref>Rob Crossley: First Three Steam Machines Released, Prices and Specs Detailed. In: GameSpot. 11. November 2015, abgerufen am 2. Oktober 2016.</ref> Seit 2019 gibt es für das Betriebssystem in der Version 2.195 keine Updates mehr, es steht jedoch nach wie vor zum Download bereit. Für Version 3.0 gibt es derzeit nur eine Ankündigung, dass es für Handheld-PCs anderer Hersteller und für Desktop-PCs (Gaming-PCs) erscheinen soll.<ref>Sven Bauduin: Valve: SteamOS 3.x für andere Systeme steht ganz oben auf der Liste. In: PCGH. 17. November 2023, abgerufen am 9. Dezember 2023.</ref> Nur inoffiziell und nur mit Einschränkungen ist es möglich, die SteamOS-Version 3.x des Steam Deck auch auf PCs zu installieren.<ref>Elijah Drown: How to Install SteamOS 3 on Your Linux PC. In: MakeUseOf.com. 12. Oktober 2022, abgerufen am 9. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auf der tragbaren Konsole Steam Deck kommt das auf Arch Linux und KDE Plasma basierte SteamOS 3.0 zum Einsatz. Dieses ist über den sogenannten „Desktop Modus“ auch als gewöhnlicher Desktop-PC nutzbar. Vom Rolling-Release-Modell verspricht sich Valve schnellere Updates, insbesondere bei Gerätetreibern und Grafik-APIs.<ref>Sven Bauduin: SteamOS 3.0: Valve macht seine Gaming-Distribution frei verfügbar. ComputerBase, 15. November 2021, abgerufen am 12. Januar 2022.</ref>

Valve veröffentlichte im Mai 2025 ein Update für SteamOS, um das Legion Go S offiziell zu unterstützen.<ref>SteamOS now officially supports a second handheld. 22. Mai 2025, abgerufen am 26. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit der Veröffentlichung von SteamOS 3.7.8 am 22. Mai gab Valve SteamOS zum Testen auf jedem AMD-Handheld-Computer frei.<ref>Offizielle Steam-Neuigkeiten: Steam-News-Hub. 22. Mai 2025, abgerufen am 4. Juni 2025: „Das SteamOS-Wiederherstellungsabbild […] wurde aktualisiert. Wenn Sie SteamOS auf Ihrem eigenen tragbaren AMD-Gerät testen möchten, können Sie dieses SteamOS-Wiederherstellungsabbild verwenden. Folgen Sie der Anleitung […]“</ref>

Derivate[Bearbeiten]

ChimeraOS
erweitert die Anzahl unterstützter Plattformen<ref>Sven Bauduin: ChimeraOS 46: SteamOS für jedermann und den Desktop-PC. In: PC Games Hardware. 24. Juli 2024, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Technologie

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