Steffi Nerius
| Steffi Nerius Vorlage:SportPicto | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Datei:Steffi Nerius Berlin 2009.jpg
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| Nation | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 1. Juli 1972 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Bergen auf Rügen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 178 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 72 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Speerwurf | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bestleistung | 68,34 m | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | SG Empor Saßnitz (–1986) SC Empor Rostock (1987–1991) TSV Bayer 04 Leverkusen (1991–2009) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 2. August 2021 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Steffi Nerius (* 1. Juli 1972 in Bergen auf Rügen) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin und derzeitige Trainerin. Sie war 2009 Weltmeisterin im Speerwurf.
Berufsweg[Bearbeiten]
Steffi Nerius ist Diplom-Sportlehrerin mit A-Lizenz des DLV und arbeitet beim TSV Bayer 04 Leverkusen im Behindertensport.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Steffi Nerius ( vom 13. März 2018 im Internet Archive), Leichtathletik-Trainer, auf: tsvbayer04.de, abgerufen am 12. März 2018.</ref> 2004 betreute sie zwei Sportler bei den Paralympics in Athen. Auch 2016 war sie als Trainerin bei den Paralympics in Rio dabei.<ref>Paralympics: 18 Athletinnen und Athleten des TSV Bayer 04 Leverkusen im deutschen Team für Rio</ref> Sie trainiert u. a. Markus Rehm.
Sportliche Karriere[Bearbeiten]
Steffi Nerius begann als Volleyballerin und wurde in der DDR mit der Mannschaft von Dynamo Saßnitz DDR-Schülermeisterin. Weil sie zu klein für eine Volleyballkarriere war, wurde sie zur Leichtathletik geschickt. Sie erwarb ihre leichtathletischen Grundlagen bis 1986 bei der SG Empor Saßnitz unter dem Trainer Günter Piniak. Von 1987 bis 1991 startete sie für den SC Empor Rostock, danach für den TSV Bayer 04 Leverkusen. Sie trainierte bei Rudi Hars († 1996), später bei Helge Zöllkau. Den Speerwurf hatte ihr die Mutter, selbst DDR-Jugendmeisterin im Speerwurf und inzwischen Volleyballtrainerin, beigebracht.
1986 wurde Steffi Nerius auf die Kinder- und Jugendsportschule (ab 1991 CJD Christophorusschule<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sportliche Erfolge am CJD Rostock ( vom 24. Juni 2013 im Internet Archive), gesehen am 30. Mai 2011</ref>) nach Rostock delegiert. 1987 wurde sie in der Altersklasse 14 Dritte der Kinder- und Jugendspartakiade der DDR, bei den letzten DDR-Meisterschaften 1990 kam sie auf den fünften Platz in der Erwachsenenklasse.
1991 gelang ihr der erste internationale Erfolg als Dritte der Junioreneuropameisterschaften. Im gleichen Jahr wechselte sie von Rostock, wo sich nach dem Ende der DDR die Bedingungen für die Leichtathleten verschlechtert hatten, nach Leverkusen.
Danach folgten Jahre der Stagnation, Verletzungen und Einbrüche bei internationalen Höhepunkten. Einziger großer Erfolg der 1990er Jahre blieb der Sieg beim Europacupfinale 1995 (68,42 m).
Der Durchbruch zur Weltspitze gelang ihr bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney, wo sie mit einer Weite von 64,84 m Vierte wurde.
Nachdem sie seit den Europameisterschaften 2002 in München bei Großereignissen immer auf dem Podest stand (einzige deutsche Athletin, der dies gelungen ist), jedoch nie ganz oben, erfüllte sie sich am 13. August 2006 in Göteborg ihren langjährigen Traum und feierte mit dem Sieg bei den Europameisterschaften ihren ersten großen Titel. Mit 65,82 m warf sie 18 cm weiter als die Tschechin Barbora Špotáková (65,64 m).
Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin holte sie zum Abschluss ihrer Karriere die Goldmedaille mit einer Weite von 67,30 m.
2008 wurde Nerius vom Deutschen Leichtathletik-Verband mit dem Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis ausgezeichnet. 2009 wurde sie zur Leichtathletin und zur Sportlerin des Jahres in Deutschland gekürt.
Zwischen 1992 und 2009 wurde sie sechs Mal Deutsche Meisterin, sieben Mal Vizemeisterin und gewann drei Bronzemedaillen bei den Deutschen Meisterschaften.
Ihre persönliche Bestleistung beträgt 68,34 m und mit dem sog. alten Speer 69,42 m. Bei einer Größe von 1,78 Metern hatte sie ein Wettkampfgewicht von 72 Kilogramm.
Trainerkarriere und Engagement[Bearbeiten]
Steffi Nerius ist seit 2002 Trainerin im Behindertensport.<ref>Steffi Nerius: „Die Entwicklung im Behindertensport ist der Hammer!“ 8. September 2016, abgerufen am 7. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere in 2009 übernahm sie als Trainerin beim TSV Bayer 04 Leverkusen unter anderem das Training von Markus Rehm.<ref name=":0">Trainerin Steffi Nerius in der „Hall of Fame“. 29. Oktober 2025, abgerufen am 7. Februar 2026.</ref><ref>WDR: Mit achtem WM-Titel: Rehm verabschiedet sich von Trainerin Nerius. 3. Oktober 2025, abgerufen am 7. Februar 2026.</ref> Rehm wurde seit 2011 mehrfach Weltmeister, Europameister und Sieger der Paralympischen Spiele im Weitsprung und hält darin den aktuellen Weltrekord der Para-Leichtathletik-Startklasse T64.<ref>Markus Rehm verbessert Para-Weltrekord auf 8,72 Meter. 26. Juni 2023, abgerufen am 7. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2015 ist Nerius Leiterin des Sportinternats Leverkusen.<ref name=":0" />
Als gebürtige Rüganerin setzt sich Steffi Nerius seit vielen Jahren als Schirmherrin für den Projektstandort Sassnitz, Rügen des Kinderhilfswerks Jumpers – Jugend mit Perspektive ein.<ref>Wertschätzung und Perspektiven für jedes Kind. Abgerufen am 7. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Projekt wurde mit der Goldenen Henne 2021 in der Kategorie Charity ausgezeichnet.<ref>Goldene Henne für Jumpers. Abgerufen am 7. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie ist auch zweite Vorsitzende der Herman-van-Veen-Stiftung.<ref>Herman van Veen-Stiftung: Die Herman van Veen-Stiftung | Herman van Veen-Stiftung. Abgerufen am 14. September 2026.</ref>
Erfolge bei internationalen Höhepunkten[Bearbeiten]
- 2000: Olympische Spiele: Platz 4 (64,84 m)
- 2001: Weltmeisterschaften: Platz 5 (62,08 m)
- 2002: Europameisterschaften: Platz 2 (64,09 m)
- 2003: Weltmeisterschaften: Platz 3 (62,70 m)
- 2004: Olympische Spiele: Platz 2 (64,84 m)
- 2005: Weltmeisterschaften: Platz 3 (65,96 m)
- 2006: Europameisterschaften: Platz 1 (65,82 m)
- 2007: Weltmeisterschaften: Platz 3 (64,42 m)
- 2008: Olympische Spiele: Platz 4<ref>Steffi Nerius erreicht vierten Platz bei Olympischen Spielen</ref> (65,29 m)
- 2009: Weltmeisterschaften: Platz 1 (67,30 m)
Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]
- 2004: Leichtathletin des Jahres
- 2008: Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis
- 2008: „Felix“ – Trainerin des Jahres von Nordrhein-Westfalen
- 2009: Sportlerin des Jahres
- 2009: Leichtathletin des Jahres
- 2009: „Felix“ – Sportlerin des Jahres von Nordrhein-Westfalen
- 2011: Leverkusener Löwe für die Verbesserung des Ansehens und des Images der Stadt Leverkusen<ref>Steffi Nerius erhielt den Leverkusener Löwen</ref>
- Tafel mit Lebens- und Sportgeschichte in der Ausstellung „Im Gegenstrom – Frauen auf Rügen im Wandel der Zeit“ des Soroptimisten Club Rügen Insel.<ref>Im Gegenstrom – Frauen auf Rügen im Wandel der Zeit</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Karl-Heinz Keldungs: Steffi Nerius. In: ders.: Die deutsche Leichtathletik in 100 Porträts von Hanns Braun bis Malaika Mihambo. Arete Verlag Christian Becker, Hildesheim 2022, ISBN 978-3-96423-081-2, S. 117f.
Weblinks[Bearbeiten]
- Steffi Nerius in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Offizielle Website
- Porträt auf Vereinsseite
- Vorlage:Olympedia
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Athletenporträt auf leichtathletik.de ( vom 16. April 2014 im Internet Archive)
- Eintrag im Leverkusener Who’s Who
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.
1983: Tiina Lillak | 1987: Fatima Whitbread | 1991: Xu Demei | 1993: Trine Hattestad | 1995: Natallja Schykalenka | 1997: Trine Hattestad | 1999: Mirela Manjani | 2001: Osleidys Menéndez | 2003: Mirela Manjani | 2005: Osleidys Menéndez | 2007: Barbora Špotáková | 2009: Steffi Nerius | 2011: Barbora Špotáková | 2013: Christina Obergföll | 2015: Katharina Molitor | 2017: Barbora Špotáková | 2019: Kelsey-Lee Barber | 2022: Kelsey-Lee Barber | 2023: Haruka Kitaguchi | 2025: Juleisy Angulo
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1938: Lisa Gelius | 1946: Klawdija Majutschaja | 1950: Natalja Smirnizkaja | 1954: Dana Zátopková | 1958: Dana Zátopková | 1962: Elvīra Ozoliņa | 1966: Marion Lüttge | 1969: Angéla Ránky | 1971: Daniela Jaworska | 1974: Ruth Fuchs | 1978: Ruth Fuchs | 1982: Anna Verouli | 1986: Fatima Whitbread | 1990: Päivi Alafrantti | 1994: Trine Hattestad | 1998: Tanja Damaske | 2002: Mirela Manjani | 2006: Steffi Nerius | 2010: Linda Stahl | 2012: Wira Rebryk | 2014: Barbora Špotáková | 2016: Tazzjana Chaladowitsch | 2018: Christin Hussong | 2022: Elina Tzengko | 2024: Victoria Hudson | 2026: Sara Kolak Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Deutschlands Sportlerin des Jahres
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Nerius, Steffi |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Leichtathletin und Trainerin |
| GEBURTSDATUM | 1. Juli 1972 |
| GEBURTSORT | Bergen auf Rügen |
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- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2000
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