Zum Inhalt springen

Steinheid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Steinheid
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(878)&title=Steinheid 50° 28′ N, 11° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(878) 50° 28′ 0″ N, 11° 4′ 59″ O
 {{#coordinates:50,466666666667|11,083055555556|primary
dim=10000 globe= name=Steinheid region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 800 m ü. NHN
Fläche: 23,21 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Steinheid, Stadt Neuhaus am Rennweg. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 878 (2025)<ref>Stadtkurier Neuhaus, Amtsblatt der Stadt Neuhaus am Rennweg und der Gemeinde Goldisthal, 37. Jahrgang, 18. September 2026, S. 9</ref>
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 2011
Postleitzahl: 98724
Vorwahl: 036704
Datei:Steinheid in SON.png
Karte
Lage im Landkreis Sonneberg
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Steinheid-Liebfrauenkirche.jpg
Liebfrauenkirche
Datei:Steinheid-Hohewartstr17.jpg
Pfarrhaus

Steinheid ist ein Ort in Thüringen, der seit 1. Dezember 2011 als Ortsteil zur Stadt Neuhaus am Rennweg im Landkreis Sonneberg gehört. Für die ehemalige Gemeinde mit Bürgermeisteramt und Schule nimmt ein Ortsteilbürgermeister die kommunalen Interessen wahr, der ehrenamtlich tätig ist.

Geografie[Bearbeiten]

Steinheid befindet sich auf dem Kamm des Thüringer Schiefergebirges, unmittelbar am Rennsteig. Der Ort liegt halbmondförmig über dem Tal der Grümpen. Mit 820 Metern Höhe ist Steinheid neben Neuhaus am Rennweg (835 m) einer der höchstgelegenen Orte Thüringens. Der höchste Berg der Umgebung sowie der zweithöchste des Thüringer Schiefergebirges ist das 868 Meter hohe Kieferle, etwa 500 Meter östlich des Ortes.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Weit bis in das 19. Jahrhundert entwickelten sich landesweit in den Tälern und Höhen Thüringens sowie entlang von Flussläufen aus Einzelanwesen z. T. weitläufige Siedlungen, Weiler oder ganze Wohnplätze mit eigener Namensgebung. Dies traf auch für Steinheid zu. So war es naheliegend, dass Ende des 19. Jahrhunderts mit Reichsgründung und Gebietsreform in Sachsen-Meiningen die Ansiedlungen Limbach und Neumannsgrund nach Steinheid eingemeindet wurden.

Lage
  • Limbach: etwa einen Kilometer westlich von Steinheid
  • Neumannsgrund: etwa einen Kilometer südwestlich von Steinheid
Steinheid mit zugehörigen Siedlungen
Vorlage:Stammbaumliste Vorlage:Stammbaumliste
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
OrtBgm 
Wahl Ortsteilbürgermeister zugleich mit Stadtratsmitgliedern Neuhaus am Rennweg 2024

Geschichte[Bearbeiten]

1362 wurde der Ort erstmals als die steynerne Heyde in einem Lehnsbrief des Markgrafen von Meißen urkundlich erwähnt.

Einst wurde dort insbesondere der Goldbergbau betrieben. Im Jahre 1430 wurden die Goldbergwerke bei Steinheid durch die Hussiten eingenommen und geplündert.<ref>August Freysold: Der Rennsteig der Thüringer Waldes. In: Schriften des Vereins für Sachen-Meinungische Landeskunde. Band 38. Kesselring'sche Hofbuchhandlung, Hildburghausen 1901, S. 9.</ref>

1530 wurde Steinheid zur freien Bergstadt erhoben. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Grubenwesen der Stadt mit 51 Zechen völlig zerstört. Danach waren Glasbläserei und Schachtelmacherei als zuliefernde Gewerbe für den Olitätenhandel wichtige Erwerbszweige.

Bis 1920 gehörte Steinheid zum Herzogtum Sachsen-Meiningen.

Steinheid war staatlich anerkannter Erholungsort und wurde am 1. Dezember 2011 in die Stadt Neuhaus am Rennweg eingemeindet,<ref>Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2011. (PDF) In: Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen. 17. November 2011, S. 293ff, abgerufen am 26. Mai 2013 (§§ 1–13).</ref> die heute ebenfalls das Prädikat als Erholungsort besitzt.<ref>Steinheid steht nicht mehr auf der Liste, siehe Angela Buchröder: Erholungsort – Thüringer Erholungsorte im Überblick. In: Tourismusnetzwerk Thüringen. Abgerufen am 22. November 2025.</ref> Zuvor war seit 1997 die Stadt Steinach erfüllende Gemeinde für Steinheid.

Wintersport[Bearbeiten]

Auf Grund der Höhenlage ist Steinheid ein traditionsreicher Wintersportort. Der organisierte Wintersport wurde im Jahr 1910 begründet und noch heute finden regelmäßig Skisportwettkämpfe statt. Sie werden vom SC Steinheid e. V. organisiert und durchgeführt.<ref>Internetseite des SC Steinheid e. V.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

In Steinheid gab es früher Bergbau und Schieferabbau. Heute lebt der Ort hauptsächlich vom Tourismus. Die Glasindustrie ist mit dem größten Arbeitgeber Thüringer Baumschmuck Steinheid und zahlreichen Heimwerkstätten etabliert.

Verkehr[Bearbeiten]

Steinheid liegt an der B 281, die Saalfeld über Neuhaus am Rennweg mit Eisfeld verbindet. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Steinach, Scheibe-Alsbach und Schalkau.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Steinheid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Steinheid – Reiseführer

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Lichte (bestehend aus Bock und Teich, Geiersthal, Lichte mit Ascherbach, Oberlichte, Waschdorf, Hügel und Unterlichte sowie Wallendorf mit Lamprecht) | Limbach | Neuhaus am Rennweg mit Igelshieb und Schmalenbuche | Neumannsgrund | Piesau | Scheibe-Alsbach mit Alsbach und Scheibe | Siegmundsburg | Steinheid

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein