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Stephanie Baumann

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Datei:Stephanie Baumann - Bibliothek am Guisanplatz.jpg
Stephanie Baumann (1995)
Datei:Stephanie und Ruedi Baumann.jpg
Stephanie und Ruedi Baumann im Stall

Stephanie Baumann (* 5. November 1951 in Bern; heimatberechtigt in Wileroltigen) ist eine ehemalige Schweizer Politikerin (SP) und inzwischen schweizerisch-französische Doppelbürgerin.

Leben[Bearbeiten]

Stephanie Baumann besuchte die Handelsmittelschule und später die Kunstgewerbeschule in Bern<ref>Ruedi Baumann: Bauernland. Mein Leben. Nagel & Kirche, München Wien 2006, ISBN 3-312-00376-8. S. 48 und 58.</ref>. Sie ist verheiratet mit Ruedi Baumann, ebenfalls ehemaliger Schweizer Politiker und Mitglied der Grünen. 1975 übernahmen sie den Bauernbetrieb Inselmatt in Suberg und 1979 und 1980 wurden die beiden Söhne Simon und Kilian geboren.<ref>Stephanie Baumann. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref>

Da das Ehepaar in der Schweiz keine Möglichkeit sah, einen geeigneten Landwirtschaftsbetrieb kaufen zu können, wanderte es nach Traversères in Frankreich aus. Im Dokumentarfilm «Wir Erben» von Sohn Simon Baumann wird das Leben auf diesem 70 Hektar grossen Betriebs gezeigt und das Erben dieses Hofs thematisiert.<ref name=":0">Monique Ryser: Wie Familie Baumann ihr Erbe mit Humor und Zuneigung regelt. In: Schweizer Illustrierte. 30. Dezember 2024, abgerufen am 5. Februar 2025.</ref><ref>Rita Jost: Die ganz menschliche Sicht aufs Erben. In: Journal B. 31. Januar 2025, abgerufen am 5. Februar 2025.</ref>

Bereits bei der Auswanderung hatten die Eltern den Betrieb in Suberg an Sohn Kilian übergeben.<ref>Über mich. In: Auswandererblog. 15. Februar 2014 (auswandererblog.ch [abgerufen am 1. August 2018]).</ref> Die zum Familienbesitz gehörende alte Öle Suberg ging an Sohn Simon.<ref name=":0" />

Politik[Bearbeiten]

1986 wurde Baumann für die Sozialdemokratische Partei in den Grossen Rat des Kantons Bern gewählt. Sie rückte 1994 auf den durch den Rücktritt von Gret Haller frei gewordenen Sitz in den Nationalrat nach. Bei den Parlamentswahlen 1995 und 1999 wurde Baumann wiedergewählt. Sie war von 1995 bis 2003 Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit und der Geschäftsprüfungskommission. Neben ihrem Amt als Nationalrätin war Baumann Verwaltungsratspräsidentin des Berner Inselspitals.<ref>Medienmitteilung des Regierungsrates vom 29. August 2003: Inselspital-Stiftung: Peter Rychiger ist neuer Präsident des Verwaltungsrates. Abgerufen am 11. Februar 2014.</ref>

2001 wanderten Stephanie und Ruedi Baumann nach Frankreich aus, behielten aber die Nationalratsmandate noch bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2003.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Stephanie Baumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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