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Stig-Dagerman-Preis

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Der Stig-Dagerman-Preis (Original: Stig Dagermanpriset) ist ein schwedischer Kultur- und Literaturpreis. Er wurde 1996 von der Stig-Dagerman-Gesellschaft, der Stig Dagermansällskapet, gestiftet, für Personen oder Organisationen, „die im Geiste Stig Dagermans sich für den Schutz, die Verfügbarkeit und Bedeutung der Meinungsfreiheit einsetzen“. Die mit 50.000 Kronen dotierte Auszeichnung wird jährlich im Juni in Laxön, Älvkarleby, vergeben. Bisher wurden zwei der Ausgezeichneten, 2004 mit Elfriede Jelinek und 2008 mit Jean-Marie Gustave Le Clézio, im selben Jahr mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt.

Der Preis wurde von der Gesellschaft und der Gemeinde Älvkarleby gemeinsam verliehen, bis sich die Stig-Dagerman-Gesellschaft 2019 auflöste. Seither vergibt die Gemeinde den Preis allein. Eine unabhängige Jury prüft jedes Jahr, ob der Preis weiterhin vergeben werden soll und an wen.<ref>Dagermansällskapet lägger ner – men priset blir kvar, boktugg.se, 21. Mai 2019, abgerufen am 13. Januar 2022</ref><ref>Stig Dagermansällskapet lägger ned – kommunen tar över prisutdelningen, svt.se, 21. Mai 2019/12. September 2020, abgerufen am 19. Mai 2026</ref> 2021 entfiel die Preisverleihung bedingt durch die COVID-19-Pandemie.

Preisträger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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