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Succinaldehyd

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Strukturformel
Strukturformel von Succinaldehyd
Allgemeines
Name Succinaldehyd
Andere Namen
  • 1,4-Butandial
  • Butan-1,4-dial
  • Succindialdehyd
Summenformel C4H6O2
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit stechendem, leicht süßlichem Geruch<ref name="Werner Baumann">Werner Baumann: Fotochemikalien: Daten und Fakten zum Umweltschutz. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-78519-1, S. 207 (books.google.de).</ref><ref>PI Chemicals: MSDS Succinaldehyde</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 211-333-8
ECHA-InfoCard 100.010.304
PubChem 12524
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 86,09 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,07 g·cm−3 (18 °C)<ref name="Werner Baumann" />

Siedepunkt

169–170 °C<ref name="Werner Baumann" />

Löslichkeit

leicht löslich in Wasser<ref name="Werner Baumann" />

Brechungsindex

1,4262 (18 °C)<ref name="Werner Baumann" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Succinaldehyd ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Aldehyde.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Succinaldehyd kann durch Reaktion von Distickstofftrioxid mit seinem Dioxim gewonnen werden.<ref>Dihydric Alcohols, Their Oxidation Products and Derivatives: A Modern Comprehensive Treatise. Elsevier, 2016, ISBN 978-1-4832-2131-1, S. 62 (books.google.de).</ref> Es kann auch durch Ozonolyse von 1,5-Hexadien gewonnen werden.<ref name="Amit Arora">Amit Arora: Aliphatic Organic Chemistry. Discovery Publishing House, 2006, ISBN 978-81-8356-188-4, S. 189 (books.google.de).</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Succinaldehyd ist eine farblose Flüssigkeit mit stechendem, leicht süßlichem Geruch, die leicht löslich in Wasser ist. Sie neigt zur Polymerisation, besonders durch Wärme.<ref name="Werner Baumann" /> Es reagiert wie ein typisches Dialdehyd und bildet mit Phosphorpentoxid, Ammoniak und Phosphorpentasulfid das zugehörige Furan, Pyrrol und Thiophen.<ref name="Amit Arora" />

Verwendung[Bearbeiten]

Succinaldehyd wurde als Entwicklersubstanz in der analogen Fotografie verwendet.<ref name="Werner Baumann" /> Es wirkt als Biozid und ist in Desinfektionsmitteln enthalten.<ref>Directory of Microbicides for the Protection of Materials: A Handbook. Springer Science & Business Media, 2005, ISBN 978-1-4020-2817-5 (books.google.de).</ref><ref>Schülke & Mayr: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sicherheitsdatenblatt Gigasept FF (Memento vom 14. März 2017 im Internet Archive)</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />