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Suchoi S-37

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Suchoi S-37
f2
Typ Mehrzweckkampfflugzeug
Entwurfsland

Sowjetunion Sowjetunion

Hersteller Suchoi
Erstflug Fand nie statt
Indienststellung Entwicklung 1992 abgebrochen
Produktionszeit

Wurde nie produziert

Stückzahl 0

Die Suchoi S-37 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war ein Projekt für ein einstrahliges Mehrzweckkampfflugzeug auf Basis der Su-27. Der Zusammenbruch der Sowjetunion verhinderte die Realisierung.

Die Bezeichnung Suchoi S-37 wurde später auch noch für die Su-47 Berkut verwendet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der S-37 begann vermutlich in den späten 1980er Jahren, nachdem die einmotorige Variante der MiG-29 gescheitert war (Projekt R-33). Da große Teile der sowjetischen Luftstreitkräfte immer noch mit MiG-21 und MiG-23 ausgerüstet waren, bestand Ersatzbedarf. Die neuesten Kampfflugzeuge, die damals zur Verfügung standen, waren die MiG-29 und die Su-27. Da beide Modelle zu teuer waren, um sie in den benötigten Stückzahlen zu produzieren, schlug Suchoi eine einmotorige Variante der Su-27 vor. Die S-37 sollte das damals noch in der frühen Konzeptionsphase befindliche Triebwerk AL-41F verwenden, das später bei der MiG 1.44 eingesetzt wurde. Im Vergleich zur Su-27 wies die S-37 deutlich verkürzte Abmessungen auf, wobei große Teile der Tragflächen neu entworfen wurden. Gleichzeitig griff man auf Canards und ein einfaches Seitenleitwerk zurück. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde die S-37 aufgegeben. Überlegungen, die Maschine noch für den Exportmarkt fertigzustellen, scheiterten an der Finanzierung.

Technische Daten[Bearbeiten]

Kenngröße Daten
Länge: 17,50 m
Spannweite: 11,80 m
Flügelfläche 50 m²
Flügelstreckung: 2,78
Tragflächenbelastung: 265 kg/m² (bei maximalem Startgewicht)
Maximales Startgewicht: 25.000 kg
Höchstgeschwindigkeit: Mach 1,5 (auf optimaler Höhe)
Dienstgipfelhöhe: 17.000 m
Reichweite: ca. 1.500 km
Besatzung: 1 Pilot
Bewaffnung: ca. 8.000 kg externe Waffenlast
Triebwerk: Ein Saturn/Ljulka AL-41F-Mantelstromtriebwerke
Schubkraft: 178,45 kN (mit Nachbrenner)
Schub-Gewicht-Verhältnis: 0,73 (bei maximalem Startgewicht)

Weblinks[Bearbeiten]

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