Suerser Berg
| Suerser Berg
(Süerser Berg)
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| Blick von der K 229 (Degersen–Lemmie) nordostwärts zum Suerser Berg | ||||||
| Blick von der K 229 (Degersen–Lemmie) nordostwärts zum Suerser Berg | ||||||
| Höhe | 143 m ü. NHN <ref name="NatErlNi" /> | |||||
| Lage | bei Gehrden; Region Hannover, Niedersachsen (Deutschland) | |||||
| Gebirge | Gehrdener Berg | |||||
| Dominanz | 1,7 km → Burgberg | |||||
| Schartenhöhe | 29 m | |||||
| Koordinaten | 52° 17′ 58″ N, 9° 35′ 35″ O
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dim=5000 | globe= | name=Suerser Berg | region=DE-NI | type=mountain
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| Gestein | Muschelkalk | |||||
| Besonderheiten | Hügelgrab, Gedenksteine und Gedenkstätte | |||||
Der Suerser Berg (auch Süerser Berg geschrieben) ist eine südliche und mit etwa 143 m ü. NHN<ref name="NatErlNi" /> die zweithöchste Erhebung des Höhenzuges Gehrdener Berg. Er liegt bei Gehrden in der niedersächsischen Region Hannover. Auf der Erhebung befinden sich ein Hügelgrab, Gedenksteine und eine Gedenkstätte.
Geographie[Bearbeiten]
Lage[Bearbeiten]
Der Suerser Berg liegt im Süden des Gehrdener Berg zwischen dem Kernort von Gehrden im Nordosten sowie dem Wennigser Ortsteil Degersen im Südwesten und dem Gehrdener Ortsteil Redderse im Westen. Nordnordwestlicher Nachbar ist der Köthnerberg (ca. 136 m) und südöstlicher der Kniggenberg (ca. 120 m). Nach Osten fällt seine Landschaft zur Haferriede ab, nach Westen zum Levester Bach, die beide der Südaue zufließen.
Auf der Erhebung liegen Teile des Landschaftsschutzgebiets Gehrdener Berg (CDDA-Nr. 321028; 1968 ausgewiesen; 8,5 km² groß).<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref><ref name="LSG-H24" />
Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten]
Der Suerser Berg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Niedersächsische Börden (Nr. 52), in der Haupteinheit Calenberger Lößbörde (521) und in der Untereinheit Hannoversche Börde (521.0) zum Naturraum Gehrdener Lößhügel (521.01).
Infrastruktur[Bearbeiten]
Der Suerser Berg ist bewaldet, vorherrschende Baumart ist die Buche. Mehrere Forst- und Wanderwege führen um und über die Erhebung. An ihrem Nordostrand liegt das KRH-Klinikum Robert Koch Gehrden.
Suersen[Bearbeiten]
Eine Siedlung Suersen entstand zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert am Gehrdener Berg.<ref name="Suersen" /> Vor dem Dreißigjährigen Krieg befand sich hier ein Gut der Familie von Suersen<ref name="FvS" /> bzw. Sudersen. Dieses ging durch Heirat in den Besitz derer von Reden über, die die Gebäude abbrechen und als neuen Sitz das Gut Franzburg in Gehrden errichten ließen.<ref name="Franzburg" />
Hügelgrab, Gedenksteine und -stätte[Bearbeiten]
Auf der Kuppe des Suerser Berg findet sich ein etwa 3000 Jahre altes, auch Königsgrab genanntes, Hügelgrab<ref name="Grab" />. Darauf stehen das Holle-Denkmal als ein Gedenkstein für den in der Schlacht bei Waterloo gefallenen Carl Ludewig von Holle (1785–1815)<ref name="Holle" /> und eine Gedenkstätte für die Toten der beiden Weltkriege.
Ein Gedenkstein des Gehrdener Augenarztes Fechner steht etwa 33 Höhenmeter unterhalb der Kuppe am südlichen Waldrand des Suerser Berg.
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Unbewaldete Bergkuppe mit Treppe zum Holle-Denkmal: Foto: August Kageler, um 1940
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Hügelgrab mit Gedenkstein für Carl Ludewig von Holle
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Gedenkstein für die Toten der Weltkriege
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Gedenkstein des Gehrdener Augenarztes Fechner mit Herder-Zitat am südlichen Waldrand des Suerser Berg
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="NatErlNi">Topographische Karte. www.umwelt.niedersachsen.de, abgerufen am 12. März 2023.</ref> <ref name="LSG-H24">Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet Gehrdener Berg (LSG–H 24), abgerufen am 3. Januar 2015, auf hannover.de (PDF, 42,94 kB)</ref> <ref name="Suersen">Stadt Gehrden. Aus der Geschichte, abgerufen am 3. Januar 2015, auf gehrden.de (PDF; 943,97 kB)</ref> <ref name="FvS">Burgen und Schlösser in der Region Hannover, Teil 9, vom 29. Januar 2012, abgerufen am 3. Januar 2015, auf myheimat.de</ref> <ref name="Franzburg">Franzburg, abgerufen am 3. Januar 2015, auf gehrdener-ansichten.de</ref> <ref name="Grab">Gehrden kommt Schlüsselrolle zu, Calenberger Zeitung, vom 22. Juli 2013, abgerufen am 3. Januar 2015, auf gehrden.de</ref> <ref name="Holle">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ein fast vergessenes Denkmal ( vom 18. April 2021 im Internet Archive), Hannoversche Allgemeine Zeitung, vom 12. Januar 2014, abgerufen am 3. Januar 2015, auf haz.de</ref> </references>