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Tennersreuth

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Tennersreuth
Markt Stammbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(26)&title=Tennersreuth 50° 8′ N, 11° 43′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(26) 50° 7′ 38″ N, 11° 42′ 58″ O
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Höhe: 510 m ü. NHN
Einwohner: 26 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/>
Postleitzahl: 95236
Vorwahl: 09256
Datei:Straßenverlauf Tennersreuth Stammbach (OSM).svg
Karte
Lage von Tennersreuth in Stammbach
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Tennersreuth ist ein Gemeindeteil des Marktes Stammbach im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Tennersreuth liegt in der Gemarkung Fleisnitz.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. März 2025.</ref>

Geografie[Bearbeiten]

Der Weiler liegt auf freier Flur an der Ölschnitz und am Angerbach, der innerorts als rechter Zufluss in die Ölschnitz mündet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an Kirschbaum vorbei nach Streitau zur Kreisstraße BT 7 (1,7 km südwestlich) bzw. an Höflein vorbei nach Fleisnitz zur Kreisstraße HO 20 (2 km nordöstlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberbuch (0,9 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. März 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref> Geologisch liegt Tennersreuth im Südwesten des naturräumlichen Gebietes der Münchberger Gneismasse.<ref>O. Knopf: Lexikon Frankenwald, Sp. 685.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Tennersreuth wurde im 11./12. Jahrhundert gegründet.<ref>A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 13.</ref> In einer Amtsbeschreibung des markgräflichen Vogteiamt Stammbach des Jahres 1480 wird Tennersreuth aufgelistet,<ref>A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 165.</ref> ebenso im Landbuch von Stammbach des Jahres 1535.<ref>A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 166.</ref> Laut dem Lehens- und Zinsbuch des Klosters Himmelkron (1500 bis 1533) war ein halbes Gütlein im Ort zinspflichtig,<ref>A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 48.</ref> nach der Säkularisation im Jahr 1569 wurde daraus das markgräfliche Stiftskastenamt Himmelkron.<ref>A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 50.</ref>

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Tennersreuth aus neun Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft stand weiterhin dem Vogteiamt Stammbach zu. Grundherren waren

Von 1797 bis 1810 unterstand Tennersreuth dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Tennersreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Streitau und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Fleisnitz zugewiesen. 1938 erfolgte die Eingemeindung nach Stammbach.<ref name="H499">A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 499f.</ref><ref>Stammbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 15. März 2025.</ref>

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Datei:Tennersreuth 2016 xy6.jpg
Graniterner Kreuzstein aus dem 18. Jahrhundert

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Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1812 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987
Einwohner Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. *61 63 Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. *86 71 62 53 57 56 43 34 26
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. *10 11 10 9 9 9 8
Quelle <ref name="H499"/> <ref>Vorlage:Ober-Mainkreis 1820</ref> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 911, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1084, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1031 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1081 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1115 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 968 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 712 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 157 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 309 (Digitalisat).</ref>

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Religion[Bearbeiten]

Tennersreuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Stammbach) gepfarrt.<ref>A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 36 und 439.</ref><ref name="OV 1961"/>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tennersreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Stammbach