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Terror in der Oper

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Erscheinungsjahr 1987
Länge 107 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Dario Argento
Drehbuch Franco Ferrini
Dario Argento
Produktion Dario Argento
Musik Claudio Simonetti
Kamera Ronnie Taylor
Schnitt Franco Fraticelli
Besetzung
→ Synchronisation →

Terror in der Oper<ref>Dieser Artikel bezieht sich auf die 107-minütige Fassung, wo nicht anders angegeben.</ref> (Opera, alternativ: Im Zeichen des Raben, nicht zu verwechseln mit Argentos Das Phantom der Oper, 1998) ist ein Slasher-/Giallo-Film von Dario Argento aus dem Jahre 1987.

Neben elektronischer Musik und viel Metal<ref>Craig Hatch: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.bloody-disgusting.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> ist unter anderem Maria Callas zu hören. Titel der Neuveröffentlichung 2017 ist Opera.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film beginnt auf der spiegelnd-schwarzen Pupille eines Raben zu einer Opernarie. Die Diva fühlt sich vom unharmonischen Krächzen der Requisite aber irritiert, stürzt aus der La Scala zeternd auf die Straße und wird in einen Verkehrsunfall verwickelt (bzw. bricht zusammen und löst einen aus<ref name="slant">Ed Gonzalez: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 4. Dezember 2001; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.slantmagazine.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>), und fällt für die Produktion bis auf weiteres aus.

Marco, der junge, charismatische Regisseur, der vom Horrorfilm kommt, muss sich für Verdis Macbeth nach einem neuen Star umschauen. Die schöne Betty, etwa in seinem Alter, übernimmt den Sopran der Oper, der nachgesagt wird, auf ihr würde ein Fluch lasten. Damit zieht sie sich in den gotischen<ref name="images">Gary Johnson: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.imagesjournal.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Kulissen das divenhafte Gezicke ihrer Vorgängerin zu (die nie wirklich zu sehen ist). Betty, die Tochter einer Sängerin, erhält anonyme Drohanrufe. In den Lüftungsschächten ihrer dunklen Wohnung scheint etwas herumzuschleichen. Der Abend der Premiere wird zu einem vollen Erfolg, bis ein Scheinwerfer herabstürzt. In einer Loge wird ein Arbeiter von einem schwarzbehandschuhten Mann bestialisch ermordet. In dem Zusammenhang taucht ein sympathischer, irgendwie ungeschickter Polizist Santini bei der Produktion backstage als Autogrammjäger auf – und ermittelt.

Nach einigen Kamerafahrten aus Sicht des Killers durch die Wohnung begegnet Betty diesem das erste Mal. Mit rasiermesserscharfen Nadelbändern verklebt er der geknebelten Frau die Augenlider (ähnlich Uhrwerk Orange, R: Stanley Kubrick, GB 1971), damit sie seine Taten mitansehen muss, und erdolcht ihren schüchternen Freund Stefano auf furchtbare Weise. Ein Tierquäler sucht die Raben in ihrem mannshohen Käfig heim. Dazwischen sind auch immer wieder Bilder eines pulsierenden Hirns zu sehen. Die Ereignisse traumatisieren Betty nur vorübergehend, und sie hat sich nach einigen Stunden erholt.<ref name="images" /><ref name="chaw" /> Ihre Schneiderin fällt ihrer eigenen Schere zum Opfer. Nach einem weiteren Angriff, bei dem Bettys Agentin Mira durch den Türspion erschossen wird, entwickelt sich eine seltsame Beziehung zu der Bedrohungslage bzw. dem maskierten Unbekannten. Zudem vermischen sich die Kindheitserinnerungen der passiven Frau mit der Gegenwart.

Ganz vergessen haben Marco und Betty dabei den „Augenzeugen“. Bei der Vorstellung vor vollbesetztem Haus stürzt überraschend der Käfig mit den Raben durch eine Glasscheibe, wird vom Kran auf der Bühne abgesetzt und die Tiere in den Saal entlassen. Die 60<ref name="imdb-trivia">IMDb, „Trivia“, s. Weblinks.</ref> Raben schwärmen über dem panischen Publikum aus,<ref name="fangoria">„crow-cam“ (Dario Argento). Gingold, s. Weblinks.</ref> identifizieren den Täter, hacken auf ihn ein und erbeuten ein Auge. Inspektor Santini ist der Killer. Santini entführt schwerverletzt Betty, fesselt sie ein weiteres Mal, verbindet ihr die Augen und verschüttet Benzin. Er war tatsächlich früher devoter Diener ihrer Mutter, damit wird die sadomasochistische Komponente klar. Er bittet sie, ihn zu erschießen, da sie die Neigung der Mutter nicht geerbt hat. Dem leistet sie Folge und die Räume gehen in Flammen auf.

Im Epilog in der Art eines absurden non sequitur in der idyllischen Schweiz erholen sich Betty und Marco, der ihr Geliebter geworden ist. Betty geht spazieren, während Marco am Fernglas bleibt und weiter die malerische Gebirgskette studiert. Santini lebt nach seinem falschen Abgang noch, nun einäugig. Die Sterbeszene war nur eingefädelt, der angebliche Leichnam eine Puppe. Auf einer Wiese ersticht er Marco in aller Eile und am helllichten Tag. Über die Leiche gebeugt vergibt Betty Santini, gesteht ihm ihre Liebe, und brennt mit ihm durch. Als sie Polizeihunde durch die Bäume des Nadelwalds stöbern sieht, schlägt sie ihn dann doch mit einem Stein nieder. Ein Großaufgebot der Polizei samt Hubschrauber stürmt die Szenerie und nimmt ihn in Gewahrsam. Betty findet lachend im hohen Gras eine Eidechse, die sich dort verfangen hat – und entlässt das schöne Tier mit den Worten „Du bist frei“.

Hintergründe[Bearbeiten]

Gefilmt wurde in der Schweiz unter anderem in Lugano, und in Parma und Rom in Italien.<ref>IMDb, „Filming locations“, s. Weblinks.</ref> Die Oper wurde von dem Teatro Regio di Parma „gespielt“.<ref name="images" />

Der spätere Regisseur Michele Soavi leitete die Second Unit des Films.

Orion, der amerikanische Verleiher, verlangte das Entfernen des Schlusses. Argento lehnte ab.<ref name="imdb-trivia" />

Die IMDb schätzt das Budget auf etwa 8 Millionen US-Dollar.<ref>IMDb, „Box office/business“, s. Weblinks.</ref>

Auf Video war die Erstaufführung in der Bundesrepublik Deutschland am 5. Dezember 1989, am 3. Oktober 1992 war der Film in der ARD zu sehen.<ref name="ldif" />

Dies ist die letzte Arbeit von Schauspieler Ian Charleson, der am 6. Januar 1990 verstarb.

Die Version von 107 Minuten war in Deutschland bis zum Januar 2015 indiziert.<ref>schnittberichte.com, abgerufen am 30. Januar 2015</ref> Auch die gekürzte deutsche Videofassung war von dieser Indizierung betroffen, obwohl in dieser fast sämtliche Mordszenen herausgekürzt wurden.

Synchronisation[Bearbeiten]

Rolle Darsteller Synchronsprecher<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>
Betty Cristina Marsillach Alexandra Ludwig
Marco Ian Charleson Gudo Hoegel
Inspektor Alan Santini Urbano Barberini Amadeus August
Mira Daria Nicolodi Marion Hartmann
Giulia Coralina Cataldi-Tassoni Gundula L.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>
Stefano William McNamara Philipp Moog
Baddini Antonino Iuorio Michael Habeck

Rezeption[Bearbeiten]

  • „Vorlage:Str trim“ (The Amazing World of Cult Movies<ref>Robert Firsching: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2009; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>)
  • „Vorlage:Str trim“ (<templatestyles src="Person/styles.css" />Ekkehard Knörer: Jump Cut<ref>Ekkehard Knörer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>)
  • „Vorlage:Str trim“ (It's all very confusing and, as usual, there's no way you can logically work out the identity of the assassin, so you simply have to sit back and enjoy the ride.) – „Vorlage:Str trim“
  • „Vorlage:Str trim“ (Not Coming to a Theater Near You<ref>Rumsey Taylor: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 28. Oktober 2004; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>)

Zwecks weiterer Konfusion werde insbesondere die Syntax von „Schuss-Gegenschuss und Close-Up außer Kraft gesetzt“, stellt Sevastakis 2002 fest, wie auch der Establishing Shot. Manchmal würde Argento aus ästhetischen Erwägungen regelrecht „die Erzählung anhalten“.<ref>Michael Sevastakis: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 24. Juni 2002; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden., ISSN 1475-2441): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>

Eine Fanseite spricht von einem „Greatest Hits“ des Regisseurs.<ref>Alan Jones: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 23. Dezember 2008; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>

Indizierung und Neuprüfung[Bearbeiten]

Die ungekürzte Fassung des Filmes wurde 1990 auf den Index gesetzt. Es existiert eine gekürzte deutsche Fassung mit einer FSK-Freigabe ab 18 Jahren. Nach einer Listenstreichung im Januar und einer Neuprüfung im Juni 2015 ist der Film nun ungekürzt ab 16 Jahren freigegeben. Der Film wurde 2017 erneut im Original mit Untertiteln als 4K digital Scan ungeschnitten (1:47 h) als „Opera“ in den deutschsprachigen Kinoverleih gebracht

Soundtrack[Bearbeiten]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Fantasporto 1990

  • Nominierung International Fantasy Film Award in der Kategorie Best Film für Dario Argento

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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