Thiazol
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Thiazol | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
1,3-Thiazol | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C3H3NS | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose bis gelbe Flüssigkeit<ref name="alfa">Datenblatt Thiazol bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 85,12 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,20 g·cm−3<ref name="chemblink">Eintrag zu Thiazol bei ChemBlinkVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
117–118 °C<ref name="chemblink" /> | ||||||||||||||||||
| pKS-Wert |
2,44 (der konjugierten | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
wenig löslich in Wasser, löslich in Ethanol<ref>Datenblatt bei Goods Company (englisch ).</ref> | ||||||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,5365–1,5395<ref name="chemblink" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
983 mg·kg−1 (LD50, Maus, oral)<ref>Datenblatt Thiazole bei Fisher ScientificVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | |||||||||||||||||||
Thiazol ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der heterocyclischen Verbindungen bzw. Heteroaromaten. Sie besteht aus einem Fünfring aus drei Kohlenstoff- und je einem Schwefel- bzw. Stickstoffatom, welcher in vielen abgeleiteten organischen Verbindungen als Grundstruktur dient. Es ist eine farblose bis blassgelbe Flüssigkeit mit pyridinartigem Geruch. Substituierte Derivate des Thiazols werden als Thiazole bezeichnet. Sein Isomer ist das Isothiazol (1,2-Thiazol), wo sich das Schwefelatom neben dem Stickstoff befindet.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Die Umsetzung von Monochloracetaldehyd mit Thioformamid liefert Thiazol. Die Oxidation von substituierten 3-Thiazolinen (hergestellt durch die Asinger-Reaktion) mit elementarem Schwefel liefert analog substituierte Thiazole.<ref name="Offermanns">Heribert Offermanns und Friedrich Asinger: Synthesen mit Ketonen, Schwefel und Ammoniak bzw. Aminen und chemisches Verhalten der Reaktionsprodukte, Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen, 1966.</ref>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Physikalische Eigenschaften[Bearbeiten]
Thiazol ist mit Wasser, Alkohol und Ether mischbar.
Verwendung[Bearbeiten]
Thiazol wird als Ausgangsstoff zur Herstellung von Fungiziden, Pharmazeutika und Farbstoffen verwendet.
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Thiazol Derivative (englisch) ( vom 22. August 2013 im Internet Archive)
- Spektrum von Thiazol
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Hautreizender Stoff
- Ätzender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Thiazol