Seidelbastgewächse
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Rosmarin-Seidelbast (Daphne cneorum) | ||||||||||||
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| Juss. |
Die Seidelbastgewächse oder Spatzenzungengewächse (Thymelaeaceae) sind eine Familie in der Ordnung der Malvenartigen (Malvales). Ihre bekannteste Pflanzenart in Mitteleuropa ist der Echte Seidelbast (Daphne mezereum). Einige Arten werden als Zierpflanzen, zur Holzgewinnung oder zur Herstellung von Räucherwerk genutzt.
Beschreibung[Bearbeiten]
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Illustration in Otto Wilhelm Thomé: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, Gera 1885
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Es handelt sich meist um verholzende Pflanzen: Bäume oder Sträucher, selten Lianen; selten sind es auch krautige Pflanzen. Sie sind immergrün oder laubabwerfend. Typisch ist für diese Familie ihre sehr faserige Rinde. Bei vielen Arten riechen die vegetativen Pflanzenteile unangenehm.
Die Laubblätter sind meist gegen-, seltener wechselständig oder wirtelig angeordnet. Die stets einfachen und ganzrandigen Laubblätter können mittelgroß bis klein sein. Bei manchen Arten sind sie auch ähnlich wie bei den Heidekrautgewächsen (Ericaceae) verkleinert. Die Blattnerven sind meist parallel angeordnet. Bei vielen Arten hinterlassen die abgefallenen Blätter deutliche Blattnarben. Nebenblätter fehlen.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blüten stehen einzeln oder meist in seiten- oder endständigen, dichten büscheligen, kopfigen, traubigen oder rispigen Blütenständen zusammen. Oft sind Hochblätter vorhanden. Einige Arten sind kauliflor.
Die radiärsymmetrischen bis leicht asymmetrischen Blüten sind und vier- oder fünfzählig (selten sechszählig). Bei den meisten Arten sind die Blüten zwittrig. Wenn die Blüten eingeschlechtig sind, dann kommen einhäusig (monözische) oder zweihäusig (diözische) getrenntgeschlechtige Arten vor. Fast immer ist ein auffälliger Blütenbecher (Hypanthium) vorhanden, bei Synandrodaphne fehlt er mehr oder weniger. Der meist hohle Blütenboden ist meist scheibenförmig zu einem sogenannten Diskus erweitert. Die Kelchblätter sind unten oft zu einer Kelchröhre verwachsen. Bei einigen Arten sind die Kelchblätter bunt gefärbt und bilden den Schauapparat der Blüte, während die Kronblätter schuppenförmig reduziert sind und am Eingang der Kelchröhre sitzen oder ganz fehlen. Es sind meist zwei Kreise mit je vier oder fünf Staubblättern vorhanden, die untereinander frei sind, aber mit der Kelchröhre verwachsen sind. Es können aber auch 11 bis 35 Staubblätter vorhanden sein. Bei Pimelea sind nur zwei fertile Staubblätter vorhanden. Wenn zwei Fruchtblätter vorhanden sind, dann ist eines stark reduziert, sie sind zu einem mittel- oder oberständigen, einfächrigen Fruchtknoten verwachsen. Es können aber auch drei bis fünf, selten bis zu zwölf Fruchtblätter vorhanden sein, die zu einem mittel- oder oberständigen, zwei- bis fünffächrigen Fruchtknoten verwachsen sind.
Als Früchte kommen Beeren, lokulizidale Kapselfrüchte (Aquilaria), achänenartige Nussfrüchte und Steinfrüchte vor.
Die Chromosomengrundzahl beträgt meist x = 9, selten 7–10; Polyploidie ist häufig.
Inhaltsstoffe[Bearbeiten]
Viele Arten sind giftig. Sie enthalten Diterpenester, Cyclopropenoide Fettsäuren, Chelidonsäure, Myricetin.
Standorte[Bearbeiten]
Vorlage:Hinweisbaustein Die meisten Arten bevorzugen trockene, lichtreiche Standorte beispielsweise in Gebüschen oder in trockenen Wäldern.
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Familie Thymelaeaceae wurde 1789 unter dem Namen „Thymelaeae“ von Antoine-Laurent de Jussieu in Genera Plantarum, secundum ordines naturales disposita juxta methodum in Horto Regio Parisiensi exaratam, Seite 76 erstveröffentlicht. Manchmal wird auch die Veröffentlichung von Michel Adanson in Familles des plantes, 2, 1763, Seite 278 zitiert. Typusgattung ist Thymelaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill. und auch der zweite deutsche Familienname bezieht sich auf den deutschen Trivialnamen Spatzenzungen dieser Gattung. Synonyme für Thymelaeaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Juss. sind: Aquilariaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.R.Br. ex DC., Daphnaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vent., Gonystylaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tiegh., Phaleriaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Meisn., Tepuianthaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Maguire & Steyerm.<ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref>
Arten der Familie Thymelaeaceae kommen weltweit von den gemäßigten Zonen bis in den Tropen vor, mit Ausnahme Sibiriens, der Sahara und Teilen Nordamerikas. Besondere Verbreitungsschwerpunkte sind die subtropischen Gebiete Australiens und Afrikas, außerdem die asiatischen Steppen und das Mittelmeergebiet. Sie weisen eine größere Diversität auf der Südhalbkugel auf.
Die Familie ist gegliedert in zwei Unterfamilien und eine Gattung, die weder in der einen noch der anderen Unterfamilie enthalten ist: Je nach Auffassung enthält die Familie etwa 50 bis 60 Gattungen<ref name="GRIN" /> mit 500 bis 800 Arten:
- Unterfamilie Octolepoideae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gilg (Syn.: Gonystylaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tiegh., Gonystyloideae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tiegh.): Sie enthält sieben bis acht Gattungen mit etwa 50 Arten:
- Arnhemia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Airy Shaw: Sie enthält nur eine Art:
- Arnhemia cryptantha Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Airy Shaw: Sie kommt in Australien vor.
- Deltaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Steenis: Sie enthält nur eine Art:
- Deltaria brachyblastophora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Steenis: Sie kommt nur in Neukaledonien vor.
- Dicranolepis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Planch.: Die etwa 20 Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.
- Gonystylus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Teijsm. & Binn.: Mit 20 bis über 30 Baumarten aus Torfmoorwäldern in Indonesien und Malaysia; manche werden auch Ramin genannt.
- Lethedon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Spreng.: Die etwa 15 Arten kommen in Queensland, Neukaledonien und auf Vanuatu vor.
- Octolepis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Oliv.: Die etwa sechs Arten kommen nur in Madagaskar vor.
- Solmsia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baill.: Die etwa zwei Arten kommen nur in Neukaledonien vor.
- Arnhemia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Airy Shaw: Sie enthält nur eine Art:
- Unterfamilie Thymelaeoideae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Burnett: Sie enthält etwa 37 Gattungen mit 690 bis 750 Arten:
- Aetoxylon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Airy Shaw) Airy Shaw: Sie enthält nur eine Art:
- Aetoxylon sympetalum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Steenis & Domke) Airy Shaw: Diese Baumart kommt wild nur im westlichen Sarawak vor.
- Amyxa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tiegh. ex Domke: Sie enthält nur eine Art:
- Amyxa pluricornis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Radlk.) Domke: Sie kommt auf Borneo vor.
- Adlerholzbäume (Aquilaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam.): Die etwa 15 Arten in Bhutan, Kambodscha, China, nordöstlichen Indien, Laos, Malaysia, Myanmar, Thailand und Vietnam verbreitet. Von einigen Arten aus Indomalesien wird deren Holz als Räucherwerk verwendet, beispielsweise Adlerholz. Hierher gehört:
- Adlerholzbaum (Aquilaria malaccensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam., Syn.: Aquilaria agallocha Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roxb.)
- Atemnosiphon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Leandri: Sie enthält nur eine Art:
- Atemnosiphon coriaceus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Leandri) Leandri: Sie kommt in Madagaskar vor.
- Craterosiphon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engl. & Gilg: Die etwa neun Arten sind im tropischen Afrika weitverbreitet und gedeihen hauptsächlich in den Regenwaldgebieten Zentral- und Westafrikas.
- Cryptadenia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Meisn. (wird von manchen Autoren auch zu Lachnaea gestellt): Die etwa fünf Arten kommen im südlichen Afrika vor.
- Dais Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.: Die etwa 25 Arten kommen im südlichen Afrika und Madagaskar vor. Es sind laubabwerfende Sträucher oder Bäume mit pomponähnlichen Blütenständen, die manchmal als Zierpflanzen verwendet werden.
- Dais cotinifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.: Aus Südafrika, Lesotho, Tansania, Malawi und Zimbabwe.
- Seidelbast (Daphne Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.): Die etwa 50 Arten sind in Eurasien und Nordafrika verbreitet; darunter einige Zierpflanzen, inklusive Wikstroemia etwa 110 Arten.
- Daphnimorpha Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nakai (wird von manchen Autoren auch zu Wikstroemia gestellt): Die etwa zwei Arten kommen in Japan vor.
- Daphnopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mart.: Die 50 bis 55 Arten sind in der Neotropis vom zentralen Mexiko bis ins südöstliche Brasilien und Argentinien<ref>Thymelaeaceae - Die Gehölze in den Anden Ekuadors. (span.)</ref> einschließlich der karibischen Inseln verbreitet. Dazu gehört die Art:
- Daphnopsis bissei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Noa: Von dieser als ausgestorben geltenden Art wurden wenige Exemplare in der kubanischen Provinz Camagüey wiederentdeckt.
- Diarthron Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Turcz.: Die etwa 16 Arten sind in Zentral- und Südwestasien sowie in Südosteuropa (dem europäischen Teil Russlands und dem westlichen Kasachstan) verbreitet.
- Dirca Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.: Die etwa drei Arten sind in Nordamerika verbreitet.
- Drapetes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam.: Sie enthält nur eine Art:
- Drapetes muscosus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam.: Sie kommt nur auf Feuerland und auf den Falkland-Inseln vor.
- Edgeworthia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Meisn.: Es gibt etwa fünf Arten, davon vier in China. Eine Art ist als Zierstrauch verbreitet. Aus den Bastfasern einer anderen Art stellt man sogenanntes Reispapier her.
- Enkleia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Griff.: Die etwa vier kletternden Arten sind in Südostasien verbreitet.
- Eriosolena Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blume (manchmal in Daphne Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.): Die nur zwei Arten sind in Kambodscha, China, Indien, Indonesien, Malaysia, Myanmar, Thailand und Vietnam verbreitet.
- Funifera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Leandro ex C.A.Mey.: Die drei bis vier Arten kommen in Brasilien vor.
- Gnidia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. (inklusive Lasiosiphon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fresen.): Die 140 bis 150 Arten kommen hauptsächlich in Afrika, einschließlich Madagaskar vor.
- Goodallia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Benth.: Sie enthält nur eine Art:
- Goodallia guianensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Benth.: Sie kommt nur in Guayana vor.
- Adlerholzbäume oder Agarholzbäume (Gyrinops Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gaertn.): Die etwa neun Arten kommen in Sri Lanka, Laos und Malesien vor.
- Jedda Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.R.Clarkson: Sie enthält nur eine Art:
- Jedda multicaulis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.R.Clarkson: Sie kommt nur im nordwestlichen Australien vor.
- Kelleria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Endl. (manchmal in Drapetes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam.): Die etwa fünf Arten kommen auf Borneo, in Neuguinea, Neuseeland und Australien vor. Es sind niedrige Sträucher.
- Lachnaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.: Die etwa 40 Arten und zwei Unterarten kommen nur in der Capensis vor.<ref>Josephine Bertha Pauline Beyers (Doctoral Thesis): A taxonomic revision of Lachnaea L. (Thymelaeaceae), University of Pretoria, 2000: Die ersten neun Seiten als PDF Online.</ref>
- Lagetta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Juss.: Die etwa drei Arten kommen auf karibischen Inseln vor.
- Lasiadenia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Benth.: Die zwei Arten sind in der Neotropis verbreitet.
- Linodendron Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Griseb.: Die etwa vier Arten kommen nur in Kuba vor.
- Linostoma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Wall. ex Endl.: Die etwa drei Arten kommen von Indomalesien bis ins tropische Australien vor.
- Lophostoma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Meisn.) Meisn.: Die etwa vier Arten sind im tropischen Südamerika verbreitet.
- Oreodendron Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.T.White: Sie enthält nur eine Art:
- Oreodendron biflorum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.T.White: Sie kommt nur im australischen Bundesstaat Queensland vor.
- Ovidia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Meisn.: Die etwa zwei Arten sind in Südamerika verbreitet.
- Passerina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.: Die etwa 15 Arten kommen in Südafrika vor, eine Art reicht bis Angola und Simbabwe.
- Peddiea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Harv. ex Hook.: Die etwa zehn Arten sind im tropischen und südöstlichen Afrika verbreitet und Peddiea involucrata kommt in Madagaskar vor.
- Phaleria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jack: Die etwa 24 Arten kommen in Malesien, auf pazifischen Inseln und in Australien (vier Arten) vor; darunter:
- Phaleria macrocarpa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Scheff.) Boerl.: Sie kommt in Neuguinea vor
- Glanzsträucher (Pimelea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Banks ex Gaertn.): Die etwa 110 Arten sind in Asien, Neuseeland und Australien verbreitet. Einige Arten werden manchmal als Ziersträucher verwendet.
- Rhamnoneuron Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gilg (manchmal in Daphne Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.): Die nur zwei Straucharten kommen in China und Vietnam vor.
- Schoenobiblus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mart.: Die etwa acht Arten gedeihen als Sträucher in mittleren Höhenlagen der nördlichen Anden.
- Stellera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.: Die zehn bis zwölf Arten sind in Zentral- und Ostasien verbreitet.
- Stephanodaphne Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baill.: Die sieben bis acht Arten kommen in Madagaskar und auf den Komoren vor.
- Struthiola Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.: Die etwa 30 Arten sind in Südafrika hauptsächlich in der Capensis verbreitet, drei oder vier Arten kommen im östlichen und südöstlichen tropischen Afrika. Es sind Sträucher und erikoide Zwergsträucher.
- Synandrodaphne Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gilg: Sie enthält nur eine Art:
- Synandrodaphne paradoxa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gilg: Sie kommt im tropischen Westafrika vor.
- SynaptolepisDie Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt. Oliv.: Vier oder fünf Arten sind vom tropischen bis südlichen Afrika verbreitet und Synaptolepis perrieri kommt in Madagaskar vor.
- Thecanthes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Wikstr. (manchmal in Pimelea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Banks ex Gaertn.): Die etwa vier Arten kommen in Australien vor.
- Spatzenzungen (Thymelaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill.): Die 20 bis 30 Arten sind in Mittel-, Ost- und Südeuropa, Nordafrika, in Zentral- und Südwestasien verbreitet. Einzelne Arten sind Neophyten besonders im südlichen Australien und in Nordamerika. Hierher gehören:
- Behaarte Spatzenzunge (Thymelaea hirsuta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Endl.)
- Spatzenzunge (Thymelaea passerina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Coss. & Germ.)
- Heilewelt-Spatzenzunge (Thymelaea sanamunda Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.All.): Sie kommt in Spanien und in Frankreich vor.<ref name="Euro+Med" />
- Silberweiße Spatzenzunge (Thymelaea tartonraira Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) All.)
- Samt-Spatzenzunge (Thymelaea velutina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Camp.) Meissn.): Sie ist ein Endemit der Balearen.<ref name="Schönfelder2008" />
- Wikstroemia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Endl.: Die etwa 70 Arten sind in Ostasien, Malaysia, Australien und auf pazifischen Inseln verbreitet. Ein kleineres Zentrum der Artenvielfalt stellt Hawaii dar, dort sind viele Arten diözisch. 49 Arten kommen in China vor, 43 davon nur dort.
- Aetoxylon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Airy Shaw) Airy Shaw: Sie enthält nur eine Art:
- Incertae sedis:
- Tepuianthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Maguire & Steyerm. (Bei manchen Autoren eine eigene Familie Tepuianthaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Maguire & Steyerm.): Die etwa sieben Arten kommen auf dem Guayana-Hochland vor und gedeihen fast nur auf den Tepuis. Es sind Bäume oder Sträucher und haben eine bittere Rinde.
Nutzung[Bearbeiten]
Die Bastfasern vieler Arten (beispielsweise bei Daphne, Edgeworthia, Thymelaea) sind sehr strapazierfähig und werden oder wurden zur Herstellung von Seilen oder Papier verwendet.
Viele Baumarten dieser Familie besitzen aromatisches, hartes Holz. Einige werden zum Bauen benutzt, andere werden zum Räuchern oder als Geruchsstoffe für Räucherwerke benutzt. Arten aus mehreren Gattungen dieser Familie werden Adlerholzbäume (beispielsweise Aquilaria oder Gyrinops) oder Agarholzbäume genannt.
Einige Arten in dieser Familie produzieren sogenanntes „Gaharu“ oder „Agarwood“ (beispielsweise bei Aquilaria). Es bildet sich oft aus dem Kernholz nach Verletzungen und wohl auch durch Pilzinfektionen. „Gaharu“ wird als Ausgangsstoff für Räucherwerk und Medizin sehr geschätzt. Auf Grund dieser Nutzung wurden einige Arten in ihren Habitaten dezimiert.<ref>Beschreibung der Familie der Thymelaeaceae bei der APWebsite.</ref>
Aufgrund der zwar oft kleinen, aber hübschen und wohlriechenden Blüten werden einige Arten (beispielsweise von Daphne, Dais, Dirca, Pimelea) als Zierpflanzen verwendet.
Quellen[Bearbeiten]
- die Familie der Thymelaeaceae bei der APWebsite. (Abschnitt Systematik und Beschreibung)
- Yinzheng Wang, Michael G. Gilbert, Brian F. Mathew, Christopher Brickell, Lorin I. Nevling: In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven & Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 13: Clusiaceae through Araliaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2007, ISBN 978-1-930723-59-7. Thymelaeaceae. S. 213 - textgleich online wie gedrucktes Werk (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
- Datenblatt in der Western Australian Flora. (Abschnitt Beschreibung)
- Alfredo Noa Monzón: Thymelaeaceae in Flora de Cuba, Serie A, Pl. Vasc. 15(13), 2009, S. 1–39.
- Eintrag in der „Flora of Madagaskar“. (engl.)
- G. J. Harden: Thymelaeaceae bei der New South Wales Flora Online. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
- B. Peterson: Thymelaeaceae: In: Flora Zambesiaca, Volume 9, 2006.
- David John Mabberley: Mabberley’s Plant-Book. A portable dictionary of plants, their classification and uses. 3. Auflage, Cambridge University Press 2008, ISBN 978-0-521-82071-4.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Schönfelder2008"> Peter Schönfelder, Ingrid Schönfelder: Die neue Kosmos-Mittelmeerflora. Franckh-Kosmos-Verlag Stuttgart 2008. ISBN 978-3-440-10742-3. S. 338. </ref> <ref name="Euro+Med"> J. Pedrol, 2011: Thymelaeaceae.: Datenblatt Thymelaea In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> </references>