Toona
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| Toona | ||||||||||||
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| Datei:Starr 030405-0246 Toona ciliata.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Toona | ||||||||||||
| (Endl.) M.Roem. |
Toona sind eine Pflanzengattung in der Familie der Mahagonigewächse (Meliaceae). Die vier oder fünf Arten sind von Afghanistan und östlichen Pakistan bis Indien und China bis Südostasien, Malesien, Neubritannien und östlichen Australien verbreitet.<ref name="Heads2019" />
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Toona-Arten wachsen als Bäume und erreichen Wuchshöhen von bis zu 50 Metern.<ref name="FoC" />
Die wechselständig und spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert. Die gefiederte Blattspreite ist bis 120 Zentimeter lang. Die Blattrhachis ist oft rötlich und kahl oder weich behaart. Die Fiederblätter sind bei einer Länge von bis 22 Zentimetern sowie einer Breite von bis zu 5,6 Zentimetern schmal-lanzettlich bis linealisch-lanzettlich mit asymmetrischer Spreitenbasis und zugespitztem oberen Ende. Der Blattrand ist gesägt oder selten glatt.<ref name="FoC" />
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Toona-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Am Ende der Zweige, also endständig, wird ein hängender, 30<ref name="Rushforth1999" /> bis zu 100<ref name="FoC" /> Zentimeter langer, rispiger Blütenstand gebildet. Die Blütenstandsachse ist weich oder zottig mit kurzen angedrückten oder ausgebreiteten, einfachen Trichomen behaart oder verkahlend.<ref name="FoC" />
Die eingeschlechtigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle und relativ klein. Die fünf freien Kelchblätter sind außen kahl und am Rand bewimpert; sie bilden einen becherförmigen Blütenkelch. Die fünf freien, weißen oder schwachrosafarben getönten Blütenkronblätter sind außen kahl und am Rand nicht bewimpert. Das kahle Androgynophor enthält meist bis zu fünf Staminodien. Die kahlen Staubfäden sind bei männlichen Blüten 1,3 bis 1,8 Millimeter lang und bei weiblichen Blüten 1 bis 1,5 Millimeter lang. Der orangefarbene, kahle Diskus besitzt einen Durchmesser von 1 bis 1,5 Millimetern, ist gelappt und die Staubblätter entspringen unmittelbar dem Diskuslappen.<ref name="Urania-Pflanzenreich1994" /> Fünf Fruchtblätter sind zu einem kahlen Fruchtknoten verwachsen. Je Fruchtknotenkammer sind bis zu sechs Samenanlagen enthalten.<ref name="FoC" />
Die Kapselfrüchte enthalten mehrere Samen. Die Samen an einem sind Ende geflügelt.
Nutzung[Bearbeiten]
Toona sinensis ist die kältetoleranteste Art der Familie. Sie kommt in China bis zu 40°N im Gebiet von Peking vor, wo die schlanken Zweige, "xiangchun" (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), als Gemüse und für die Zubereitung von Medizin genutzt werden.<ref name="Rushforth1999" />
Holz[Bearbeiten]
Toona-Arten verfügen über Holz mit charakteristischen Eigenschaften, die ersten Proben hielt man für Holz einer Nadelbaumart. Toona ciliata ist ein wichtiger Holzlieferant. Ihr Hartholz wird zur Herstellung von Möbeln, Holzverkleidungen, im Schiffsbau und im Musikinstrumentenbau benutzt. Sitar, Rudra vina, Sarangi und verschiedene Trommeln werden traditionell aus ihrem Holz gefertigt. Aufgrund der Einfuhrbeschränkungen für andere Mahagoniarten gewann das Holz von Toona ciliata auch große Bedeutung beim Bau von E-Gitarren.<ref>CITES.</ref>
Standortbedingungen[Bearbeiten]
Toona-Arten gedeihen in Wäldern unterschiedlicher Entwicklung vom Primär-, Sekundär- bis gestörten Wald. Sie kommen von 0 bis 2900 Metern vor (Toona sinensis kommt in China und Malesien nur bis 2000 Meter vor). Toona calcicola kommt im nordöstlichen Thailand nur über Kalkstein (daher das Artepitheton) vor.<ref name="Heads2019" />
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Den Rang einer Gattung Toona (Endl.) M.Roem. hat sie 1846 durch Max Joseph Roemer in Familiarum Naturalium Regni Vegetabilis Synopses Monographicae, 1, Seite 131, 139 erhalten.<ref name="FoC" />
Früher wurden diese Arten in die Gattung Cedrela eingeordnet, aber diese Gattung ist auf die neotropischen Arten beschränkt.
Die vier oder fünf Toona-Arten sind von Afghanistan und östlichen Pakistan bis Indien und China bis Südostasien, Malesien, Neubritannien und östlichen Australien verbreitet.<ref name="Heads2019" /> Toona ciliata ist in manchen Ländern wie Malawi eine invasive Pflanzenart.<ref name="Heads2019" />
Es gibt vier oder fünf Arten in der Gattung Toona:<ref name="FoC" />
- Kalantas, Philippinischer Mahagoni, Philippinische Zeder (Toona calantas Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Merr. & Rolfe)<ref name="calantas">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Toona calantas Merr. & Rolfe.] National Institute of Environmental Research, Republic of Korea, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Dezember 2013. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>: Sie kommt auf den Philippinen vor.<ref name="GRIN" />
- Toona calcicola Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rueangr. et al.: Sie wurde 2015 erstbeschrieben und gedeiht nur über Kalkstein im nordöstlichen Thailand.<ref name="Heads2019" />
- Indischer Mahagoni, Australische Red Cedar (Toona ciliata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.M.Roem., Synonym: Toona australis)<ref name="ind">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Toona ciliata Roem.] India Biodiversity Portal, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Dezember 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>: Er kommt in Asien und in Australien vor und ist in Afrika, Südamerika und auf Hawaii ein Neophyt.<ref name="GRIN" />
- Chinesischer Surenbaum, Chinesischer Gemüsebaum, Chinesischer Mahagoni, Chinese toon (Toona sinensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(A.Juss.) M.Roem.): Er kommt in Pakistan, Indien, Bhutan, Nepal, Indonesien, Malaysia, Laos, Myanmar, Thailand und in China vor.<ref name="GRIN" />
- Indonesischer Mahagoni, Suren (Toona sureni Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Blume) Merr., Syn.: Toona febrifuga): Er kommt in Indien, Nepal, Bhutan, Laos, Myanmar, Thailand, Indonesien, Malaysia, China und in Papua-Neuguinea vor.<ref name="GRIN" />
Trivialnamen[Bearbeiten]
Als englischsprachiger Trivialname ist redcedar bekannt<ref Name="USDA"> USDA-Datenblatt "Toona" - Natural Resources Conservation Service PLANTS Database. 11. Dezember 2015.</ref> (auch: toon, tun)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="FoC"> Hua Peng, Jennifer M. Edmonds: In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 11 - Oxalidaceae through Aceraceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2008, ISBN 978-1-930723-73-3: Toona, S. 112-114 - textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Heads2019"> Michael Heads: Biogeography and ecology in a pantropical family, the Meliaceae. In: Gardens’ Bulletin Singapore, Volume 71, Suppl. 2, September 2019, S. 335–461. doi:10.26492/gbs71(suppl.2).2019-22 Volltext-PDF. Toona auf S. 370. </ref> <ref name="Urania-Pflanzenreich1994"> Fukarek, Danert, Hanelt & al.: Urania-Pflanzenreich. Band 2, 1994, S. 367–368. </ref> <ref name="Rushforth1999"> Keith Rushforth: Trees of Britain and Europe. Collins, 1999, ISBN 0-00-220013-9. </ref> </references>
Literatur[Bearbeiten]
- Franz Fukarek, Siegfried Danert, Peter Hanelt et al.: Urania-Pflanzenreich. In 4 Bänden, Band 2, S. 367–368. Urania-Verlag, Leipzig Jena Berlin 1994, ISBN 3-332-00497-2.