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Topiramat

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Strukturformel
Datei:Topiramat.svg
Allgemeines
Freiname Topiramat
Andere Namen
  • 2,3:4,5-Bis-O-(1-methylethyliden)-β-D-fructopyranose-sulfamat
  • Vorlage:INCI
Summenformel C12H21NO8S
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 619-263-3
ECHA-InfoCard 100.129.713
PubChem 5284627
ChemSpider 4447672
DrugBank DB00273
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Arzneistoffangaben
ATC-Code

N03AX11

Wirkstoffklasse

Antiepileptikum

Eigenschaften
Molare Masse 339,4 g·mol−1
Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="sigma">Datenblatt Topiramate bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338<ref name="sigma" />
Toxikologische Daten

>1500 mg·kg−1 (LD50, Ratte, i.p.)<ref name="sigma" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Topiramat (Handelsname: Topamax) ist ein Arzneistoff gegen Epilepsie (fokale und tonisch-klonische Anfälle) und zur Migräne-Prophylaxe (Vorbeugung gegen Migräne). Einzelberichte beschreiben einen positiven Effekt von Topiramat in der Cluster-Kopfschmerz-Prophylaxe.<ref name="DG">S1-Leitlinie Clusterkopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). In: AWMF online (Stand 2015).</ref> Es wurde in Deutschland bis zum Patentablauf 2009 nur von Janssen-Cilag vertrieben, seitdem gibt es auch Generika.

Wirkmechanismus (Pharmakodynamik)[Bearbeiten]

Topiramat wirkt über verschiedene Mechanismen, die eine übermäßige Erregung von Nervenzellen verhindern. Topiramat blockiert die (verstärkend wirkende) Glycin-Bindungsstelle am erregenden glutamatergen AMPA-Rezeptor<ref>H. Lüllmann, K. Mohr, L. Hein: Pharmakologie und Toxikologie. Thieme, 2006.</ref> und verstärkt durch Bindung an GABA-Rezeptoren deren hemmenden Effekt. Außerdem inaktiviert Topiramat den spannungsabhängigen Natriumkanal, wodurch die Zelle gehindert wird, schnell aufeinanderfolgende Aktionspotentiale zu generieren. Des Weiteren wirkt es modulierend auf bestimmte spannungsabhängige Calciumkanäle und bewirkt eine schwache Hemmung gewisser Isoenzyme der Carboanhydrase.

Pharmakokinetik[Bearbeiten]

Topiramat wird oral (z. B. als Tablette) verabreicht und vom Körper gut aufgenommen. Die Halbwertszeit beträgt zwischen 20 und 30 Stunden. Topiramat wird überwiegend unverändert über die Niere ausgeschieden.

Anwendungsgebiete[Bearbeiten]

Topiramat wird in Dosen von 25 bis 200 mg als Antiepileptikum eingesetzt. Es wird bei Erwachsenen und Jugendlichen (als Monotherapie oder unterstützende Therapie) bei fokalen und generalisierten Anfällen sowie beim Lennox-Gastaut-Syndrom eingesetzt. Des Weiteren ist Topiramat für die Prophylaxe von Migräne-Anfällen zugelassen. Zur Migräne-Prophylaxe werden in der Regel 50 bis maximal 100 mg des Wirkstoffes eingesetzt.<ref>Herstellerinformation Glenmark (pdf)</ref><ref>Gelbe Liste Online: Topiramat - Anwendung, Wirkung, Nebenwirkungen | Gelbe Liste. Abgerufen am 15. März 2023.</ref><ref>Topiramat-Fachinformation. 1. Januar 2006, abgerufen am 15. März 2023.</ref> Die Gabe soll auf zwei Tagesdosen (morgens und abends) verteilt werden.<ref name=":0">Matthias J. Müller, Francesca Regen (Hrsg.): Benkert/Hippius Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie. 15. Auflage. Springer, Berlin 2026, ISBN 978-3-662-72451-4, S. 847.</ref> Topiramat ist nicht für die Behandlung des bereits aufgetretenen Migräne-Anfalls vorgesehen. Topiramat ist verschreibungspflichtig.

Nach den Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft kann Topiramat auch zur vorbeugenden Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen verwendet werden.<ref name="DMKG">A. May, S. Evers, G. Brössner, T. Jürgens, A. R. Gantenbein, V. Malzacher, A. Straube: Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Prophylaxe von Cluster-Kopfschmerz, anderen trigemino-autonomen Kopfschmerzen, schlafgebundenem Kopfschmerz und idiopathisch stechenden Kopfschmerzen. Überarbeitete Therapieempfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in Zusammenarbeit mit der DGN, ÖKSG, SKG. In: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Nervenheilkunde. (Memento vom 20. August 2016 im Internet Archive) 35(3), 2016, S. 137–151; DMKG.de (PDF; 328 kB)</ref> Topiramat wird auch beim Visual-Snow-Syndrom eingesetzt,<ref>Christoph J. Schankin, Farooq H. Maniyar, Kathleen B. Digre, Peter J. Goadsby: ‘Visual snow’ – a disorder distinct from persistent migraine aura. In: Brain. Band 137, Nr. 5, Mai 2014, S. 1419–1428, doi:10.1093/brain/awu050.</ref> die Anwendung ist jedoch (Stand 2024) eine Off-Label-Therapie (außerhalb der Zulassung).

In der Psychiatrie ist Topiramat für keine Indikation (Stand 2026) zugelassen. Off-label wird die Substanz bei Bulimia nervosa, Binge-Eating-Störung, Adipositas und Borderline-Persönlichkeitsstörung eingesetzt.<ref name=":0" />

In den USA ist Topiramat in der fixen Kombination mit Phentermin zur Reduzierung von Übergewicht und zur langfristigen Aufrechterhaltung der Gewichtsabnahme zugelassen;<ref>https://www.accessdata.fda.gov/drugsatfda_docs/label/2026/022580s032lbl.pdf</ref> die europäische Arzneimittelbehörde ließ diese Kombination nicht zu.<ref>A. Rößler: Empfehlungen zu Abnehmmitteln veröffentlicht. In: pharmazeutische-zeitung.de. 24. Oktober 2022, abgerufen am 3. September 2026.</ref> In einigen europäischen Staaten ist die Kombination national zugelassen.<ref>A Drug Utilisation Study of Qsiva for Weight Management: A Postmarketing Cohort Database Study in Denmark, Finland, Norway, and Sweden | HMA-EMA Catalogues of real-world data sources and studies. Abgerufen am 3. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Topiramat wird auch in Bezug auf die Behandlung der chronifizierten PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) getestet.<ref name="BMC Topi">Jeffrey L. Berlant: Prospective open-label study of add-on and monotherapy topiramate in civilians with chronic nonhallucinatory posttraumatic stress disorder. In: BMC Psychiatry. Band 4, Nr. 1, August 2004, S. 24, doi:10.1186/1471-244X-4-24 (biomedcentral.com).</ref>

Topiramat potentiell bei Alkohol- und Kokainabhängigkeit[Bearbeiten]

Die Dopaminfreisetzung im corticomesolimbischen System wird durch Topiramat reduziert, vermutlich könnte der Arzneistoff in der Therapie von Alkoholabhängigen eingesetzt werden. In einer doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Studie wurde diese Behandlungsoption genauer untersucht. Während 14 Wochen erhielten 371 Probanden entweder Topiramat in steigender Dosis (bis 300 mg/Tag ab der fünften Woche) oder Placebo. Zusätzlich zur medikamentösen Therapie wurden wöchentlich kurze Einzelgespräche geführt. Werden die Tage mit starkem Alkoholkonsum betrachtet, so reduzierte sich dieser Anteil in der Topiramat-Gruppe von 81,5 % auf 43,8 % und in der Placebo-Gruppe von 82 % auf 51,8 %. In der Topiramat-Gruppe kam es häufiger zu Nebenwirkungen wie zum Beispiel Parästhesien, Geschmacks- oder Konzentrationsstörungen. Die Autoren der Studie sehen in Topiramat eine vielversprechende Therapieoption bei Alkoholabhängigkeit. Es müssen noch verschiedene Parameter wie zum Beispiel Dosierung und Wirkdauer abgeklärt werden.<ref>Topiramate for Treating Alcohol Dependence. In: JAMA. 298, 2007, S. 1641–1651.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Antiepileptikum mildert Alkoholabhängigkeit. (Memento vom 27. Februar 2017 im Internet Archive) auf: aerzteblatt.de, 10. Oktober 2007.</ref>

Einer doppelblinden placebokontrollierten Studie der Universität von Pennsylvania zufolge erhöht Topiramat die Wahrscheinlichkeit, abstinent von Kokain zu bleiben, sowie die Wahrscheinlichkeit, eine dreiwöchige Abstinenzzeit zu erzielen, gegenüber Placebo deutlich.<ref>K. M. Kampman, H. Pettinati, K. G. Lynch, C. Dackis, T. Sparkman, C. Weigley, C. P. O’Brien: A pilot trial of topiramate for the treatment of cocaine dependence. In: Drug Alcohol Depend. Band 75, Nr. 3, 2004, S. 233–240, PMID 15283944.</ref> Eine weitere Studie kam zum Schluss, dass Topiramat das Verlangen nach Kokain bei 25 % der Teilnehmer deutlich senken kann.<ref>A. D. Reis, L. A. Castro, R. Faria, R. Laranjeira: Craving decrease with topiramate in outpatient treatment for cocaine dependence: an open label trial. In: Rev Bras Psiquiatr. Band 30, Nr. 2, 2008, S. 132–135, PMID 18470406.</ref>

Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen[Bearbeiten]

Wegen der häufigen Gewichtsabnahme soll Verordnung bei untergewichtigen Patienten vermieden werden.<ref name=":0" /> Bei Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen kann eine Dosisreduktion erforderlich sein.<ref name="fi2023">Fachinformation Topamax, Janssen-Cilag, Stand Dezember 2023.</ref> Durch die Antiepileptika Carbamazepin und Phenytoin wird der Topiramatspiegel im Blut gesenkt. Bei dieser Therapiekombination muss die Topiramatdosis angepasst werden.<ref name="fi2023" /> Unter Topiramat wurde eine akute Myopie assoziiert mit sekundärem Engwinkelglaukom beobachtet; die Behandlung beim Vorliegen von Augenerkrankungen wie einem Glaukom (erhöhter Augeninnendruck) erfordert die besonders sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung.<ref name="fi2023" />

Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit[Bearbeiten]

Topiramat hat bei Maus, Ratte und Kaninchen teratogene Wirkungen gezeigt. Daten aus Schwangerschaftsregistern (Nordamerikanisches Antiepileptika-Schwangerschaftsregister, NAAED, sowie das Epilepsie- und Schwangerschaftsregister des Vereinigten Königreichs) zeigten Fälle von schwerwiegenden Fehlbildungen des Kindes, wenn die Mutter im ersten Schwangerschaftstrimenon Topiramat eingenommen hatte. Ebenso weisen präklinische Daten auf ein teratogenes Potential des Arzneistoffs hin. In Deutschland wurde 2012 ein Stufenplanverfahren eingeleitet.<ref>Topiramat: Hinweise auf erhöhtes Risiko für Fehlbildungen bei Anwendung im ersten Trimenon, BfArM. 24. Januar 2013.</ref> Für die Behandlung der Migräne darf Topiramat in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Im September 2022 begann der Sicherheitsausschuss (PRAC) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) auf Antrag Frankreichs mit einer Überprüfung Topiramat-haltiger Arzneimittel bezüglich des Risikos neurologischer Entwicklungsstörungen bei Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft Topiramat eingenommen haben.<ref>PRAC starts review of topiramate use in pregnancy and women of childbearing potential. Abgerufen am 22. Oktober 2022.</ref> Frankreich hatte 2022 die Verschreibungs- und Abgabebedingungen für Topiramat verschärft: Seitdem musste die Erstverordnung von Topiramat für Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter durch einen Neurologen oder einen Kinderarzt erfolgen, die zudem mindestens einmal jährlich die Notwendigkeit der Behandlung überprüfen müssen. Dabei ist jedes Mal von den Fachärzten und den Frauen (bzw. bei Minderjährigen deren Erziehungsberechtigten) ein Aufklärungsbogen zu unterschreiben, der in der Apotheke bei jeder Rezepteinlösung vorgelegt werden muss. Im Falle einer Schwangerschaft darf Topiramat Frauen mit Epilepsie in Frankreich nur noch verordnet werden, wenn alle anderen Behandlungsoptionen nicht ausreichen oder nicht vertragen werden. Keinesfalls soll eine bestehende antiepileptische Therapie bei Kinderwunsch oder Schwangerschaft jedoch ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt werden. Als Antiepileptika der Wahl in der Schwangerschaft werden in Deutschland sowie in Großbritannien Lamotrigin und Levetiracetam empfohlen. In Großbritannien werden wegen möglicher enzyminduzierender Effekte von Topiramat ausschließlich Kupfer- oder Levonorgestrel-haltige IUPs sowie Depot-Medroxyprogesteronacetat plus Kondom empfohlen.<ref name="arznei-telegramm">CAVE TOPIRAMAT (TOPAMAX, GENERIKA) IN DER SCHWANGERSCHAFT ... Verordnungsbeschränkungen in Frankreich. Abgerufen am 22. Oktober 2022.</ref>

Im August 2023 schloss der PRAC das Verfahren mit weiteren Empfehlungen ab, um die Topiramat-Exposition ungeborener Kinder im Mutterleib zu verhindern. Für Frauen, die Topiramat zur Behandlung von Epilepsie verwenden, rät der PRAC, das Arzneimittel während der Schwangerschaft generell nicht anzuwenden, es sei denn, es steht keine andere geeignete Behandlung zur Verfügung. Gibt es bei Frauen im gebärfähigen Alter keine weiteren Optionen zur Pharmakotherapie, bleibt es – wie zuvor schon bekannt – dabei, mit verlässlichen Methoden zu verhüten.<ref name="PRAC">PRAC recommends new measures to avoid topiramate exposure in pregnancy, EMA, 1. September 2023, abgerufen am 3. September 2026</ref>

Stillen erscheint unter Monotherapie und guter Beobachtung des Kindes akzeptabel. Bei hohen mütterlichen Dosen kann nach etwa zwei bis drei Wochen die Plasmakonzentration beim Kind bestimmt werden.<ref>https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/ansicht/medikament/topiramat</ref>

Topiramat und Empfängnisverhütung[Bearbeiten]

Patientinnen, die neben Topiramat gleichzeitig orale Kombinationskontrazeptiva („Antibabypille“) einnehmen, müssen mit einer möglichen Verminderung der empfängnisverhütenden Wirksamkeit sowie mit verstärkten Durchbruchblutungen rechnen. Die Verhütungssicherheit der Antibabypille kann durch Topiramat auch beeinflusst werden, ohne dass es zu Durchbruchblutungen kommt.<ref name="Kompendium">Fachinformation Topamax. Januar, Janssen-Cilag GmbH, Stand 2011.</ref>

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen[Bearbeiten]

Topiramat wirkt auf das Zentralnervensystem. Es können Schläfrigkeit, Schwindel oder andere ähnliche Symptome auftreten, besonders bei schneller Aufdosierung. Dies kann insbesondere dann gefährlich werden, wenn die Patienten ein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen müssen.<ref name="Kompendium" />

Nebenwirkungen[Bearbeiten]

Als unerwünschte Wirkungen treten auf:

  • Sehr häufig (bei mehr als jedem zehnten Patienten): Gewichtsabnahme, Parästhesien (Kribbelempfindungen, besonders in Armen und Beinen), Müdigkeit, Schwindel, Geschmacksstörungen, Übelkeit, Durchfall, Nasopharyngitis, Fatigue, affektive Störungen.
  • Häufig (bei jedem einhundertsten bis zehnten Patienten): Anorexie (Appetitlosigkeit), Anämie (Blutarmut), mnestische und kognitive Störungen, psychomotorische Störungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Sprachstörungen, Gangstörungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Angst, Dyspnoe (erschwertes Atmen), Bildung von Nierensteinen, Gelenkschmerzen, Muskelprobleme, Haarausfall, Juckreiz, Sehstörungen, Ohrgeräusche und Ohrenschmerzen.<ref name=":0" />

Es wird eine langsame Dosissteigerung (Aufdosierung) zur Vermeidung kognitiver, mnestischer und anderer Nebenwirkungen empfohlen.<ref name=":0" /> Eine kaliumreiche Ernährung (Bananen, Trockenobst) kann die Parästhesien lindern. Bei Fehlen von Nebenwirkungen bei der Aufdosierung kann diese schneller vonstattengehen.

Handelsnamen[Bearbeiten]

Monopräparate

  • Topamax (D), und zahlreiche Generika

Kombinationspräparate

  • mit Phentermin: Qsiva (DK, FI, NO, SE), Qsymia (USA)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Topiramate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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