Trifolieae
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| Trifolieae | ||||||||||||
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| Datei:Trifolium rubens 140608a.jpg
Purpur-Klee (Trifolium rubens) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Trifolieae | ||||||||||||
| (Bronn) Endl. |
Trifolieae ist eine Tribus in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Ihre etwa sechs Gattungen mit etwa 485 Arten sind hauptsächlich in den nördlichen gemäßigten Gebieten der Alten Welt verbreitet.
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Es sind meist ausdauernde, manchmal einjährige, krautige Pflanzen oder selten Sträucher.
Die wechselständig angeordneten, meist gestielten Laubblätter sind meist unpaarig gefiedert. Sie besitzen meist die typischen drei, selten fünf oder sieben Fiederblättchen; manchmal bis auf ein Fiederblatt reduziert. Die Seitennerven sind meist zu den Zähnen des Blattrandes ausgeweitet. Die Nebenblätter sind meist mit den Blattstielen verwachsen, selten bei Parochetus fast frei; es sind keine Nebenblätter der Fiederblättchen vorhanden.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Es werden sehr unterschiedliche Blütenstände gebildet: oft sind sie kopfig oder traubig; selten stehen ein bis drei Blüten in den Blattachseln. Es sind Tragblätter vorhanden, Deckblätter fehlen. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit einer doppelten Blütenhülle (Perianth). Die fünf Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und enden mit fünf Kelchzähnen. Die Blütenkrone hat den typischen Aufbau der Schmetterlingsblütler. Es sind neun oder alle zehn Staubblätter untereinander verwachsen, aber sie können auch alle frei sein. Der freie Bereich der Staubfäden ist fadenförmig oder verbreitert. Die Staubbeutel sind alle gleich (monomorph bei Ononis) oder es gibt zwei unterschiedliche Formen (dimorph). Es ist ein oberständiges Fruchtblatt vorhanden, das eine bis viele Samenanlagen enthält. Der Griffel ist kahl.
Die Hülsenfrüchte sind sehr variabel gestaltet: gerade, sichelförmig, spiralig aufgerollt oder eiförmig. Sie können den haltbaren Kelch überragen oder von ihm umhüllt sein. Sie öffnen sich bei Reife an einer oder zwei Nähten oder bleiben geschlossen.
Systematik[Bearbeiten]
Die Tribus Trifolieae enthält etwa sechs Gattungen<ref name="GRIN" /> mit etwa 485 Arten:
- Schneckenklee (Medicago Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Syn.: Crimaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vassilcz., Factorovskya Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Eig, Kamiella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vassilcz., Lupulina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Noulet, Medica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill., Pseudomelissitus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ovcz. et al., Radiata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Medik., Rhodusia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vassilcz., Turukhania Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vassilcz.): Die etwa 85 Arten sind in Europa, im Mittelmeerraum, in Afrika, Zentral- und Südwestasien verbreitet.
- Steinklee (Melilotus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill.): Die etwa 20 Arten sind im gemäßigten und subtropischen Nordafrika und Eurasien verbreitet.
- Hauhecheln (Ononis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Syn.: Bugranopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pomel, Passaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Adans.): Die etwa 75 Arten sind in Europa, Nordafrika und Südwestasien und verbreitet.
- Parochetus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Buch.-Ham. ex D.Don: Die nur zwei Arten sind in Ostafrika, Zentral- und Südasien verbreitet.
- Klee (Trifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Syn.: Amoria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.Presl, Bobrovia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.P.Khokhr., Chrysaspis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Desv., Lupinaster Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fabr., Ursia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vassilcz., Xerosphaera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Soják): Die 245 bis 250 Arten sind in Eurasien und im gemäßigten und subtropischen Afrika und Nord- sowie Südamerika weitverbreitet. In den Tropen gedeihen die Arten nur in den Gebirgen.
- Trigonella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. (Syn.: Folliculigera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pasq., Melilotoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Heist. ex Fabr., Melisitus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Medik., Melissitus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Medik. orth. var., Pocockia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ser. ex DC.): Die etwa 55 Arten sind hauptsächlich im Mittelmeerraum, in Afrika, Eurasien und Ozeanien verbreitet.
Bilder[Bearbeiten]
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Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Melilotus italicus
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Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Trigonella caerulea
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Habitus, Laubblätter und Blüten von Trifolium uniflorum
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Blüte von Parochetus communis
Quellen[Bearbeiten]
- Zhi Wei, Michael A. Vincent: Trifolieae. In: (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
- Robert Hegnauer: Chemotaxonomie der Pflanzen. Band XIB-2, Leguminosae, Teil 3. Papilionoideae. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 2001, ISBN 3-7643-6269-3, S. 782–915, eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> </references>