Tuul
| Tuul Туул гол | ||||||||||||
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Tuul im Gorchi-Tereldsch-Nationalpark | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | Töw, Ulaanbaatar, Bulgan, Selenge (Mongolei) | |||||||||||
| Flusssystem | Jenissei | |||||||||||
| Abfluss über | Orchon → Selenga → Angara → Jenissei → Arktischer Ozean | |||||||||||
| Ursprung | im Chentii-Gebirge nahe dem See Hagiin-Har Nuur 48° 30′ 39″ N, 108° 13′ 18″ O {{#coordinates:48,510833333333|108,22166666667|
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| Mündung | bei Orchontuul in den OrchonKoordinaten: 48° 56′ 54″ N, 104° 47′ 55″ O
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| Höhenunterschied | ca. Vorlage:FormatNumDef | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. Vorlage:FormatNumDefVorlage:Infobox Fluss/LÄNGEVorlage:Infobox Fluss/EZG | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Ulaanbaatar<ref>Mittlerer Abfluss in Ulaanbaatar nach Austritt aus dem Gebirge, Wasserführung im weiteren Verlauf nur geringfügig zunehmend (streckenweise auch abnehmend), Daten aus N. Buyankhishig, G. Udvaltsetseg: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackVorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (MS PowerPoint; 6,8 MB)</ref> AEo: Skriptfehler: Ein solches Modul „Measure“ ist nicht vorhanden. |
NNQ MQ 1946–1991 Mq 1946–1991 HHQ |
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| Linke Nebenflüsse | Charuchyn | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Chagin, Tereldschi | |||||||||||
| Großstädte | Ulaanbaatar | |||||||||||
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Lage des Tuul im Einzugsgebiet der Selenga | ||||||||||||
Vorlage:Infobox Fluss/KATVorlage:Wikidata-Registrierung
Der (oder die) Tuul (Vorlage:MnS-Cyrl, Tuul gol, in älteren Quellen auch Tola) ist ein etwa 819 km<ref name="Len" /> langer Zufluss des Orchon in der zentralen und nördlichen Mongolei (Asien) und zugleich der drittlängste Fluss der Mongolei.<ref>Werner Elstner: Mongolei, S. 16. Berlin 1993</ref> Sein Einzugsgebiet umfasst rund 49.840 km².<ref name="Hydr" />
Verlauf[Bearbeiten]
Die Quellbäche des Tuul, darunter der Namin-Gol entspringen innerhalb des Töw-Aimag im Chentii-Gebirge nahe dem See Hagiin-Har. Im dortigen Gorchi-Tereldsch-Nationalpark durchfließen sie von eiszeitlichen Gletschern geformte, breite Täler. Ihr Zusammenfluss liegt auf etwa Vorlage:Höhe/Fmt m Höhe.
Nach Austritt aus dem Bergland durchquert der anfangs südwestwärts fließende Tuul, der streckenweise in mehrere Arme aufgeteilt ist und stark mäandriert, die südlichen Randbezirke der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar. Später tangiert er den Südrand des Nationalparks Chustain Nuruu und verläuft dabei wieder im Töw-Aimag. Etwas unterhalb davon dreht er überwiegend nach Nordwesten und erreicht die Grenze zum Bulgan-Aimag, die fortan seinem nun nordwärtigen Verlauf folgt.
Schließlich mündet der Tuul im Selenge-Aimag nahe Orchontuul auf rund Vorlage:Höhe/Fmt m Höhe in den Orchon, der über die Selenga (Selenge) in den Baikalsee fließt.
Eisgang, Fauna und Flora[Bearbeiten]
Der Tuul ist von November bis April meistens von Eis bedeckt. Er beherbergt einige bedrohte Arten von Stören. Die Umgebung des Flusses ist von Weiden- und Birkenwäldern geprägt.
Umwelt[Bearbeiten]
Der Unterlauf des Tuul ist stark verschmutzt, besonders unterhalb der zentralen Kläranlage von Ulaanbaatar. Der stark sedimentierende Fluss ist zudem durch Mineralien belastet, die durch Bergbauaktivitäten im Zaamar-Sum im Töw-Aimag eingeschwemmt werden. Der zunehmende Siedlungsdruck entlang des Flusses trägt ebenfalls zur Belastung bei.
Reiterstandbild des Dschingis Khan[Bearbeiten]
Etwas flussaufwärts von Ulaanbaatar, rund 54 km ostsüdöstlich der Stadt, steht seit 2008 in geringer Entfernung vom südlichen Ufer ein Reiterstandbild des Dschingis Khan, das mit insgesamt rund 40 m Bauwerkshöhe die derzeit höchste Reiterstatue der Erde ist (Stand: 2011)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Der Mongolen-Schatz, Berliner Zeitung (26. April 2007) über die Goldgräber am Tuul
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. zur Wassernutzung in der Mongolei (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />