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U 522

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U 522
(vorheriges/nächstes – alle U-Boote)
Typ: IX C
Feldpostnummer: M 06857
Werft: Deutsche Werft, Hamburg
Bauauftrag: 14. Februar 1940
Baunummer: 337
Kiellegung: 9. Juli 1941
Stapellauf: 1. April 1942
Indienststellung: 11. Juni 1942
Kommandanten:

11. Juni 1942 – 23. Februar 1943
Kapitänleutnant Herbert Schneider

Einsätze: 2 Unternehmungen
Versenkungen:

7 Schiffe (45.826 BRT)

Verbleib: am 23. Februar 1943 südwestlich der Insel Madeira versenkt

U 522 war ein deutsches U-Boot der Kriegsmarine vom Typ IX C, das im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bauauftrag für das Boot wurde am 14. Februar 1940 an die Deutsche Werft in Hamburg vergeben. Am 9. Juli 1941 wurde es dort auf Kiel gelegt. Der Stapellauf war am 1. April 1942. Am 11. Juni 1942 wurde U 522 unter Kapitänleutnant Herbert Schneider in Dienst gestellt.<ref>Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 78.</ref>

Bis Oktober 1942 war das Boot zur Ausbildung der 4. U-Flottille in Stettin zugeteilt. Danach gehörte es bis zu seinem Untergang der 2. U-Flottille in Lorient als Frontboot an. Als Turmwappen führte es das Bild einer Hexe, oder eines Tauchers, der auf einem Besen reitet.<ref>Georg Högel: Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945. 5. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 117.</ref>

Einsätze[Bearbeiten]

U 522 machte zwei Unternehmungen. Dabei versenkte es insgesamt sieben Schiffe mit 45.826 BRT und beschädigte zwei weitere mit 12.479 BRT.

Erste Unternehmung[Bearbeiten]

U 522 lief am 8. Oktober 1942 von Kiel zu seiner ersten Feindfahrt aus. Es operierte im Nordatlantik, südlich von Grönland und östlich von Neufundland (zeitweise mit dem Wolfsrudel „Kreuzotter“). Das Boot versenkte dabei aus zwei Geleitzügen vier Schiffe mit zusammen 20.077 BRT und torpedierte ein weiteres Schiff mit 5.496 BRT. Am 2. Dezember 1942 erreichte U 522 seinen künftigen Stützpunkt Lorient.

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  }}). Das Schiff gehörte zum Konvoi SC-107. Es gab sieben Tote und 32 Überlebende.
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  }}). Das Schiff gehörte zum Konvoi SC-107. Es gab 32 Tote und 27 Überlebende.
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  }}). Das Schiff gehörte zum Konvoi SC-107. Es gab sechs Tote und 23 Überlebende.
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  }}). Das Schiff gehörte zum Konvoi ONS-144. Alle 52 Besatzungsmitglieder überlebten.

Zweite Unternehmung[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 1942 verließ U 522 Lorient zu seiner zweiten Feindfahrt. Das Operationsgebiet lag im Mittelatlantik, etwa zwischen den Kanarischen Inseln und den Azoren. Hierbei operierte das Boot zeitweise mit dem Wolfsrudel „Delphin“. Bei zwei Geleitzugangriffen wurden drei Schiffe mit insgesamt 25.749 BRT versenkt und ein Schiff mit 6.983 BRT beschädigt. U 522 kehrte von dieser Fahrt nicht zurück.

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  }}). Das Schiff gehörte zum Konvoi TM-1. Alle 38 Besatzungsmitglieder überlebten.
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  }}). Das Schiff gehörte zum Konvoi TM-1. Es gab zwei Tote und 43 Überlebende.
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  }}). Das Schiff gehörte zum Konvoi UC-1. Es gab einen Toten und 50 Überlebende.

Versenkung[Bearbeiten]

U 522 wurde am 23. Februar 1943, bei einem weiteren Angriff auf den Geleitzug UC 1, von dem britischen Coast Guard Kutter HMS Totland auf der Position 31° 27′ N, 26° 22′ W

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  }} mit Wasserbomben versenkt. Alle 51 Mann der Besatzung kamen dabei ums Leben.<ref>Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen. 1998, S. 108.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 3: Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.
  • Georg Högel: Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945. 4. Auflage. Koehler, Hamburg 2001, ISBN 3-7822-0826-9.
  • Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen. Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang U-Boote: U 501 | U 502 | U 503 | U 504 | U 505 | U 506 | U 507 | U 508 | U 509 | U 510 | U 511 | U 512 | U 513 | U 514 | U 515 | U 516 | U 517 | U 518 | U 519 | U 520 | U 521 | U 522 | U 523 | U 524 | U 525 | U 526 | U 527 | U 528 | U 529 | U 530 | U 531 | U 532 | U 533 | U 534 | U 535 | U 536 | U 537 | U 538 | U 539 | U 540 | U 541 | U 542 | U 543 | U 544 | U 545 | U 546 | U 547 | U 548 | U 549 | U 550 | U 551 | U 552 | U 553 | U 554 | U 555 | U 556 | U 557 | U 558 | U 559 | U 560 | U 561 | U 562 | U 563 | U 564 | U 565 | U 566 | U 567 | U 568 | U 569 | U 570 | U 571 | U 572 | U 573 | U 574 | U 575 | U 576 | U 577 | U 578 | U 579 | U 580 | U 581 | U 582 | U 583 | U 584 | U 585 | U 586 | U 587 | U 588 | U 589 | U 590 | U 591 | U 592 | U 593 | U 594 | U 595 | U 596 | U 597 | U 598 | U 599 | U 600 | U 601 | U 602 | U 603 | U 604 | U 605 | U 606 | U 607 | U 608 | U 609 | U 610 | U 611 | U 612 | U 613 | U 614 | U 615 | U 616 | U 617 | U 618 | U 619 | U 620 | U 621 | U 622 | U 623 | U 624 | U 625 | U 626 | U 627 | U 628 | U 629 | U 630 | U 631 | U 632 | U 633 | U 634 | U 635 | U 636 | U 637 | U 638 | U 639 | U 640 | U 641 | U 642 | U 643 | U 644 | U 645 | U 646 | U 647 | U 648 | U 649 | U 650 | U 651 | U 652 | U 653 | U 654 | U 655 | U 656 | U 657 | U 658 | U 659 | U 660 | U 661 | U 662 | U 663 | U 664 | U 665 | U 666 | U 667 | U 668 | U 669 | U 670 | U 671 | U 672 | U 673 | U 674 | U 675 | U 676 | U 677 | U 678 | U 679 | U 680 | U 681 | U 682 | U 683 | U 701 | U 702 | U 703 | U 704 | U 705 | U 706 | U 707 | U 708 | U 709 | U 710 | U 711 | U 712 | U 713 | U 714 | U 715 | U 716 | U 717 | U 718 | U 719 | U 720 | U 721 | U 722 | U 731 | U 732 | U 733 | U 734 | U 735 | U 736 | U 737 | U 738 | U 739 | U 740 | U 741 | U 742 | U 743 | U 744 | U 745 | U 746 | U 747 | U 748 | U 749 | U 750 Vorlage:Klappleiste/Ende