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U 634

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
U 634
(vorheriges/nächstes – alle U-Boote)
Typ: VII C
Feldpostnummer: 23 270
Werft: Blohm & Voss, Hamburg
Bauauftrag: 15. August 1940
Baunummer: 134
Kiellegung: 23. September 1941
Stapellauf: 10. Juni 1942
Indienststellung: 6. August 1942
Kommandanten:
Einsätze: 3 Unternehmung
Versenkungen:

1 Schiff (10.856 BRT)

Verbleib: am 30. August 1943 im Nordatlantik versenkt

U 634 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII C der ehemaligen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg.

Bau und Indienststellung[Bearbeiten]

U 634 wurde am 23. September 1941 bei Blohm & Voss in Hamburg auf Kiel gelegt, der Stapellauf erfolgte am 10. Juni 1942.<ref>Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 84.</ref> Ein Teil der Baukosten wurde durch eine U-Boot-Spende der Stadt Schwäbisch Hall aufgebracht, weshalb das Boot am Turm das Stadtwappen führte. Der Kontakt kam wahrscheinlich durch das Besatzungsmitglied Leutnant zur See, dem Ersten Wachoffizier von U 634, Eberhard Bosch zu Stande, der einen Teil der Besatzung in seine Heimatstadt eingeladen hatte.<ref>Georg Högel: Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945. 5. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 133.</ref> Bosch war ein Sohn des Schwäbisch Haller NSDAP-Kreisleiters Otto Bosch. Am 6. August 1942 wurde es unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Günther Brosin in Dienst gestellt.

Einsatz und Geschichte[Bearbeiten]

Bis 31. Januar 1943 gehörte es zwecks Ausbildung zur 5. U-Boot Flottille in Kiel. Danach, ab dem 1. April 1943 wurde es der 9. Flottille in Brest als Frontboot zugeteilt. Dieser Flottille gehörte U 634 bis zu seiner Versenkung an.<ref>Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 376.</ref> Am 28. Januar 1943 übernahm Oberleutnant zur See Eberhard Dahlhaus das Kommando.

Zwischenfall bei einer Ausbildungsfahrt[Bearbeiten]

Am 12. November 1942 kollidierte U 634 im Rahmen einer Ausbildungsfahrt bei Hela mit U 272.<ref>Axel Niestlé: "German U-Boat Losses of World War II. Details of Destruction", Frontline Books, London 2014, ISBN 978-1-84832-210-3, Seite 51</ref> Das schwer beschädigte U 272 sank in 36 m Tiefe auf Grund. Dort gelang es einigen Besatzungsmitgliedern das U-Boot zu verlassen und mit Hilfe ihrer Tauchretter die Oberfläche zu erreichen. Insgesamt kamen 29 Besatzungsmitglieder ums Leben, während 12 Mann von U 272 nach 22 Stunden im herbstlichen Ostsee-Wasser von Einheiten der Kriegsmarine gerettet wurden.<ref>Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 4: Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1999, ISBN 3-8132-0514-2, S. 65.</ref>

Einsätze[Bearbeiten]

Zu seiner ersten Unternehmung lief das Boot am 18. Februar 1943 aus Bergen aus. Am 3. März 1943 versenkte Kommandant Dalhaus im Nordatlantik bei einem Angriff auf den Konvoi HX-227 auf der Position 62° 10′ N, 28° 25′ W

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  }} den mit Munition und Reifen beladenen amerikanischen Frachter SS Meriwether Lewis (ein Liberty-Schiff), wobei dessen gesamte Besatzung von 72 Mann starb. Am 23. März 1943 lief U 634 in Lorient ein. Zur zweiten Feindfahrt lief das Boot am 15. April 1943 aus Lorient aus und kehrte am 23. Mai 1943 nach Brest zurück.

Versenkung[Bearbeiten]

Zu seiner dritten und letzten Unternehmung lief U 634 am 12. Juni 1943 aus Brest aus. Die Besatzung schoss am 13. Juni ein britisches Flugboot vom Typ Short Sunderland ab.

Am 30. August wurde U 634 im Nordatlantik, östlich der Azoren, auf der Position 40° 13′ N, 19° 24′ W

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  }} durch die britische Sloop HMS Stork und die britische Korvette HMS Stonecrop mit Wasserbomben versenkt. Von den 47 Besatzungsmitgliedern überlebte niemand.<ref>Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen. 1998, S. 149–150.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 3: Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.
  • Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen. Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

<references/>

Weblinks[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang U-Boote: U 501 | U 502 | U 503 | U 504 | U 505 | U 506 | U 507 | U 508 | U 509 | U 510 | U 511 | U 512 | U 513 | U 514 | U 515 | U 516 | U 517 | U 518 | U 519 | U 520 | U 521 | U 522 | U 523 | U 524 | U 525 | U 526 | U 527 | U 528 | U 529 | U 530 | U 531 | U 532 | U 533 | U 534 | U 535 | U 536 | U 537 | U 538 | U 539 | U 540 | U 541 | U 542 | U 543 | U 544 | U 545 | U 546 | U 547 | U 548 | U 549 | U 550 | U 551 | U 552 | U 553 | U 554 | U 555 | U 556 | U 557 | U 558 | U 559 | U 560 | U 561 | U 562 | U 563 | U 564 | U 565 | U 566 | U 567 | U 568 | U 569 | U 570 | U 571 | U 572 | U 573 | U 574 | U 575 | U 576 | U 577 | U 578 | U 579 | U 580 | U 581 | U 582 | U 583 | U 584 | U 585 | U 586 | U 587 | U 588 | U 589 | U 590 | U 591 | U 592 | U 593 | U 594 | U 595 | U 596 | U 597 | U 598 | U 599 | U 600 | U 601 | U 602 | U 603 | U 604 | U 605 | U 606 | U 607 | U 608 | U 609 | U 610 | U 611 | U 612 | U 613 | U 614 | U 615 | U 616 | U 617 | U 618 | U 619 | U 620 | U 621 | U 622 | U 623 | U 624 | U 625 | U 626 | U 627 | U 628 | U 629 | U 630 | U 631 | U 632 | U 633 | U 634 | U 635 | U 636 | U 637 | U 638 | U 639 | U 640 | U 641 | U 642 | U 643 | U 644 | U 645 | U 646 | U 647 | U 648 | U 649 | U 650 | U 651 | U 652 | U 653 | U 654 | U 655 | U 656 | U 657 | U 658 | U 659 | U 660 | U 661 | U 662 | U 663 | U 664 | U 665 | U 666 | U 667 | U 668 | U 669 | U 670 | U 671 | U 672 | U 673 | U 674 | U 675 | U 676 | U 677 | U 678 | U 679 | U 680 | U 681 | U 682 | U 683 | U 701 | U 702 | U 703 | U 704 | U 705 | U 706 | U 707 | U 708 | U 709 | U 710 | U 711 | U 712 | U 713 | U 714 | U 715 | U 716 | U 717 | U 718 | U 719 | U 720 | U 721 | U 722 | U 731 | U 732 | U 733 | U 734 | U 735 | U 736 | U 737 | U 738 | U 739 | U 740 | U 741 | U 742 | U 743 | U 744 | U 745 | U 746 | U 747 | U 748 | U 749 | U 750 Vorlage:Klappleiste/Ende