Uttstadt
Uttstadt Gemeinde Adelsdorf
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(65)&title=Uttstadt 49° 43′ N, 10° 54′ O
{{#coordinates:49,718055555556|10,901111111111|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Uttstadt | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 262 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 1,75 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 65 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 37 Einwohner/km² | |||||
| Postleitzahl: | 91325 | |||||
| Vorwahl: | 09195 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Uttstadt ist ein Gemeindeteil von Adelsdorf im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Uttstadt hat eine Fläche von 1,746 km². Sie ist in 186 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9386,25 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Uttstadt (092840). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 15. Oktober 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Oktober 2024.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf Uttstadt liegt am linken Hochufer der Aisch und ist von Acker- und Grünland umgeben. Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft nach Adelsdorf (0,6 km südlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,3 km nördlich) zwischen Aisch im Osten und Lauf im Westen.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde im Würzburger Lehenbuch von 1303 als „Uetsteten“ erstmals urkundlich erwähnt. Bestimmungswort des Ortsnamens ist Ueti, Udi, Utz (Kosename zu Ulrich), der Personenname des Ortsgründers. Als Lehensträger war Konrad Graf von Flügelau verzeichnet. Der Ort dürfte wie viele andere Orte dieser Gegend im 10. Jahrhundert planmäßig vom Hochstift Würzburg angelegt worden sein. Neben Würzburg waren auch die Schlüsselberger Lehnsherren, wie aus einer Urkunde von 1330 hervorgeht, in der Konrad von Schlüsselberg dem Kloster Schlüsselau das Gut des Ulrich von Aisch übereignete. Weitere Lehensträger waren das Kloster Michelsberg und das Kloster Frauenaurach.<ref>F. Krug (Hrsg.): Der Landkreis Erlangen-Höchstadt, S. 82 = G. Daßler (Hrsg.): Landkreis Höchstadt a. d. Aisch, S. 53.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Uttstadt aus 15 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Bechhofen aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das bambergische Kastenamt Schlüsselau. Grundherren waren das Hochstift Bamberg (Kastenamt Bechhofen: 1 Wirtschaft mit Brauhaus, 1 Gut; Kastenamt Schlüsselau: 2 Halbhöfe, 1 Gütlein, 2 Halbgütlein, 1 Sölde, 1 Häuslein; Klosteramt Gremsdorf: 1 Gut), das brandenburg-bayreuthische Klosteramt Frauenaurach (1 Gut), und die Schönborn’sche Herrschaft Pommersfelden (2 Güter, 1 Sölde). Außerdem gab es ein Gemeindehirtenhaus.<ref>H. H. Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach, S. 87.
Laut F. Krug (Hrsg.): Der Landkreis Erlangen-Höchstadt, S. 82 = G. Daßler (Hrsg.): Landkreis Höchstadt a. d. Aisch, S. 53, soll der Ort 1801 aus einem Hof mit Brau- und Schankgerechtigkeit, acht weiteren Höfen und einem Gemeindehirtenhaus bestanden haben. Offensichtlich wurden nicht alle Güter berücksichtigt.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Uttstadt dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Adelsdorf und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Zentbechhofen zugeordnet. 1820 erfolgte die Umgemeindung nach Gremsdorf und am 8. September 1854 die Umgemeindung nach Aisch. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstanden 2 Anwesen dem Patrimonialgericht Pommersfelden (bis 1848).<ref>H. H. Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach, S. 128.</ref>
Am 1. Juli 1971 wurde Uttstadt im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Adelsdorf eingegliedert.<ref>Adelsdorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 7. September 2025.</ref>
Baudenkmäler[Bearbeiten]
- Bildstock<ref>Denkmalliste für Adelsdorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Uttstadt ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Stephanus (Adelsdorf) gepfarrt,<ref>H. H. Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach, S. 87.</ref> seit den 1950er Jahren ist die Pfarrei St. Laurentius (Aisch) zuständig. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Matthäus (Neuhaus, Adelsdorf) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Uttstadt. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 663 (Digitalisat).
- Vorlage:Daßler Landkreis Höchstadt a. d. Aisch
- Vorlage:Hofmann Höchstadt-Herzogenaurach 1951 Vorlage:Hofmann Höchstadt-Herzogenaurach 1951 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3921603005 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks[Bearbeiten]
- Ortsteile > Uttstadt. In: adelsdorf.de. Abgerufen am 6. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Uttstadt in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Uttstadt im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Adelsdorf | Aisch | Heppstädt | Lauf | Nainsdorf | Neuhaus | Uttstadt | Weppersdorf | Wiesendorf