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Vivaldi Technologies

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vivaldi Technologies AS
Rechtsform kleine Aktiengesellschaft
Gründung Dezember 2013
Sitz Oslo, Norwegen
Leitung Jon Stephenson von Tetzchner
Mitarbeiterzahl 33 (Juni 2016)<ref name="vivalditeam"/>
Branche Software
Website vivaldi.com

Die Vivaldi Technologies AS ist ein Unternehmen mit Sitz in der norwegischen Hauptstadt Oslo<ref name="downloaden0"/><ref name="downloaden1"/> und Entwickler des Webbrowser-Programms Vivaldi. Es betreibt die Online-Community-Plattform vivaldi.net einschließlich des E-Mail-Dienstes Vivaldi Mail und besitzt Tochterunternehmen in Island und den USA.<ref name="kontakt"/>

Das Unternehmen wurde im Dezember 2013 von Jon Stephenson von Tetzchner in seiner Heimat Island gegründet, nachdem er bei der von ihm mitgegründeten und viele Jahre geleiteten norwegischen Opera Software endgültig ausgeschieden war.<ref name="heise"/> Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung eines neuen Webbrowsers für technisch versiertere „Power-Nutzer“,<ref name="sueddeutsche"/> wie es Opera bis Version 12.18 auf Basis der Browser-Engine Presto war, bevor dessen Funktionsumfang beim Wechsel zu Blink stark verringert wurde.<ref name="heise"/><ref name="golem0"/>

Gleichwohl setzt Vivaldi Technologies für seinen Browser aus Kapazitätsgründen ebenfalls auf die Browser-Engine Blink, die schon in Chrome und dem neu entwickelten Opera (ab Version 15) zum Einsatz kommt. Das Unternehmen bestand Anfang 2015 aus der vergleichsweise geringen Zahl von 25 Mitarbeitern, von denen etwa die Hälfte früher auch schon für Opera Software gearbeitet hatte.<ref name="golem1"/> Im Juni 2016 zeigte das Unternehmen in seiner Website 33 Mitarbeiter, darunter sieben Frauen, an den Standorten Oslo (16), Reykjavík (10), Gloucester (Massachusetts) (3 inkl. von Tetzchner) sowie Kalifornien (COO und Mitgründer Tatsuki Tomita), Helsinki, Prag und Sankt Petersburg (je 1).<ref name="vivalditeam"/>

Bereits kurz nach seiner Gründung rief das Unternehmen im Januar 2014 die Online-Plattform vivaldi.net ins Leben, nachdem das ähnliche Portal My Opera durch die Opera Software geschlossen worden war.<ref name="heise"/>

Nach über einem Jahr Entwicklungszeit stellte das Unternehmen im Januar 2015 sein neues Hauptprodukt als „Technical Preview“ (TP) der Öffentlichkeit vor, den namensgebenden Webbrowser Vivaldi.<ref name="heise"/><ref name="golem0"/> Anfang März sowie Ende April wurden eine zweite und dritte Vorabversion (TP2 und TP3) als Download öffentlich zur Verfügung gestellt; im Juli 2015 folgte TP4<ref name="vivaldiblog0"/><ref name="vivaldidownload"/> und am 3. November schließlich die erste vom Unternehmen selbst als Beta-Version bezeichnete Vorversion. Nach fünf weiteren Monaten wurde dann am 6. April 2016 das offizielle „Release 1.0“ durch von Tetzchner persönlich vorgestellt,<ref name="vivaldiblog1"/><ref name=vivaldipress0/> der in kurzen Abständen weitere Versionen nachfolgten. Im November 2016 wurde dann Version 1.5 vorgestellt, die unter anderem mit einer integrierten Funktion für das Internet-der-Dinge aufwartet.<ref>Herbert Braun: Browser Vivaldi steuert Hue-Lampen an. In: heise.de. Heise Online, 22. November 2016, abgerufen am 22. November 2016.</ref>

Alle Versionen stehen in zwei Windows-Varianten für 32-Bit-Rechner und 64-Bit-Rechner zur Verfügung sowie für Mac OS X (ab Version 10.9 Mavericks) und in vier Linux-Versionen (Debian-Paket und RPM-Paket, jeweils für 32-Bit-Rechner und 64-Bit-Rechner).<ref name="golem0"/><ref name="vivaldidownload"/>

In einer Anfrage der Bild-Zeitung zu ihrem Testbericht über die Beta-Version vom 8. November 2015 erläuterte Vivaldi-Gründer Jon Stephenson von Tetzchner, dass sich das Unternehmen durch von anderen Unternehmen bezahlte Lesezeichen-Einträge finanziere, die der Browser in seiner Grundversion beinhalte, und dass das „kleine Team“ bei „genügend“ Installationen „davon leben“ könne.<ref name="bild"/> Am 26. Mai 2016 wurden in einem weiteren Interview „derzeit rund eine Million aktive Nutzer pro Monat“ genannt, für von Tetztchner „ein wirklich guter Start [… man benötige] ein paar Millionen Nutzer, um aus den roten Zahlen zu kommen, und von da an werden wir dann weiter sehen.“<ref name="downloaden0"/><ref name="downloaden1"/>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Vivaldi Technologies – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references>

<ref name="bild"> Martin Eisenlauer: Was bitte ist ein „Profi-Browser“? In: Bild. 8. November 2015, abgerufen am 9. November 2015. </ref>

<ref name="downloaden0"> Eike Betsch, Sven Schäfer: downloaden.de interviewed Vivaldi-Founder Jon von Tetzchner. englisch. 26. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juni 2016; abgerufen am 14. Juni 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/downloaden.de </ref>

<ref name="downloaden1"> Eike Betsch, Sven Schäfer: Downloaden.de im Gespräch mit Vivaldi-Gründer Jon von Tetzchner. deutsch. 10. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juni 2016; abgerufen am 14. Juni 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/downloaden.de </ref>

<ref name="golem0"> Ingo Pakalski: Der echte Opera-Nachfolger. golem.de, 5. Februar 2015, abgerufen am 8. Februar 2015. </ref>

<ref name="golem1"> Ingo Pakalski: Vivaldi als natürlicher Nachfolger von Opera 12. golem.de, 5. Februar 2015, abgerufen am 23. August 2015. </ref>

<ref name="heise"> Vivaldi: Ehemaliger Opera-Chef zeigt neuen Web-Browser. heise.de, 27. Januar 2015, abgerufen am 8. Februar 2015. </ref>

<ref name="kontakt"> https://vivaldi.com/contact </ref>

<ref name="sueddeutsche"> Sara Weber: Stirbt der Browser aus? In: Süddeutsche Zeitung. 16. August 2015, abgerufen am 23. August 2015. </ref>

<ref name="vivaldiblog0"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Meldung im Vivaldi-Blog (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vivaldi.net, abgerufen am 23. August 2015. </ref>

<ref name="vivaldiblog1"> Jon Stephenson von Tetzchner: Minor update to Vivaldi 1.0. 7. April 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. April 2016; abgerufen am 7. April 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vivaldi.net </ref>

<ref name="vivaldidownload"> Download-Seite mit den aktuellen Versionen, abgerufen am 23. August 2015. </ref>

<ref name="vivaldipress0"> Vivaldi 1.0 Launches: A New Browser for the Web’s Most Demanding Users. Presseinformation. vivaldi.com, 6. April 2016, abgerufen am 7. April 2016. </ref>

<ref name="vivalditeam"> Treffen Sie das Team. Unternehmens-Webseite, abgerufen am 9. November 2015. </ref>

</references>