Volkana
| Volkana | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Brasília, Brasilien |
| Genre(s) | Thrash Metal |
| Gründung | 1987, 2008 |
| Auflösung | 1996 |
| Aktuelle Besetzung | |
| Sérgio Facci | |
| Marielle Loyola | |
| Priscila Tiemi | |
| Karen Ramos | |
E-Gitarre |
Isa Nielsen |
| Ehemalige Mitglieder | |
E-Bass |
Mila Menezes |
Schlagzeug |
Pat |
Schlagzeug |
Roberta Parisi |
Schlagzeug |
Ana |
Schlagzeug |
Debora |
E-Gitarre |
Karla Carneiro |
E-Gitarre |
Cláudia |
E-Gitarre |
Selma Moreira |
Gesang |
Eliane |
Gesang |
Cláudia França |
Schlagzeug (live) |
Fernanda Terra |
Volkana ist eine brasilianische Thrash-Metal-Band aus Brasília, die 1987 gegründet wurde, sich 1996 auflöste und seit 2008 wieder aktiv ist.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Band wurde 1987 gegründet und bestand zu dieser Zeit aus der Bassistin Mila Menezes, der Gitarristin Karla Carneiro, der Schlagzeugerin Ana und der Sängerin Eliane. Bereits kurze Zeit später wurden die beiden letztgenannten durch die Sängerin Marielle Loyola und die Schlagzeugerin Debora ersetzt. In dieser Besetzung zogen sie 1988 nach São Paulo und nahmen das 1989er<ref name="musicmight">Biography. musicmight.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Januar 2017; abgerufen am 4. Mai 2018.</ref> Demo Trash Flowers auf, das aus zwei Liedern besteht. Etwas später wurde das Debütalbum aufgenommen.<ref name="metaladies">Volkana. metaladies.com, abgerufen am 30. April 2018.</ref> Kurz nach den Aufnahmen hatte Debora die Gruppe verlassen und war, nachdem der Schlagzeuger Pat kurzzeitig diesen Posten innehatte, durch Sérgio Facci ersetzt worden.<ref name="musicmight" /> Da es der Gruppe nicht gelang, eine Schlagzeugerin zu finden, verblieb Facci als permanentes Mitglied.<ref name="metaladies" /> Das Album erschien im Jahr 1990 selbstbetitelt in den USA bei Moving Target Records, ehe es im folgenden Jahr in Brasilien unter dem Namen First bei Eldorado Records publiziert wurde.<ref>Volkana – Volkana. Discogs, abgerufen am 5. Mai 2018.</ref> Auf dem Album ist unter anderem eine Coverversion des Ramones-Liedes Pet Sematary vertreten.<ref name="thethrashmetalguide">VOLKANA (BRAZIL). thethrashmetalguide.com, abgerufen am 5. Mai 2018.</ref> Nach der Veröffentlichung des Albums verließ Loyola die Gruppe, woraufhin Cláudia França diesen Posten einnahm, während Selma Moreira als zweite Gitarristin hinzustieß. Als Quintett nahm Volkana 1994 das zweite Album Mindtrips auf, das unter anderem eine Coverversion von Whole Lotta Love enthält. Auf dem Album steuert Frank Blackfire ein Gitarrensolo bei. 1996 löste sich die Band auf.<ref name="metaladies" /> 2002 erschien die Bootleg-Split-Veröffentlichung Descent to Hell / First Scream mit Flammea.<ref>Volkana / Flammea – Descent To Hell / First Scream. Discogs, abgerufen am 5. Mai 2018.</ref> Seit 2008 ist Volkana wieder aktiv. Die Besetzung besteht inzwischen aus Menezes, Loyola, Facci und der Gitarristin Renata Lopes.<ref name="metaladies" />
Stil[Bearbeiten]
Laut thethrashmetalguide.com spielt die Band Old-School-Thrash-Metal, der meistens „heavy“ und in mittlerer Geschwindigkeit sei. Das Debütalbum sei ernsthafter und näher am klassischen Thrash Metal dran, während das zweite stärker durch Rockmusik und die Grooves der 1990er Jahre beeinflusst worden sei.<ref name="thethrashmetalguide" /> classicthrash.com befand, dass Volkana eine der wenigen Thrash-Metal-Bands ist, die (fast) komplett mit Frauen besetzt sei. Bis auf den Gesang sei die Musik des Debütalbums jedoch genretypisch. Die Songs seien überdurchschnittlich mit guten und „heavy“ Riffs und einer guten Produktion, die einen energiegeladenen und opulenten Klang hervorbrachte.<ref>VOLKANA - First. classicthrash.com, abgerufen am 5. Mai 2018.</ref>
Diskografie[Bearbeiten]
- 1989: Trash Flowers (Demo, Eigenveröffentlichung)
- 1990: Volkana (Album, Moving Target Records)
- 1991: First (Identische Lieder zu Volkana, Eldorado Records)
- 1992: Live at Dama Xoc - Sao Paulo (Live-Album, Eigenveröffentlichung)
- 1993: Demo 1993 (Demo, Eigenveröffentlichung)
- 1994: Mindtrips (Album, EMI)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />