Wötz
Wötz Gemeinde Kuhfelde
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(23)&title=W%C3%B6tz 52° 46′ N, 11° 2′ O
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| Höhe: | 52 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 23 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" /> | |||||
| Postleitzahl: | 29416 | |||||
| Vorwahl: | 039035 | |||||
Lage von Wötz in Sachsen-Anhalt
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| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Wötz ist ein Ortsteil der Gemeinde Kuhfelde der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.
Geographie[Bearbeiten]
Der Wohnplatz Wötz liegt sechs Kilometer südwestlich von Kuhfelde. Im Süden liegt das Waldgebiet Wötz,<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref> früher auch „Der Woetz“ genannt.<ref name="MTB-1679" />
Nachbarorte sind Umfelde im Westen, Gieseritz im Nordwesten, Wallstawe im Norden, Leetze und Hohenlangenbeck im Südosten.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Mittelalter bis Neuzeit[Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung von Wötz stammt aus dem Jahr 1561 als die wuste dorfstede zw wuesten<ref>Nach Rohrlach: Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Rep. 78 Kurmärkische Lehnskanzlei, Kopiar Nr. 33 und 36, fol 301b</ref> in einem Lehnsbrief für die von dem Knesebeck zu Kolborn und Tylsen über die wüsten Dorfstätten zu Niephagen, Lüchow (anteilig) und „Wuest“. In den Tylsener Gutsakten wird die Flur Wötze (vormals der wüste) genannt, die seit 1592 von zehn Bauern aus Hohenlangenbeck beackert wurde.<ref name="Heiland 1960" /> Im Jahre 1609 heißt es: Die wueste Dorffstedte der Wuste genandt<ref>Nach Rohrlach: Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Rep. 78 Kurmärkische Lehnskanzlei, Kopiar Nr. 111, fol 192b</ref> Noch 1800 hatte die Gemeinde zu Hohenlangenbeck 160 Morgen der wüsten Feldmark Wötz zum Ackerbau in Zeitpacht.<ref>Enders: Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Rep. 2, D. 1817, fol 19 ff., III. Kr. Salzwedel Nr. 5.</ref>
Im 19. Jahrhundert wurde das Vorwerk Wötz angelegt.<ref name="Zahn-Wüstungen" /> Spuren der wüsten Siedlung hat man bisher nicht gefunden.
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Wötz gehörte ursprünglich zum Salzwedelischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Von 1807 bis 1813 lag es im Stadtkanton Salzwedel auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Nach weiteren Änderungen kam es 1816 in den Kreis Salzwedel, den späteren Landkreis Salzwedel im Regierungsbezirk Magdeburg in der Provinz Sachsen in Preußen.<ref name="HOB-12" />
Das Vorwerk Wötz gehörte zum Gutsbezirk Tylsen. Dieser wurde am 30. September 1928 aufgelöst und das Vorwerk Wötz wurde mit der Landgemeinde Leetze vereinigt.<ref name="AB-RB-Magdeburg" /> Am 20. Juli 1950 wurden die Gemeinde Leetze (mit ihrem Ortsteil<ref>In den Ortslexika der DDR wurde Wötz nicht als Ortsteil geführt.</ref> oder Wohnplatz Wötz) und die Gemeinde Hohenlangenbeck aus dem Landkreis Salzwedel zur neuen Gemeinde Heidberg zusammengeschlossen.<ref name="2VO-LSA-1950" /> Am 1. März 1973 wurde die Gemeinde Heidberg aus dem Kreis Salzwedel in die Gemeinde Siedenlangenbeck eingemeindet.<ref name="Metzler-Poeschel" /> So kamen die Heidberger Ortsteile Wötz und Leetze zu Siedenlangenbeck. Am 1. Juli 2009 wurde Siedenlangenbeck in Kuhfelde eingemeindet, damit kam der Ortsteil Wötz zur Gemeinde Kuhfelde.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1905:<ref name="HOB-12" />
Religion[Bearbeiten]
Die evangelischen Christen aus Wötz gehören zur Kirchengemeinde Tylsen, die zur Pfarrei Tylsen gehörte,<ref name="Almanach1903" /> und heute betreut wird vom Pfarrbereich Diesdorf im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Die Großsteingräber bei Leetze liegen im Norden von Wötz.
Literatur[Bearbeiten]
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Lieselott Enders: Neue Details zur Wüstungsgeschichte der Altmark. In: Jahresberichte des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte. 76. Jahresbericht, 2004, S. 32 (Online [PDF]).
- Vorlage:BibOCLC
- Vorlage:BibOCLC
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 278 (PDF).</ref>
<ref name="AB-RB-Magdeburg">Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 217.</ref>
<ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref>
<ref name="EW-2018">Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf: Einwohner der Ortsteile am 31. Dezember für die Jahre 2015 und 2018. 6. Juni 2019.</ref>
<ref name="EW-2021">Anke Pelczarski: Nur Wallstawe und Jübar legen zu. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 15. Januar 2022, DNB 1047268213, S. 17.</ref>
<ref name="EW-2022">Anke Pelczarski: Wenn die Männer das Sagen haben. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 14. Januar 2023, DNB 1047268213, S. 17.</ref>
<ref name="EW-2023">Anke Pelczarski: 65 Geburten und 190 Sterbefälle. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 17. Januar 2024, DNB 1047268213, S. 15.</ref>
<ref name="Heiland 1960">Ingolf Heiland: Die Flurwüstungen der nördlichen Altmark - Eine historisch-geographische Untersuchung. In: Altmärkisches Museum Stendal, Jahresgabe. Band 14, 1960, S. 95.</ref>
<ref name="HOB-12">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="Metzler-Poeschel">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="MTB-1679">Messtischblatt 1679: Beetzendorf. Reichsamt für Landesaufnahme, 1939, abgerufen am 31. Mai 2023.</ref>
<ref name="Pfarrbereich">Pfarrbereich Diesdorf. In: ekmd.de. Abgerufen am 31. Mai 2023.</ref>
<ref name="Zahn-Wüstungen">Wilhelm Zahn: Die Wüstungen der Altmark. In: Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. Band 43. Hendel, Halle a.S. 1909, S. 441–442, 595 (uni-jena.de).</ref> </references>
Vorlage:Klappleiste/Anfang Hohenlangenbeck | Kuhfelde | Leetze | Püggen | Schieben | Siedenlangenbeck | Valfitz | Vitzke | Wöpel | Wötz Vorlage:Klappleiste/Ende
