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Walentyna Semerenko

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Walentyna Semerenko Vorlage:SportPicto
Walja Semerenko bei den Olympischen Winterspielen 2014
Voller Name Walentyna (Walja) Olexandriwna Semerenko
Валентина (Валя) Олександрівна Семеренко
Verband Ukraine Ukraine
Geburtstag 18. Januar 1986 (40 Jahre)
Geburtsort Krasnopillja, Sowjetunion
Karriere
Beruf Sportlehrerin
Verein Dynamo Sumy
Trainer Hryhorij Schamraj
Aufnahme in den
Nationalkader
2003
Debüt im Europacup 2005
Debüt im Weltcup 2006
Weltcupsiege 6 (2 Einzelsiege)
Status zurückgetreten
Karriereende 2023
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 7 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
SWM-Medaillen 4 × Goldmedaille 6 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2014 Sotschi Staffel
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Silber 2008 Östersund Staffel
Bronze 2013 Nové Město na Moravě Einzel
Silber 2013 Nové Město na Moravě Staffel
Gold 2015 Kontiolahti Massenstart
Bronze 2015 Kontiolahti Sprint
Bronze 2019 Östersund Staffel
 Biathlon-Europameisterschaften
Bronze 2007 Bansko Staffel
Gold 2008 Nové Město na Moravě Staffel
Gold 2009 Ufa Staffel
Gold 2010 Otepää Sprint
Silber 2010 Otepää Staffel
Gold 2011 Ridnaun Staffel
Gold 2012 Brezno Staffel
Silber 2012 Brezno Sprint
Silber 2012 Brezno Verfolgung
Gold 2015 Otepää Staffel
Gold 2020 Minsk-Raubitschy Mixedstaffel
 Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
Gold 2007 Otepää Sprint
Gold Otepää Verfolgung
Silber 2007 Otepää Staffel
Gold 2011 Nové Město Sprint
Silber 2011 Nové Město Verfolgung
Silber 2011 Nové Město Mixedstaffel
Silber 2012 Ufa Mixedstaffel
Silber 2014 Tjumen Mixedstaffel
Silber 2014 Tjumen Verfolgung
Gold 2019 Minsk Supersprint
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 3. (2014/15)
Einzelweltcup 2. (2010/11)
Sprintweltcup 5. (2014/15)
Verfolgungsweltcup 3. (2014/15)
Massenstartweltcup 2. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 0 2
Sprint 0 0 4
Verfolgung 1 1 2
Massenstart 1 0 0
Staffel 5 7 6
letzte Änderung: Karriereende

Walentyna (Walja) Olexandriwna Semerenko ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wiss. Transliteration Valentyna (Valja) Oleksandrivna Semerenko; * 18. Januar 1986 in Krasnopillja, Oblast Sumy, Ukrainische SSR, UdSSR) ist eine ehemalige ukrainische Biathletin. In Startlisten steht sie meist mit dem Namen Valj Semerenko.

Karriere[Bearbeiten]

Walentyna Semerenko ist eine Sportlehrerin, die wie ihre Zwillingsschwester Wita Semerenko, die ebenfalls im Weltcup lief, seit 2003 den Biathlonsport betrieb. Seit 2005 gehörte die für Dynamo Sumy startende, von Hryhorij Schamraj trainierte Athletin zum ukrainischen Nationalteam. Ihr Debüt im Biathlon-Weltcup gab sie 2005 bei einem Sprint (47.) in Osrblie. Beim Weltcup 2006 in Hochfilzen konnte sie sich im Einzelrennen erstmals und überraschend unter den ersten Zehn (7.) und damit in der Weltspitze platzieren. Bei den Olympischen Spielen 2006 wurde sie im Einzel (47.) eingesetzt. Im Sommerbiathlon wurde sie 2007 Weltmeisterin in Sprint und Verfolgung. Bei der Weltmeisterschaft 2008 im schwedischen Östersund belegte sie mit der Staffel den Silberrang. Beim Weltcup 2009 in Oberhof erreichte sie mit der Staffel den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere.

Semerenko nahm an den Olympischen Winterspielen 2010 teil. Ihr bestes Resultat war der 13. Platz im Einzel. Mit der Staffel belegte sie Rang 6. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Nové Město gewann sie die Bronzemedaille im Einzelwettbewerb und holte zudem Silber mit der ukrainischen Staffel. Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewann sie mit der Staffel die Goldmedaille. Bei Europameisterschaften ist sie seit 2015 erfolgreichste Teilnehmerin mit sechs Titeln und zehn gewonnenen Medaillen insgesamt. In der geschlechtsbereinigten Bestenliste liegt sie auf dem dritten Rang. Bei den Weltmeisterschaften 2015 sicherte sie sich nach nur einem Fehler im Sprint die Bronzemedaille. Im Massenstart blieb sie fehlerfrei und gewann die Goldmedaille. In der Gesamtwertung der Saison 2014/15 war sie Dritte hinter Darja Domratschawa und Kaisa Mäkäräinen.

Seit 2015/16 erreichte Semerenko keine Einzel-Podestplätze mehr und auch im Gesamtweltcup kam sie nicht mehr unter die ersten 20. Ihr bestes Jahr war seitdem 2017/18 mit Platz 21 in der Gesamtwertung. Sie nahm des Weiteren an allen Weltmeisterschaften bis 2021 teil. Mit der Damenstaffel gewann sie 2019 in Östersund die Bronzemedaille mit der Damenstaffel. 2018 und 2022 nahm sie zudem an den Olympischen Spielen teil – allerdings ohne Medaillenerfolg.

Im Weltcup lief Walentyna Semerenko einschließlich der Saison 2021/22- 2022/23 lief sie noch vier Rennen im IBU-Cup. Anschließend bestritt sie keine internationalen Rennen mehr. Seit 2025 ist sie Trainerin der Jugendmannschaft der Ukraine.<ref>Ukraine's Olena Bilosiuk and Vita Semerenko, the 2014 Olympic relay champions, have officially ended their careers. nordicmag.info, abgerufen am 23. Juli 2026.</ref>

Statistiken[Bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Alle Siege bei Biathlon-Weltcups, getrennt aufgelistet nach Einzel- und Staffelrennen. Durch Anklicken des Symbols im Tabellenkopf sind die Spalten sortierbar.

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle Frankreich Annecy Verfolgung
2. Vorlage:DatumZelle Finnland Kontiolahti (WM) Massenstart
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle Deutschland Oberhof StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
2. Vorlage:DatumZelle Deutschland Oberhof StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2
3. Vorlage:DatumZelle Osterreich Hochfilzen StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2
4. Vorlage:DatumZelle Deutschland Ruhpolding StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 3
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Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
2 
mit Julija Dschyma, Wita Semerenko und Olena Pidhruschna
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3 
mit Iryna Warwynez, Julija Dschyma, und Olena Pidhruschna

Weltcupstatistik[Bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 1 4 6
2. Platz 1 7 8
3. Platz 2 4 2 6 14
Top 10 12 19 19 9 54 113
Punkteränge 25 72 54 38 60 249
Starts 36 102 62 40 63 303
Stand: Saisonende 2018/19

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Ergebnisse bei Biathlon-Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaft Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel Single-Mixedstaffel
Jahr Ort
2007 Italien Antholz 36. – – – – –
2008 Schweden Östersund 32. 16. 20. 18. 2. –
2009 Korea Sud Pyeongchang 26. 15. 38. 16. DNF 11.
2011 Russland Chanty-Mansijsk 11. 10. 23. 15. DSQ –
2012 Deutschland Ruhpolding 49. 57. DNF – 6. –
2013 Tschechien Nové Město 3. 22. 43. DNF 2. –
2015 Finnland Kontiolahti 15. 3. 19. 1. 5. 11.
2016 Norwegen Oslo 44. 80. – 26. 5. 4.
2017 Osterreich Hochfilzen – 80. – – – –
2019 Schweden Östersund 36. 29. 38. – 3. – –
2020 Italien Antholz 42. 36. 43. – − – –
2021 Slowenien Pokljuka − 50. DNF – − – –

Olympische Winterspiele[Bearbeiten]

Datei:Stamp 2014 Biathlon.jpg
Sondermarke zum Gewinn der Goldmedaille in Sotschi

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Olympische Winterspiele Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel
Jahr Ort
2006 Italien Turin 46. – – – –
2010 Kanada Vancouver 13. 23. 23. 19. 6. –
2014 Russland Sotschi 19. 12. 5. 12. Gold 1. –
2018 Korea Sud Pyeongchang 25. 46. DNS 19. – –
2022 China Volksrepublik Peking DNF − − − – 13.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Walentina Semerenko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1992: Niogret, Claudel, Briand-Bouthiaux (Frankreich FRA) | 1994: Talanowa, Snytina, Noskowa, Reszowa (Russland RUS) | 1998: Disl, Zellner, Apel, Behle (Deutschland GER) | 2002: Apel, Disl, Henkel, Wilhelm (Deutschland GER) | 2006: Bogali-Titowez, Ischmuratowa, Saizewa, Achatowa (Russland RUS) | 2010: Slepzowa, Bogali-Titowez, Medwedzewa, Saizewa (Russland RUS) | 2014: Wi. Semerenko, Dschyma, Wa. Semerenko, Pidhruschna (Ukraine UKR) | 2018: Skardsina, Kryuko, Alimbekawa, Domratschawa (Belarus BLR) | 2022: Persson, Brorsson, H. Öberg, E. Öberg (Schweden SWE) | 2026: Bened, Jeanmonnot, Michelon, Simon (Frankreich FRA) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1999: Olena Subrylowa | 2000: Liv Grete Skjelbreid | 2001: Magdalena Forsberg | 2002: Olena Subrylowa | 2003: Albina Achatowa | 2004: Liv Grete Poirée | 2005: Gro Marit Istad-Kristiansen | 2007: Andrea Henkel | 2008: Magdalena Neuner | 2009: Olga Saizewa | 2011: Magdalena Neuner | 2012: Tora Berger | 2013: Darja Domratschawa | 2015: Walentyna Semerenko | 2016: Marie Dorin-Habert | 2017: Laura Dahlmeier | 2019: Dorothea Wierer | 2020: Marte Olsbu Røiseland | 2021: Lisa Hauser | 2023: Hanna Öberg | 2024: Justine Braisaz-Bouchet | 2025: Elvira Öberg Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Europameisterinnen im Biathlon über 7,5 Kilometer im SprintVorlage:Navigationsleiste Europameister im Biathlon in der FrauenstaffelVorlage:Navigationsleiste Europameister im Biathlon in der Mixedstaffel