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Walter Wilz

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Walter Wilz (* 20. Oktober 1937 in Seligenstadt; † 15. November 1983 in München)<ref>Walter Wilz. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 12. September 2026.</ref> war ein deutscher Schauspieler und Filmemacher.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Walter Wilz spielte nach dem Besuch der Schauspielschule an Bühnen in Berlin (beispielsweise am Renaissance-Theater), München, Hamburg und Frankfurt am Main. In Berlin war er unter anderem 1965 in Die Glasmenagerie in einer Inszenierung Harry Meyens zu sehen.<ref>Steffi Recknagel: Das Renaissance Theater von den Zwanzigerjahren bis heute - Biografie einer Berliner Bühne. Henschelverlag, Berlin 2002, S. 218.</ref>

1958 holte ihn der Regisseur Fritz Umgelter mit einer kleinen Rolle in seinem Fernsehsechsteiler So weit die Füße tragen erstmals vor die Kamera. Einige Monate darauf debütierte Wilz auch beim Kinofilm. Dort erhielt er bis 1966 regelmäßig eine Reihe von Nebenrollen. Wilz spielte meist unauffällige, handfeste und schnörkellose Männer seiner Zeit, bisweilen etwas rotzig und nassforsch in Auftritt und Habitus. 1968 erhielt er eine der Hauptrollen in der Abenteuerserie Schatzsucher unserer Tage und 1969 die Hauptrolle in dem Fernsehkrimi-Zweiteiler Bitte recht freundlich, es wird geschossen. Mitte der 1970er Jahre verschwand er von Bildschirm und Kinoleinwand und verlegte seinen Arbeitsbereich auf die Produktion dokumentarischer Fernsehbeiträge.

Wilz drehte bereits 1966 in Griechenland den dokumentarischen Kurzfilm Schwammtaucher und Raubfischer. Seit Anfang der 1970er Jahre reiste der Schauspieler unter anderem in Unimogs durch Afrika. Dort entstanden mit seinem Team dokumentarische, 45-minütige Beiträge, unter anderem für Terra Africa, eine Sendereihe über aussterbende Kulturen im NDR, wie Pygmäen in Südkamerun und Stämme am Logone und Shari: Die Löwenmenschen.<ref name=":0">Hans-Jürgen Tögel: Traumreise meines Lebens - Erinnerung. LangenMüller, München 2016, S. 101 f.</ref><ref>Dr. Josef Raabe Verlag (Hrsg.): Die Deutsche Universitätszeitung vereinigt im Hochschul-Dienst. Band 30, Nr. 1-12. Verlag J. Raabe, Bonn 1974, S. 30, 257.</ref>

Walter Wilz litt unter Depressionen und nahm sich im November 1983 mit einer Schusswaffe das Leben.<ref name=":0" />

Filmografie[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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