Weißenpferdchen
Weißenpferdchen Stadt Lindlar
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Wei%C3%9Fenpferdchen 50° 59′ N, 7° 19′ O
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| Höhe: | 229 m ü. NN | |||||
Lage von Weißenpferdchen in Lindlar
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Weißenpferdchen ist ein Ortsteil von Lindlar im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Lage und Beschreibung[Bearbeiten]
Weißenpferdchen liegt oberhalb des Aggertals auf einem Höhenzug mit weitem Blick über das Bergische Land. Von Vilkerath aus ist es über die Kreisstraße 37 und die Landesstraße 84 zu erreichen. Weißenpferdchen mit einem Ensemble jahrhundertealter Fachwerkbauten hat sich seinen dörflichen Charakter bewahrt. Der Ortsteil diente mehrmals als Kulisse für Filmaufnahmen. Von Wald und Feldern umgeben wächst Weißenpferdchen mit Hohkeppel zusammen.
Geschichte[Bearbeiten]
Weißenpferdchen war bis zum 19. Jahrhundert Teil der Honschaft Vilkerath im Kirchspiel Overath.<ref name="Fabricius">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794. Bonn 1898.</ref> 1775 erscheint der Ort auf dem Okularplan der loci quaestionis zwischen Gerhard Hamm und Joh. Heinrich Müller zu Hohkeppel im Overath des vereideten Landmessers J.H. Schlieper unter der Bezeichnung Pferdges oder Henrich Müller Hoff.<ref>Wahrhaftiger Okularplan der loci quaestionis zwischen Gerhard Hamm und Joh. Heinrich Müller zu Hohkeppel im Overath [mit Kirche von Hohkeppel]. 19.5.1775 J.H. Schlieper, vereideter Landmesser, Hohkeppel, Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, 180.01.00 RW Karten, Archivnr. 763 Online</ref>
Der Ort lag an der Heidenstraße, einer bedeutenden mittelalterlichen Altfernstraße von Köln über Kassel nach Leipzig. Die heutige Landesstraße 84 folgt der Trasse des alten Höhenwegs durch Hohkeppel.<ref>Herbert Nicke: Die Heidenstraße. Geschichte und Landschaft entlang der historischen Landstraße von Köln nach Kassel. In: Land und Geschichte zwischen Berg, Wildenburg und Südwestfalen. Band 6. Galunder, Wiehl 2001, ISBN 3-931251-74-8, S. 38 f.</ref>
1822 lebten 5 Menschen im als (Einzel-)Haus kategorisierten Ort, der nach der napoleonischen Besetzung zur Bürgermeisterei Overath im Kreis Mülheim am Rhein gehörte.<ref name="Mützell">Vorlage:Wörterbuch Preußischer Staat</ref> Der 1845 laut der Uebersicht des Regierungs-Bezirks Cöln als Isoliertes Haus kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit ein Wohngebäude mit drei Einwohnern, alle katholischen Bekenntnisses.<ref name="OV1846">Vorlage:Uebersicht Ortschaften Cöln</ref> Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt Weißenpferdchen 1871 mit einem Wohnhaus und sieben Einwohnern auf.<ref name="Gemeindelexikon1871">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1871</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden für Weißenpferdchen ein Wohnhaus mit sieben Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> 1895 besitzt der Ort ein Wohnhaus mit sechs Einwohnern und gehörte konfessionell zum katholischen Kirchspiel Hohkeppel,<ref name="Gemeindelexikon1895">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1895</ref> 1905 werden ein Wohnhaus und sechs Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref>
Aufgrund § 14 des Köln-Gesetzes wurden 1975 mehrere Overather Außenorte in die Gemeinde Lindlar umgemeindet, darunter auch Weißenpferdchen.<ref>Das Köln-Gesetz im Wortlaut. Abgerufen am 7. Juni 2016.</ref>
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Haus Weißen Pferdchen
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Eingang (1888)
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Haus Weißen Pferdchen mit St. Laurentius
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Alte Schmiede
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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