Weinmannshof
Weinmannshof Gemeinde Georgensgmünd
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(30)&title=Weinmannshof 49° 14′ N, 11° 2′ O
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| Höhe: | 396–407 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 30 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" /> | |||||
| Postleitzahl: | 91166 | |||||
| Vorwahl: | 09172 | |||||
Weinmannshof (fränkisch: Wainischhuf<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 84. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „wáinišhūf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Georgensgmünd im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Weinmannshof liegt in der Gemarkung Rittersbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Oktober 2024.</ref>
Geografische Lage[Bearbeiten]
Nordwestlich des Weilers grenzt das Waldgebiet „Im Steinernen Bichel“ an, 0,2 km östlich liegt das „Rothauracher Holz“. Im Südwesten liegt das Flurgebiet „Lorenzerberg“, 0,5 km südöstlich das Flurgebiet „Dornich“. Die Staatsstraße 2224 führt nach Rittersbach (1,2 km südlich) bzw. nach Aurau (1,7 km nördlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Mäbenberg (1,9 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1436 als „Ottenhof“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 177.</ref> Benannt wurde der Hof vermutlich nach dem Familiennamen des damaligen Besitzers. Erst später wurde der Hof in die heutige Form umbenannt.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 85.</ref> Ursprünglich waren Nürnberger Patrizier (Grabner, Krafft, Ketzel) Grundherren. Ab 1592 übernahm der Rother Stadtschreiber Zacharias Fikher den Hof, der ihn 1631 an die Stadt Roth abtrat.<ref>W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach, S. 455.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Weinmannshof zur Realgemeinde Rittersbach. Es gab ein Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Roth aus. Der Ganzhof hatte das Stadtrichteramt Roth als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt Weinmannshof die Hausnummern 43 und 44 des Ortes Rittersbach.<ref name="E432">F. Eigler: Schwabach, S. 432.</ref> 1804 gab es im Ort 2 Untertansfamilien.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 132.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Roth. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Weinmannshof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Rittersbach und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Rittersbach zugeordnet. Am 1. Mai 1978 wurde Weinmannshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Georgensgmünd eingegliedert.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 482.</ref><ref>Georgensgmünd > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 6. Juli 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Hauslach ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Rittersbach) gepfarrt.<ref name="E432"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Wunibald (Georgensgmünd) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Georgensgmünd-Röttenbach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 29. Mai 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Weinmannshof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 132 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 455.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks[Bearbeiten]
- Ortsteile > Weinmannshof. In: georgensgmuend.de. Abgerufen am 3. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Weinmannshof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Weinmannshof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Friedrichsgmünd | Georgensgmünd | Hämmerleinsmühle | Hauslach | Mäbenberg | Mauk | Oberheckenhofen | Obermauk | Petersgmünd | Rittersbach | Untersteinbach ob Gmünd | Weinmannshof | Wernsbach
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