Werner Starke (Bergsteiger)
Werner Starke (* 1936 in Dresden) ist ein deutscher Geograph, Bergsteiger und Fotograf.
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Werner Starke war als Wissenschaftler an der Deutschen Fotothek in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden beschäftigt. In den 1970er Jahren bereiste er mehrmals die Sowjetunion.
1975 war er Teilnehmer einer Expedition zum Pik Kommunismus im Pamirgebirge, der damals mit 7.495 m der höchste für DDR-Bürger zugängliche Berg war, und erreichte nach seinen eigenen Angaben den Gipfel.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Werner Starke auf baerenzwinger.de ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> Nach anderen Angaben ist diese Aussage nicht richtig.<ref>Michaela Widder: Die lebensrettende Lüge. In: Sächsische Zeitung. 16. Juli 2019, S. 3 (online unter dem Titel Der Streit um den Gipfel des Kommunismus.)</ref><ref>Sven Geisler: Die Lüge muss aus der Welt geschafft werden. In: Sächsische Zeitung. 2. Oktober 2019, S. 10.</ref> Im auch von Werner Starke unterschriebenen Expeditionsbericht vom 27. September 1975 heißt es: „Sieben Sportfreunde erreichen gegen 20 Uhr den Gipfel. Werner Starke muss aufgrund starker Akklimatisierungsschwierigkeiten unterhalb des Gipfels umkehren“.<ref>Untersuchungen über den Hergang und die Ursachen der tragischen Bergunfälle zweier Alpinistengruppen aus der DDR im Pamir 1975. Akte DY 12/3195 des Bestandes „Deutscher Turn- und Sportbund der DDR“, Bereich 2.5.18.2 im Bundesarchiv, zitiert nach Michaela Widder: Der Streit um den Gipfel des Kommunismus. In: Sächsische Zeitung. 16. Juli 2019.</ref>
Werner Starke war von Februar 1989 bis April 1999 als Nachfolger von Walter May Leiter der Deutschen Fotothek.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte der Deutschen Fotothek ( vom 9. Oktober 2017 im Internet Archive) auf slub-dresden.de</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.75 Jahre Sammlungen der Deutschen Fotothek. ( vom 26. Juni 2017 im Internet Archive) In: Kurier. 13. Jahrgang, Heft 4, 1999, ISSN 0863-0682, S. 10.</ref> Er entwarf den seit 2004 bestehenden etwa 90 Kilometer langen Sächsischen Weinwanderweg, der nur für Fußgänger zugelassenen ist.<ref>Dresdner Umland auf dresden-und-sachsen.de</ref>
Veröffentlichungen[Bearbeiten]
- Ivo Petřik: Bilder aus dem Himalaja. Mit Textbeiträgen und Bildkommentaren von Werner Starke. Brockhaus, Leipzig 1990, ISBN 3-325-00258-7.
- Sächsischer Weinwanderweg. Pirna, Graupa, Dresden, Radebeul, Coswig, Niederau, Meissen, Zadel, Diesbar-Seusslitz. Meißner Tageblatt, Meißen 2008, ISBN 978-3-929705-13-3.
- Die Elbweindörfer. Tourismusverband Sächsische Elbweindörfer, Diesbar-Seußlitz 2004, DNB 102405201X.
- Ossi auf Reisen. Notschriften, Radebeul 2017, ISBN 978-3-945481-60-8.
Literatur[Bearbeiten]
- Unerkannt durch Freundesland. In: Superillu. Nr. 17/2013 (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.online ( vom 6. März 2016 im Internet Archive) PDF; 1,3 MB).
Weblinks[Bearbeiten]
- Über 6000 Fotografien Starkes in der Datenbank der Deutschen Fotothek
- Werner Starke im Bildindex der Kunst und Architektur
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Hinweisbaustein
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Starke, Werner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geograph, Bergsteiger und Fotograf |
| GEBURTSDATUM | 1936 |
| GEBURTSORT | Dresden |