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Westervesede

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Westervesede
Gemeinde Scheeßel
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(695)&title=Westervesede 53° 9′ N, 9° 33′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(695) 53° 8′ 54″ N, 9° 32′ 52″ O
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Fläche: 18,03 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Westervesede</ref>
Einwohner: 695 (31. März 2025)<ref>Gemeinde Scheeßel: Einwohnerzahlen</ref>
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 27383
Vorwahl: 04263
Westervesede (Niedersachsen)
Westervesede (Niedersachsen)
Lage von Westervesede in Niedersachsen

Westervesede ist eine Ortschaft der Gemeinde Scheeßel im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.<ref>§ 4 Hauptsatzung der Gemeinde Scheeßel</ref> Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf Westervesede liegt etwa vier Kilometer südöstlich von Scheeßel. Der Lünzener Bruchbach mündet in der Nähe des Dorfes in die Veerse.

Geschichte[Bearbeiten]

Westervesede gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Rotenburg des Kurfürstentums Hannover.<ref>Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 166 (google.de).</ref> Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Tostedt im Departement der Elbmündung.<ref name="lasius">Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 61 (google.de).</ref> 1814 fiel Westervesede an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Rotenburg. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Rotenburg in Hannover. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Westervesede am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Scheeßel.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1812 210 <ref name="lasius"/>
1845 340 <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 152 (google.de).</ref>
1871 385 <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref>
1885 370 <ref>Volkszählung 1885</ref>
1895 382 <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref>
1910 436 <ref>Der Kreis Rotenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023;.</ref>
1925 416 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 475 <ref name="demand"/>
1950 743 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 579 <ref name="isys"/>
1970 554 <ref name="isys"/>
Datei:NDS 31030215 Deepener Straße 1.jpg
Fachwerkhaus Deepener Straße 1
Datei:Westervesede - Holländer Windmühle.jpg
Windmühle Westervesede

Baudenkmale[Bearbeiten]

Die Zweiständer-Hallenhäuser Bartelsdorfer Chaussee 1, Osterende 5 und Westerende 21 sowie der Rumpf der Windmühle Westervesede sind geschützte Baudenkmale.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Westervesede hat eine eigene Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Scheeßeler Straße.<ref>Ortsfeuerwehren in Scheeßel</ref>

Vereine[Bearbeiten]

Der SV Blau Weiß Westervesede ist der ortsansässige Fußballverein.<ref>Webauftritt des SV Blau-Weiß Westervesede</ref> Der Schützenverein Westervesede betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.<ref>Webseite des Schützenvereins Westervesede</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende