Wiesen bei Dreisel
Ehemalige Siegschleife bei Dreisel
| ||||||
| Lage | Windeck, Rhein-Sieg-Kreis, NRW, Deutschland | |||||
| Fläche | 75 ha | |||||
| Kennung | SU-025 | |||||
| WDPA-ID | 318320 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| FFH-Gebiet | 73 ha | |||||
| Geographische Lage | 50° 48′ N, 7° 36′ O
{{#coordinates:50,793055555556|7,5997222222222|primary
|
dim= | globe= | name=Ehemalige Siegschleife bei Dreisel | region=DE-NW | type=forest
}} |
| Einrichtungsdatum | 1952 | |||||
| Verwaltung | Untere Landschaftsbehörde des Rhein-Sieg-Kreises | |||||
Die Wiesen bei Dreisel sind ein FFH-Schutzgebiet in der Gemeinde Windeck im Rhein-Sieg-Kreis. Das Gebiet ist bei der Europäischen Union nach den Maßgaben der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) als Nummer DE-5211-302 registriert.<ref>Natura-2000-Gebiet: „Wiesen bei Dreisel“ im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-WestfalenVorlage:Abrufdatum.</ref> Das Schutzgebiet ist nahezu deckungsgleich mit dem Naturschutzgebiet Ehemalige Siegschleife bei Dreisel.<ref>Naturschutzgebiet „Ehemalige Siegschleife bei Dreisel“ im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-WestfalenVorlage:Abrufdatum</ref>
Lage[Bearbeiten]
Das Gebiet umfasst mehrere Abschnitte eines ehemaligen Siegaltarmes zwischen den Orten Dreisel und Helpenstell mit großflächigem, artenreichem Feucht- und Nassgrünland sowie magerem Grünland am Hang des Umlaufberges.
Fläche[Bearbeiten]
Das Schutzgebiet hat eine Fläche von 73 ha. Es ist bewachsen mit Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen und feuchten Hochstaudenfluren, auch finden sich hier Seggenriede und Röhrichte.
Tierschutz[Bearbeiten]
Es gibt hier Vorkommen der seltenen Schmetterlingsarten Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling und Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling, die auf Ameisen angewiesen sind.
-
Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling
-
Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling
-
Der Große Wiesenknopf ist die einzige Futterpflanze der Raupen
Störungen[Bearbeiten]
Vermutlich durch Inanspruchnahme von alten Gewohnheitsrechten kam es 2010 zu Störungen der Fläche, so durch Aufstellen von Honigbienenstöcken und durch Fahrzeugverkehr nach Zerschneiden der Schutzzäune.
Weblinks[Bearbeiten]
- Wiesen bei Dreisel. In: Natura 2000 Gebiete in Deutschland. Bundesamt für Naturschutz
- Karte zum Natura 2000-Gebiet „Wiesen bei Dreisel“ im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-WestfalenVorlage:Abrufdatum
- Natura 2000 site „Wiesen bei Dreisel“. European Environment Agency (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- Wiesen bei Dreisel in der World Database on Protected Areas (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Aggeraue | Ahrenbach, Adscheider Tal | Alte Teichanlagen und Laubwald am Gut Capellen | Altendorfer und Hilberather Bach | Am Alten Gehauenen Weg | Am Hitzhof | Am Weißen Stein | An der Roisdorfer Hufebahn | Apfelmaar | Auf dem Schneeberg | Auf der Scheidthecke und Hoverbachtal | Basaltsteinbruch Eitorf-Stein | Basaltsteinbruch Eudenberg | Basaltsteinbruch Hühnerberg | Berggeistweiher | Bröl, Waldbrölbach und südlich angrenzende Waldbestände des mittleren Bröltales | Dächelsberg/Ließemer Berg | Dondorfer See | Dürrenbruch | Ehemalige Siegschleife bei Dreisel | Eifelfuß | Eisbachtal mit Nebensiefen | Ersdorfer Bach | Eulenberg | Feuchtgebiet im „Widdauer Wald“ | Feuchtgebiet im Hufwald | Gagelbestand | Gierenbachtal | Gierssiefen | Heckberg | Herseler See | Herseler Werth | Hohes Wäldchen | Huisbruch und Wolfsschlucht | Hunnenbach und Zuflüsse | In der Roten Maar | Kaolingrube Oedingen | Keltischer Ringwall und Kerbtal | Kiesgrube am Blutpfad | Kiesgrube Dünstekoven | Kiesgrube Flerzheim | Kiesgrube nordöstlich Straßfeld | Kiesgrube nordwestlich Lüftelberg | Kiesgrube südwestlich Straßfeld | Klinkenbergsweg | Komper Heide | Kottenforst | Krabach/Ravensteiner Bach | Kreuzbroich | Limersbach und Zuflüsse | Linden-Eichenwäldchen mit Tümpeln | Lülsdorfer Weiden | Maibroich | Millerscheider Bachtal | Mühlbachtal | Naafbachtal | Niedermoor im Widdauer Wald | Oberes Naafbachtal | Ohrbach/Jungbach | Quarzsandgrube | Rheinbacher Wald | Rheinmittelterrassenkante | Rodderberg | Rosbachtal | Rotterbach und Hacksiefen | Schiefelsbach und Zuflüsse | Segelfluggelände Eudenbach | Siebengebirge | Siegaue (SU-018) | Siegaue (SU-093) | Siegaue und Siegmündung | Siegaue in den Gemeinden Windeck, Eitorf und der Stadt Hennef | Silikatfelsen an der Sieg | Steinbruch Imhausen | Stiefelsbach und Zuflüsse | Stockemer See | Sülsmaar | Swistbach und Berger Wiesen | Swistniederung bei Miel | Terrassenkante | Tomberg | Tongrube Niederpleis | Tongrube Witterschlick | Trerichsweiher/Untere Aggeraue | Trippelsdorfer Bachtälchen | Urschmaar | Verbrannte Maar-Hellenmaar | Vischelbachtal | Wahner Heide | Wald am Schloss Miel | Wald an der Burg Heimerzheim | Waldbrölbachhöhle | Wälder auf dem Leuscheid | Wälder auf Kalk | Waldorfer Schulwald | Waldville (SU-066) | Waldville (SU-090) | Weesgesweg | Weilerhofer See
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV
- Wikipedia:Bilderwunsch an bestimmtem Ort
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Schutzgebiet/Bild fehlt
- Wikipedia:Wikidata P809 verschieden (WDPA-ID)
- Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa
- Naturschutzgebiet im Rhein-Sieg-Kreis
- Sieg (Fluss)
- Geographie (Windeck)
- Schutzgebietsgründung 1952