Wilbur Wright
Wilbur Wright (* 16. April 1867 in Mellville, Indiana, Vereinigte Staaten; † 30. Mai 1912 in Dayton, Ohio) war ein US-amerikanischer Flugzeugbauer. Ihm und seinem Bruder Orville Wright wird in ihrer Heimat USA nach wie vor der erste kontrollierte Motorflug zuerkannt (Näheres siehe Hauptartikel Brüder Wright).
Öffentliche Vorführungen in Frankreich[Bearbeiten]
Wilbur Wright kam im Mai 1908 nach Frankreich. Man schenkte den amerikanischen Flugberichten zu dieser Zeit keinen Glauben. Nach zehn Wochen Spott seit Ende Mai 1908 war sein erster Flug in Frankreich eine Genugtuung. Ein Wright Model A wurde von Mai 1908 bis August 1908 in den Werken von Le Mans zusammengebaut. Léon Bollée unterstützte Wilbur Wright mit seiner Fabrik und seiner Gastfreundschaft. Die Flugdemonstrationen bewiesen den technischen Vorsprung der Brüder Wright<ref name="LeMatin1908-08-12" /> und fanden in der französischen Öffentlichkeit begeistertes Interesse. Zunächst hunderte Menschen aus der Umgebung, dann Tausende strömten zu den Flügen. Auch Prominente reisten an, so auch Königin Margherita von Italien, König Alfons XIII. von Spanien und König Edward VII. von England. Léon Bollée machte 1908 und 1909 von den Ereignissen 1908 bis 1909 127 Duotone-Fotos. Wilbur kehrte 1909 in die USA zurück und starb dort 1912 an Typhus. Léon starb 1913. Die Witwe von Léon sandte 1920, als man in Le Mans ein Denkmal für Wilbur Wright errichtete, ein Fotoalbum mit Léons Bildern aus dieser Zeit an Wilburs jüngeren Bruder Orville Wright.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.leon-bollee.edu.vn ( vom 10. Mai 2008 im Internet Archive)</ref><ref>Siehe Editorial Review auf der Seite von amazon.com</ref>
Wright verfasste unter anderem den Satz: „Das einzig gefährliche am Fliegen ist die Erde.“
-
Wilbur Wright fliegt mit seinem Flugzeug um die Freiheitsstatue
-
Wright (r.) in einer seiner Flugmaschinen
1975 wurde er in die National Inventors Hall of Fame aufgenommen.
Werke[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Andreas Venzke: Pioniere des Himmels, Die Brüder Wright. Eine Biografie. Artemis & Winkler, Düsseldorf / Zürich 2002, ISBN 3-538-07143-8.
- G. Schmitt, W. Schwipps: Pioniere der frühen Luftfahrt. Gondrom Verlag, Bindlach 1995, ISBN 3-8112-1189-7.
- Stanley W. Kandebo, Dawne Dewey: Wilbur Wright's Flights in France : Leon Bollee's Photographic Record 1908–1909. 1. Auflage. McGraw-Hill Professional, 2003, ISBN 0-07-142739-2.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Wilbur Wright im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="LeMatin1908-08-12"> </ref> </references>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wright, Wilbur |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer |
| GEBURTSDATUM | 16. April 1867 |
| GEBURTSORT | Millville, Indiana, Vereinigte Staaten |
| STERBEDATUM | 30. Mai 1912 |
| STERBEORT | Dayton (Ohio) |
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Erfinder
- Luftfahrtpionier
- Testpilot
- Mitglied der National Inventors Hall of Fame
- Träger der Goldenen Ehrenmedaille des Kongresses
- Ehrendoktor der Technischen Universität München
- US-Amerikaner
- Geboren 1867
- Gestorben 1912
- Mann