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Yanmar

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Yanmar Holdings Co., Ltd.

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Rechtsform Public Limited Company
Gründung März 1912<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Yanmar Holdings Co., Ltd.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Sitz Osaka, Japan
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Branche Maschinen- und Anlagenbau
Website www.yanmar.com
Stand: 31. März 2017

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Datei:Ammann yanmar.jpg
Ammann/Yanmar Stand auf der Bauma 2010 mit einem Yanmar Dumper
Datei:Yanmar 2GM20.JPG
Yanmar 2GM20 in einem Segelboot (2-Zylinder-20-PS-Dieselmotor)

Yanmar Co., Ltd. ist ein internationales Maschinenbauunternehmen aus Japan mit Produktions- und Vertriebsstätten in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Yanmar stellt hauptsächlich Motoren für Boote und Schiffe sowie Baumaschinen und kleinere Traktoren her.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründungszeit[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1912 als Yamaoka Hatsudōki Kōsakusho gegründet. Seit 1921 wird der Markenname Yanmar verwendet. 1933 wurde die nach eigenen Angaben „erste praktisch kleine Dieselmaschine“ entwickelt und 1942 das erste Werk "Nagahama" eröffnet. Seit 1947 werden kleine Dieselmotoren, vorrangig für den Einsatz in Baumaschinen, Generatoren und Booten hergestellt und verkauft. 1952 erfolgte die Umbenennung in Yanmar Diesel Engine Co., Ltd.

Neue Märkte[Bearbeiten]

1961 wurde ein Ableger des Konzerns gegründet, der sich im Bereich der Landmaschinen engagiert, die Yanmar Agricultural Equipment Co., Ltd. Im folgenden Jahr eröffnete der Konzern seine erste Niederlassung außerhalb Japans in Singapur als Servicestation. Im gleichen Jahr starb der Gründer Magokichi Yamaoka. Nachfolger wurde Yasuhito Yamaoka, der bereits nach einem Jahr 1963 verstarb und durch Tadao Yamaoka, den noch heute aktiven Vorsitzenden, ersetzt wurde. 1966 wurde die zweite Servicestation außerhalb Japans in Thailand eröffnet. Im Zuge der Erweiterung wurden auch Baumaschinen hergestellt und verkauft. 1967 kam eine Außenstelle in Malaysia hinzu. Seit 1972 ist der Konzern auch in Indonesien zu finden; im gleichen Jahr wurden die Yanmar Shipbuilding & Engineering Co., Ltd. und die Yanmar Sangyo Co., Ltd. gegründet. In Europa ist das Unternehmen seit 1976 mit einer Servicestation in den Niederlanden vertreten. Auf dem amerikanischen Kontinent wurde der erste Standort 1981 in den USA gegründet.

1982 begann Yanmar mit der Herstellung von Gasturbinen, 1984 mit der Fertigung von Außenbordern. Yanmar wurde damit der einzige Serienhersteller von Diesel-Außenbordmotoren. Im Jahre 1989 kam es zur Gründung des Joint-Ventures Ammann-Yanmar Frankreich mit Sitz in Saint-Dizier zur Herstellung von Mini- und Midibaggern, Rad- und Raupenladern. 1996 wurde eine neue Fabrik in Biwa (Japan) eröffnet, in der heute knapp 400.000 Industriedieselmotoren pro Jahr hergestellt werden.

Seit 1999 wurden auch in den Niederlanden Bootsmotoren produziert. Deren Leistungsspektrum wurde nach oben erweitert, das Programm durch Dieselmotoren für Fischereischiffe, Fähren, Schlepper usw. ergänzt. Im Jahr 2012 wurde ein überarbeiteter schnelllaufender 12-Zylinder-Schiffsdieselmotor mit 1340 kW bei 1940/min. vorgestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive) .marx-technik.de; abgerufen am 27. Juli 2013</ref>

Seit 2005 ist Yanmar am indischen Traktorenhersteller International Tractors Limited (ITL) mit seiner Traktorenmarke Solis beteiligt, zuerst mit 12 Prozent, seit 2017 mit 30 Prozent.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Datei:Yanmar Y-Concept YT01 front-right 2013 Tokyo Motor Show.jpg
Yanmar Y-Concept, 2013, gestaltet von Ken Okuyama

Etwa 2013 erarbeitete Yanmar mit dem japanischen Industriedesigner Ken Okuyama den Traktor YT01 oder Y-concept Advanced Tractor, der 2015 unter anderem mit einer überarbeiteten Klimatisierung als YT in Serie ging.<ref>Jim Breen: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Das Design fand Eingang in weitere Traktoren der YT- und der SA-Serie.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

2016 übernahm Yanmar das europäische Kompaktbaumaschinengeschäft des US-amerikanischen Terex-Konzerns. Der Kauf in Höhe von rund 60 Millionen USD umfasste auch den deutschen Produktionsstandort in Crailsheim sowie den Ersatzteillogistikstandort in Rothenburg ob der Tauber.<ref>Yanmar Acquires Terex Corporation’s Compact Construction Equipment Business. yanmar.com; abgerufen am 5. Juli 2016</ref>

Im Jahr 2024 übernahm Yanmar das indische Produktionswerk von Claas in Chandigarh. Das Werk, das bisher kleine Kompaktmähdrescher und Reispflanzmaschinen herstellte, wurde zum 30. September 2024 vollständig in die japanische Unternehmensgruppe integriert.<ref>Yanmar Acquires CLAAS India., abgerufen am 3. September 2024.</ref><ref>Yanmar kauft alle Anteile an Claas India., In: Landtechnik Schweiz vom 3. Oktober 2024, abgerufen am 29. Januar 2026.</ref>

Am 3. September 2026 übernahm Yanmar eine Mehrheit an AriensCo. Zu AriensCo gehört unter anderem das Unternehmen AS-Motor, dessen Hauptsitz sich in Bühlertann befindet.<ref>Yanmar übernimmt Mehrheitsanteil an AriensCo in strategischer Partnerschaft. profi.de, abgerufen am 14. September 2026.</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • S. Noma (Hrsg.): Yanmar Diesel Engine Co, Ltd. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 1739.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Yanmar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Wikibooks: Traktorenlexikon: Yanmar – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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