Zum Inhalt springen

Zervizitis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Klassifikation nach ICD-10
N72 Entzündliche Krankheit der Cervix uteri
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11

Datei:Herpetic Cervicitis (8539801948).jpg
Herpetic_Cervicitis

Die Zervizitis, Cervicitis (von Cervix für Gebärmutterhals) oder Gebärmutterhalsentzündung ist eine Entzündung des Gebärmutterhalses.<ref name="flexikon">Eintrag zu Zervizitis im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheckVorlage:Abrufdatum</ref><ref>Zervizitis. In: Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch. 266., aktualisierte Auflage. de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-033997-0.</ref>

Synonyme sind: Zervixkatarrh; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (von cervīx „Hals“, „Nacken“)

Verbreitung[Bearbeiten]

Die Erkrankung verläuft oft beschwerdefrei und gilt als häufig.<ref name="medscape">Medscape</ref>

Ursache[Bearbeiten]

Die Erkrankung wird durch Erreger aus der Vagina verursacht, eine Kolpitis kann vorausgehen. Die Übertragung kann sexuell erfolgen mit möglichen Krankheitserregern wie Chlamydien, Gonokokken, Mykoplasmen, Escherichia coli, Humane Papillomviren (HPV), Herpes simplex genitalis oder nicht-infektiös durch Intrauterinpessar, Scheidenpessar sowie durch Allergie auf Spermizid oder Kondome.<ref name="medline">Medlineplus</ref>

Klinische Erscheinungen[Bearbeiten]

Klinische Kriterien sind:<ref name="flexikon" /><ref name="medscape" />

  • Blutungen und vaginaler Ausfluss (Fluor vaginalis).

Bei zusätzlicher Kolpitis können entsprechende Symptome hinzutreten.

Breitet sich die Infektion weiter aus, kann sich eine Endometritis und Salpingitis entwickeln.

Als Komplikation kann es zu einer Pelvic inflammatory disease (PID) mit eventueller Unfruchtbarkeit, chronischen Schmerzzuständen im Becken oder einer Extrauteringravidität kommen. Infektionen mit HPV gelten als Präkanzerose für Zervixkarzinome.<ref name="medline" />

Diagnose[Bearbeiten]

Die Diagnose ergibt sich aus Kolposkopie mit Abstrich, der Infektionserreger kann mittels PCR oder HPV-DNA-Tests bestimmt werden.<ref name="flexikon" />

Therapie[Bearbeiten]

Die Behandlung richtet sich nach der festgestellten Ursache. Bei Infektionen muss der Partner mitbehandelt werden.<ref name="flexikon" /><ref name="medscape" /> Eine Hormonersatztherapie kann bei Betroffenen in der Menopause infrage kommen.<ref name="medline" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Mendling: Entzündliche Genitalerkrankungen – Teil 1. In: gynäkologie + geburtshilfe, Band 17, 2012, S. 22, doi:10.1007/s15013-012-0152-z.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein