Zinkchlorat
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Zinkchlorat | |||||||||||||||
| Summenformel | Zn(ClO3)2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser<ref name="New Jersey department of health and senior services">New Jersey department of health and senior services: ZINC CHLORATE, abgerufen am 12. Dezember 2015</ref> bis gelber Feststoff<ref name="William M. Haynes">William M. Haynes: CRC Handbook of Chemistry and Physics, 96th Edition. CRC Press, 2015, ISBN 978-1-4822-6097-7, S. 99 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 232,29 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="William M. Haynes" /> | |||||||||||||||
| Dichte |
2,15 g·cm−3<ref name="William M. Haynes" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
60 °C (Zersetzung)<ref name="William M. Haynes" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
leicht in Wasser (2620 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Zinkchlorat ist eine anorganische chemische Verbindung des Zinks aus der Gruppe der Chlorate.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Zinkchlorat kann durch Reaktion von Zinksulfat mit Bariumchlorat gewonnen werden. Das Bariumsulfat fällt dabei als schwerlösliches Salz aus, das Zinkchlorat bleibt in Lösung.<ref name="Jane E. Macintyre">Jane E. Macintyre: Dictionary of Inorganic Compounds. CRC Press, 1992, ISBN 978-0-412-30120-9, S. 2897 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
- <math>\mathrm{ ZnSO_4 + Ba(ClO_3)_2 \longrightarrow Zn(ClO_3)_2 + BaSO_4}</math>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Zinkchlorat ist ein farbloser<ref name="New Jersey department of health and senior services" /> hygroskopischer Feststoff<ref name="William M. Haynes" />. Aus wässrigen Lösungen von Zinkchlorat kristallisieren, je nach der Konzentration und der Temperatur der Lösungen, die Verbindungen Zn(ClO3)2·12 H2O (Schmelztemperatur −24,9 °C), Zn(ClO3)2·6 H2O (16,4 °C), Zn(ClO3)2·4 H2O (53,9 °C) und Zn(ClO3)2·2 H2O. Das Dihydrat schmilzt bei 114 °C und beginnt sich aber gleichzeitig unter Abspaltung von Chlordioxid zu zersetzen. In dem System treten sechs Quadrupelpunkte auf, von denen zwei in Gebieten liegen, in denen die betreffenden Hydrate instabil bzw. metastabil sind.<ref name="DOI10.1002/zaac.19643290123">Heinrich Remy, Heinz Mathies: Zustandsdiagramm des Systems Zn(ClO3)2-H2O. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. 329, 1964, S. 203, doi:10.1002/zaac.19643290123.</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Zinkchlorat wird als Katalysator<ref name="New Jersey department of health and senior services" />, Bleichmittel und Bestandteil von Explosivstoffen verwendet.<ref name="Jane E. Macintyre" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Brandfördernder Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Verwendet aufgehobene P-Sätze
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Zinkverbindung
- Chlorat