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Zinkchlorat

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Strukturformel
Zinkion  2  Chloration
Allgemeines
Name Zinkchlorat
Summenformel Zn(ClO3)2
Kurzbeschreibung

farbloser<ref name="New Jersey department of health and senior services">New Jersey department of health and senior services: ZINC CHLORATE, abgerufen am 12. Dezember 2015</ref> bis gelber Feststoff<ref name="William M. Haynes">William M. Haynes: CRC Handbook of Chemistry and Physics, 96th Edition. CRC Press, 2015, ISBN 978-1-4822-6097-7, S. 99 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 233-804-7
ECHA-InfoCard 100.030.719
PubChem 25206
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 232,29 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="William M. Haynes" />

Dichte

2,15 g·cm−3<ref name="William M. Haynes" />

Schmelzpunkt

60 °C (Zersetzung)<ref name="William M. Haynes" />

Löslichkeit

leicht in Wasser (2620 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Zinkchlorat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 271​‐​302​‐​332​‐​411
P: 210​‐​220​‐​221​‐​273​‐​391​‐​501<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinkchlorat ist eine anorganische chemische Verbindung des Zinks aus der Gruppe der Chlorate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Zinkchlorat kann durch Reaktion von Zinksulfat mit Bariumchlorat gewonnen werden. Das Bariumsulfat fällt dabei als schwerlösliches Salz aus, das Zinkchlorat bleibt in Lösung.<ref name="Jane E. Macintyre">Jane E. Macintyre: Dictionary of Inorganic Compounds. CRC Press, 1992, ISBN 978-0-412-30120-9, S. 2897 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{ ZnSO_4 + Ba(ClO_3)_2 \longrightarrow Zn(ClO_3)_2 + BaSO_4}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Zinkchlorat ist ein farbloser<ref name="New Jersey department of health and senior services" /> hygroskopischer Feststoff<ref name="William M. Haynes" />. Aus wässrigen Lösungen von Zinkchlorat kristallisieren, je nach der Konzentration und der Temperatur der Lösungen, die Verbindungen Zn(ClO3)2·12 H2O (Schmelztemperatur −24,9 °C), Zn(ClO3)2·6 H2O (16,4 °C), Zn(ClO3)2·4 H2O (53,9 °C) und Zn(ClO3)2·2 H2O. Das Dihydrat schmilzt bei 114 °C und beginnt sich aber gleichzeitig unter Abspaltung von Chlordioxid zu zersetzen. In dem System treten sechs Quadrupelpunkte auf, von denen zwei in Gebieten liegen, in denen die betreffenden Hydrate instabil bzw. metastabil sind.<ref name="DOI10.1002/zaac.19643290123">Heinrich Remy, Heinz Mathies: Zustandsdiagramm des Systems Zn(ClO3)2-H2O. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. 329, 1964, S. 203, doi:10.1002/zaac.19643290123.</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Zinkchlorat wird als Katalysator<ref name="New Jersey department of health and senior services" />, Bleichmittel und Bestandteil von Explosivstoffen verwendet.<ref name="Jane E. Macintyre" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />