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Zinkperoxid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Zinkperoxid
Vorlage:Farbe Zn2+ 0 Vorlage:Farbe O22−
Allgemeines
Name Zinkperoxid
Andere Namen

Vorlage:INCI

Verhältnisformel ZnO2
Kurzbeschreibung

weißer bis gelblicher, geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Zinkperoxid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-226-7
ECHA-InfoCard 100.013.843
PubChem 10129902
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 97,39 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,57 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

zersetzt sich beim Erhitzen<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

löslich unter Hydrolyse in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
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Gefahr

H- und P-Sätze H: 271​‐​315​‐​319​‐​410
P: 210​‐​220​‐​221​‐​305+351+338​‐​370+378​‐​371+380+375<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinkperoxid ist ein weißlicher bis hellgelber Feststoff und ein starkes Oxidationsmittel.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Zinkperoxid lässt sich durch Umsetzung von Zinkoxid mit Wasserstoffperoxid gewinnen, wobei das Produkt Kristallwasser enthält. Auch eine Herstellung aus anderen Zinksalzen und Wasserstoffperoxid ist möglich. Wasserfreies Zinkperoxid erhält man durch Umsetzung von Zinknitrat mit Kaliumperoxid in flüssigem Ammoniak. Die letzteren beiden Methoden führen allerdings zu einem weniger reinen Produkt.<ref name="Cotton 146"></ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Die chemischen Eigenschaften des Zinkperoxids ähneln denen des Magnesiumperoxids.<ref name="Cotton 146" />

Bei Temperaturen über 150 °C zersetzt sich Zinkperoxid zu Zinkoxid und Sauerstoff, bei 212 °C läuft diese Reaktion explosiv ab:<ref name="GESTIS" />

<math>\mathrm{2 \ ZnO_2 \rightarrow 2 \ ZnO \ + \ O_2}</math>

Verwendung[Bearbeiten]

Zinkperoxid wird zur Herstellung blei-, antimon- und bariumfreier SINTOX-Anzündsätze eingesetzt.<ref>A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1, S. 47–48.</ref> Außerdem ist Zinkperoxid ein Bestandteil von Zahnbleichmitteln.<ref>blv.admin.ch: Zahnbleichmittel, 13. März 2013.</ref>

Sicherheitshinweise[Bearbeiten]

Als starkes Oxidationsmittel ist Zinkperoxid brandfördernd. Mechanische Einwirkung oder Erhitzen kann zu explosiven Reaktionen führen, ebenso neigen Mischungen mit brennbaren Stoffen zur – möglicherweise explosiven – Selbstentzündung.<ref>Zinc Peroxide bei cameochemicals.noaa.gov, abgerufen am 27. Januar 2019.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />