Zinkphosphid
| Kristallstruktur | ||||||||||||||||
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| Vorlage:Farbe Zn2+ Vorlage:Farbe P3− | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Zinkphosphid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | Zn3P2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
dunkelgraue tetragonale Kristalle oder Pulver mit schwachem Geruch nach Phosphin<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 258,12 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
4,55 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Zinkphosphid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
1164 °C<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
zersetzt sich langsam in Wasser<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| MAK |
0,1 mg·m−3<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Zinkphosphid (genauer Trizinkdiphosphid) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phosphide. Es handelt sich um dunkelgraue Kristalle oder ein dunkelgraues Pulver.
Darstellung[Bearbeiten]
Die Herstellung von Zinkphosphid kann direkt aus den Elementen erfolgen:<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1031.</ref>
- <math>\mathrm{3\ Zn + 2\ P \longrightarrow Zn_3P_2}</math>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Zinkphosphid ist eine graue reaktive Chemikalie, welche u. a. mit Oxidationsmitteln, Säuren, Wasser oder Alkalien heftig reagieren kann.<ref name="GESTIS" /> Die Zersetzung von Zinkphosphid erfolgt jedoch erst bei sehr hohen Temperaturen zu Phosphor und Zink bzw. den jeweiligen Oxiden. Die Verbindung besitzt eine tetragonale Kristallstruktur mit der Raumgruppe P42/nmc (Nr. 137) (a = 8,113 Å, c = 11,47 Å).<ref name="brauer" />
Die im offenen System oder bei niedrigem P-Druck und niedriger Temperatur sich bildende Modifikation Zinkdiphosphid ZnP2 besteht aus roten bis orangefarbenen Nädelchen. Diese hat tetragonale Kristallstruktur mit der Raumgruppe P41212 (Nr. 92).<ref name="brauer" />
Verwendung[Bearbeiten]
Wie andere Phosphide (Aluminiumphosphid oder Calciumphosphid) wird auch Zinkphosphid zur Bekämpfung von Wühlmäusen oder anderen Nagetieren eingesetzt. Dabei wirkt es als Fraßgift, da bei Kontakt mit der Magensäure giftiges Monophosphan entsteht.
- <math>\mathrm{Zn_3P_2 + 6\ HCl \longrightarrow 2\ PH_3 + 3\ ZnCl_2}</math>
Giftweizen besteht häufig aus mit Zinkphosphid behandelten Weizenkörnern.<ref name="Fischar">Sicherheitsdatenblatt Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Giftweizen ( vom 10. Oktober 2015 im Internet Archive) bei frunol-delicia.de (PDF), abgerufen am 7. Juli 2016.</ref>
Vergiftungen, auch bei Wild- und Haustieren[Bearbeiten]
Zu Vergiftungen mit suizidalem<ref>E. Doğan, A. Güzel, T. Ciftçi, I. Aycan, F. Celik, B. Cetin, G. Ö. Kavak: Zinc phosphide poisoning. In: Case Rep Crit Care. 2014, S. 589712. PMID 25101186.</ref> oder akzidentellem Hintergrund sowie zur Vergiftungsdiagnose<ref>H. Hassanian-Moghaddam, M. Shahnazi, N. Zamani, M. Rahimi, H. Bahrami-Motlagh, H. Amiri: Plain abdominal radiography: a powerful tool to prognosticate outcome in patients with zinc phosphide poisoning. In: Clin Radiol. Band 69, Nr. 10, Okt 2014, S. 1062–1065. PMID 25037147.</ref> bei Wild-<ref>R. J. Bildfell, W. K. Rumbeiha, K. L. Schuler, C. U. Meteyer, P. L. Wolff, C. M. Gillin: A review of episodes of zinc phosphide toxicosis in wild geese (Branta spp.) in Oregon (2004–2011). In: J Vet Diagn Invest. Band 25, Nr. 1, Jan 2013, S. 162–167. PMID 23293161.</ref> und Haustieren<ref>S. L. Gray, J. A. Lee, L. R. Hovda, A. G. Brutlag: Potential zinc phosphide rodenticide toxicosis in dogs: 362 cases (2004–2009). In: J Am Vet Med Assoc. Band 239, Nr. 5, 1. Sep 2011, S. 646–651. PMID 21879965.</ref> liegen viele Veröffentlichungen vor.
Sicherheitshinweise[Bearbeiten]
Schon mit Luftfeuchtigkeit gibt Zinkphosphid giftige und hochentzündliche Gase ab (Monophosphan und Diphosphan). Diese können sich unter Umständen von selbst entzünden. Auch mit Säuren reagiert Zinkphosphid unter Bildungen von Phosphanen.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Verwendet aufgehobene P-Sätze
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Phosphid
- Zinkverbindung
- Rodentizid