Zschetzsch
Zschetzsch Stadt Colditz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(47)&title=Zschetzsch 51° 9′ N, 12° 47′ O
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| Höhe: | 168 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 83,7 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Zschetzsch, Stadt Colditz. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 47 (2017)<ref>Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept. (PDF; 16,1 MB) Stadt Colditz, S. 26, abgerufen am 20. November 2023.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 56 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Schönbach | |||||
| Postleitzahl: | 04680 | |||||
| Vorwahl: | 034381 | |||||
Lage von Zschetzsch in Sachsen
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Zschetzsch ist ein Ortsteil der Stadt Colditz im sächsischen Landkreis Leipzig. Er wurde am 1. Juli 1950 nach Schönbach eingemeindet, mit dem er am 1. März 1991 zur Gemeinde Sermuth-Schönbach kam, die im Rahmen einer Gebietsreform am 1. Januar 1994 der Gemeinde Großbothen zugeordnet wurde. Mit der Auflösung der Gemeinde Großbothen kam Zschetzsch am 1. Januar 2011 als einer der vier südlichen Ortsteile zur Stadt Colditz.
Geographie[Bearbeiten]
Geographische Lage und Verkehr[Bearbeiten]
Zschetzsch liegt circa 3 km nordwestlich der Stadt Colditz und ist über die B 107 und die Sermuther Straße zu erreichen. Der Ort liegt zwischen dem Colditzer Forst im Südwesten und der Zwickauer Mulde im Osten. Diese vereinigt sich wenige Kilometer flussabwärts mit der Freiberger Mulde zur Vereinigten Mulde. Zwischen der Ortslage Zschetzsch und der Zwickauer Mulde verläuft die Trasse der stillgelegten Bahnstrecke Glauchau–Wurzen (Muldentalbahn). Nördlich des Orts befindet sich der „Kiessandtagebau Sermuth II“.
Nachbarorte[Bearbeiten]
| Schönbach | Sermuth (Fluren Großsermuth und Kleinsermuth) | |
| Colditzer Forst (zu Colditz) | Colditz |
Geschichte[Bearbeiten]
Zschetzsch entstand bereits im 7. Jahrhundert als Rundling slawischen Ursprungs. Als Siedlung wird Zschetzsch erstmals 1363 in Urkunden als Czegecz erwähnt.<ref>Stadt Colditz - Zschetzsch. Abgerufen am 20. November 2023.</ref> Zschetzsch gehörte bezüglich der Grundherrschaft bis 1856 als Amtsdorf zum kurfürstlich-sächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Colditz.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 58 f.</ref> Bei den im 19. Jahrhundert im Königreich Sachsen durchgeführten Verwaltungsreformen wurden die Ämter aufgelöst. Dadurch kam Zschetzsch im Jahr 1856 unter die Verwaltung des Gerichtsamts Colditz und 1875 an die neu gegründete Amtshauptmannschaft Grimma.<ref>Die Amtshauptmannschaft Grimma im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2025; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Am 9. Dezember 1875 erfolgte die Eröffnung des Abschnitts Rochlitz–Großbothen der Bahnstrecke Glauchau–Wurzen (Muldentalbahn) durch Zschetzsch, welches allerdings keine eigene Bahnstation erhielt. Die Einstellung des Abschnitts Colditz–Großbothen erfolgte am 27. Mai 2000.
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Zschetzsch nach Schönbach eingegliedert.<ref>Schönbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Kirchlich gehört der Ort seit jeher zu Schönbach. Durch die zweite Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde Zschetzsch als Ortsteil der Gemeinde Schönbach dem Kreis Grimma im Bezirk Leipzig angegliedert, der im Jahr 1990 als sächsischer Landkreis Grimma fortgeführt wurde und 1994 im Muldentalkreis bzw. 2008 im Landkreis Leipzig aufging.
Am 1. März 1991 schlossen sich die Gemeinden Sermuth und Schönbach zur Gemeinde Sermuth-Schönbach zusammen,<ref>Schönbac im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref><ref>Sermuth-Schönbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> welche sich am 1. Januar 1994 im Rahmen einer Gebietsreform mit den Gemeinden Großbothen, Kössern und Leisenau zur Großgemeinde Großbothen zusammenschloss.<ref>Leisenau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der Auflösung der Gemeinde Großbothen kam Zschetzsch am 1. Januar 2011 mit den drei weiteren südlichen Ortsteilen – Sermuth, Leisenau und Schönbach zur Stadt Colditz.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vereinbarung (Entwurf), Stand: 13.09.2010 ( vom 20. März 2014 im Internet Archive) (PDF; 83 kB), abgerufen am 8. Februar 2021.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Zschetzsch im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Zschetzsch In: Webauftritt der Stadt Colditz.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Bockwitz | Collmen | Commichau | Erlbach | Erlln | Hausdorf | Hohnbach | Kaltenborn | Koltzschen | Lastau | Leisenau | Maaschwitz | Meuselwitz | Möseln | Podelwitz | Raschütz | Schönbach | Sermuth | Skoplau | Tanndorf | Terpitzsch | Zschadraß | Zschetzsch | Zschirla | Zollwitz
