Albersreuth
Albersreuth Gemeinde Kammerstein
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(48)&title=Albersreuth 49° 18′ N, 10° 56′ O
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dim=10000 | globe= | name=Albersreuth | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 418 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 48 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91126 | |||||
| Vorwahl: | 09178 | |||||
Albersreuth (fränkisch: Alwesch-raid<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 4. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „ǫlwɘšràid“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kammerstein im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Albersreuth liegt in der Gemarkung Kammerstein.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Das Dorf befindet sich in einer Lichtung, die ringsum von Wald umgeben ist (Nordwesten: Dechenwald, Nordosten: Baderslohe, Osten: Wolfslohe). Unmittelbar nordöstlich grenzt das Flurgebiet Am Schwabacher Weg an, unmittelbar westlich erhebt sich der Sandbuck (428 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Dechendorf (1,4 km nördlich) bzw. nach Günzersreuth zur Kreisstraße RH 5 (1,6 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
1340 wurde der Ort als „Albrehtsriute“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>So E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 4 (= F. Eigler: Schwabach, S. 235).
Nach W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962), S. 325, wurde der Ort 1313 als „Albertsreuth“ erstmals urkundlich erwähnt.</ref> Der Ortsname hat als Bestimmungswort den Personennamen des Gründers Albrecht, als Grundwort -reuth und die Bedeutung Zur Rodung des Albrecht.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 4.
W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962), S. 325.</ref> Der Ort soll ursprünglich aus 4 Höfen bestanden haben.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 69.</ref> Im markgräflichen Salbuch von 1434 sind für „Alberszrewet“ 4 Güter, 2 Selden und ein Hirtenhaus angegeben. Im Salbuch von 1530 wird ausdrücklich erwähnt, dass der ganze Ort dem Kastenamt Schwabach unterstand. 1732 gab es laut den Oberamtsbeschreibungen von Johann Georg Vetter in Albersreuth 5 Anwesen (4 Höfe, ein Gütlein), die alle dem Kastenamt Schwabach unterstanden.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 235.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Albersreuth 6 Anwesen (4 Ganzhöfe, 1 Viertelhof, 1 Gut mit Zapfenwirtschaft) und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Kastenamt Schwabach.<ref name="E381">F. Eigler: Schwabach, S. 381.</ref> 1799 gab es im Ort weiterhin 6 Anwesen.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 40.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Albersreuth dem Steuerdistrikt Kammerstein und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Kammerstein zugeordnet.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 475.</ref><ref>Kammerstein > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 22. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Barthelmesaurach) gepfarrt.<ref name="E381"/> Die Katholiken sind nach St. Sebald (Schwabach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Katholische Pfarrei St. Sebald, Schwabach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Albertsreuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 40 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6, S. 381, 475.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 325.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks[Bearbeiten]
- Albersreuth. In: kammerstein.de. Abgerufen am 18. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Albersreuth in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Albersreuth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Albersreuth | Barthelmesaurach | Günzersreuth | Haag | Hasenmühle | Haubenhof | Kammerstein | Mildach | Neppersreuth | Oberreichenbach | Poppenreuth | Putzenreuth | Rudelsdorf | Schattenhof | Volkersgau | Waikersreuth
Wüstung: Chausseehaus bei Günzersreuth