Altenfeld (Solingen)
Altenfeld Stadt Solingen
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Altenfeld 51° 12′ N, 7° 6′ O
{{#coordinates:51,193821111111|7,0998680555556|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Altenfeld | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | etwa 160 m ü. NHN | |||||
| Postleitzahl: | 42653 | |||||
| Vorwahl: | 0212 | |||||
Lage von Altenfeld in Solingen
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Altenfeld ist eine Hofschaft im Solinger Stadtteil Gräfrath.
Geographie[Bearbeiten]
Altenfeld liegt in den zur Wupper abfallenden Gebieten südöstlich von Ketzberg im Südosten von Gräfrath, Der Ort befindet sich an der Grenze zum Stadtbezirk Mitte. Westlich liegen die Hofschaften Külf und Rathland, nördlich Schafenhaus, östlich die Wüstung Kohlfurther Eickholz sowie südlich die Fleußmühle und die Orte Kohlfurth und Schrodtberg.
Geschichte[Bearbeiten]
In dem Kartenwerk Topographia Ducatus Montani von Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Solingen, ist der Ort mit einer Hofstelle verzeichnet und als Altenfeld benannt. Der Ort gehörte zur Honschaft Ketzberg innerhalb des Amtes Solingen. Die Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1824 verzeichnet den Ort als alte Feld und die Preußische Uraufnahme von 1844 als Altenfels. In der Topographischen Karte des Regierungsbezirks Düsseldorf von 1871 ist die Hofschaft als Altenfeld verzeichnet.<ref>Topographische Karte des Regierungsbezirks Düsseldorf. Entworfen und ausgeführt nach den Katastral-Aufnahmen und den denselben zum Grunde liegenden und sonstigen trigonometrischen Arbeiten durch den kgl. Regierungssekretär W. Werner. Hrsg. von dem kgl. Regierungssekretär F. W. Grube. 4. rev. Auflage / Verlag von A. Bagel in Wesel, 1859 / Ddf., 17. Dez. 1870. J. Emmerich, Landbaumeister. - Nach den ministeriellen Abänderungen berichtigt. Ddf. d. 1. Sept. 1871. Bruns.</ref>
Nach Gründung der Mairien und späteren Bürgermeistereien Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte Altenfeld zur Bürgermeisterei Gräfrath. 1815/16 lebten 24 Einwohner im Ort, 1830 28 Menschen.<ref name="restorff">Friedrich von Restorff: Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolai, Berlin und Stettin 1830</ref> 1832 war Altenfeld weiterhin Teil der Honschaft (Ketz-)Berg innerhalb der Bürgermeisterei Gräfrath.<ref name="restorff" /><ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf, 1836</ref> Der nach der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Hofstadt kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit fünf Wohnhäuser, zwei Fabriken bzw. Mühlen und acht landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 36 Einwohner im Ort, davon sechs katholischen und 30 evangelischen Bekenntnisses.<ref name="Viebahn" /> Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt den Ort 1871 mit zehn Wohnhäusern und 55 Einwohnern auf.<ref>Königliches Statistisches Bureau Preußen (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staats und ihre Bevölkerung. Die Rheinprovinz, Nr. XI. Berlin 1874.</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 elf Wohnhäuser mit 65 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ortsteil elf Wohnhäuser mit 70 Einwohnern,<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.</ref> 1905 werden zehn Wohnhäuser und 51 Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.</ref>
Mit der Städtevereinigung zu Groß-Solingen im Jahre 1929 wurde Altenfeld ein Ortsteil Solingens.
Weblinks[Bearbeiten]
Quellen[Bearbeiten]
<references />
Altenfeld | Apfelbaum | Aue | Bandesmühle | Bergerbrühl | Bimerich | Blumental | Busch | Buscher Feld | Dritter Kotten | Dyck | Eckstumpf | Egidius Klusen | Ehren | Flockertsberg | Flockertsholz | Foche | Focher Dahl | Freudenberg | Friedenstal | Grünewald | Grund | Heide | Heider Hof | Ketzberg | Kohlfurther Eickholz | Külf | Laiken | Mühlenbusch | Neuenhaus | Neuenkulle | Nümmen | Obenflachsberg | Oben zum Holz | Paashaus | Piepersberg | Rauenhaus | Rathland | Ringelshäuschen | Schafenhaus | Schieten | Schlagbaum | Scheiderirlen | Schönhof | Steinbeck | Steinenhaus | Steinsiepen | Stöckerberg | I. Stockdum | II. Stockdum | III. Stockdum | Tummelhaus | Untenflachsberg | Unten zum Holz | Zentral | Ziegelfeld (Ost) | Ziegelfeld (Süd)