Bimerich
Bimerich Stadt Solingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Bimerich 51° 11′ N, 7° 5′ O
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dim=10000 | globe= | name=Bimerich | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | etwa 230 m ü. NHN | |||||
| Postleitzahl: | 42653 | |||||
| Vorwahl: | 0212 | |||||
Lage von Bimerich in Solingen
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Wohnhaus in Bimerich
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Bimerich ist eine Ortslage in der bergischen Großstadt Solingen.
Geographie[Bearbeiten]
Die Ortslage Bimerich befindet sich nördlich der Freizeit- und Parkanlage Bärenloch im Stadtteil Gräfrath an der Grenze zu Solingen-Mitte. Nördlich liegen Busch und Buscher Feld, nordöstlich die Hofschaft Külf sowie östlich Schrodtberg und Stöcken. Westlich befindet sich III. Stockdum.
Etymologie[Bearbeiten]
Die Herkunft des Ortsnamens ist nicht abschließend geklärt. Möglicherweise ist in dem Namen das Wort Bimer enthalten, das für den gleichnamigen Vogel stehen könnte. Eventuell hat sich die Endung -merich allerdings auch mundartlich aus -nberg entwickelt.<ref name=":0">Hans Brangs: Erklärungen und Erläuterungen zu den Flur-, Orts-, Hof- und Straßennamen in der Stadt Solingen, Solingen 1936</ref> Nach wieder anderen Quellen bedeutet das Wort Bienenberg.<ref name=":1">Stadt Solingen: Straßen- und Ortsbezeichnungen in unserer Stadt Solingen, Eigenverlag, Solingen 1972 </ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Die Flurbezeichnung Bimerich kann bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden.<ref name=":1" /> Die Ortslage entstand allerdings vermutlich im Laufe des 19. Jahrhunderts. Die Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1824 und die Topographische Karte des Regierungsbezirks Düsseldorf von 1871 verzeichnen den Ort nicht<ref>Topographische Karte des Regierungsbezirks Düsseldorf. Entworfen und ausgeführt nach den Katastral-Aufnahmen und den denselben zum Grunde liegenden und sonstigen trigonometrischen Arbeiten durch den kgl. Regierungssekretär W. Werner. Hrsg. von dem kgl. Regierungssekretär F. W. Grube. 4. rev. Auflage / Verlag von A. Bagel in Wesel, 1859 / Ddf., 17. Dez. 1870. J. Emmerich, Landbaumeister. - Nach den ministeriellen Abänderungen berichtigt. Ddf. d. 1. Sept. 1871. Bruns.</ref>, aber auf der Preußischen Uraufnahme von 1844 ist ein kleiner unbeschrifteter Siedlungsbereich an der Stelle des Ortes eingezeichnet. In der Preußischen Neuaufnahme von 1893 ist der Ort als Biemerich verzeichnet.
Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 zwei Wohnhäuser mit zehn Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon18882">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ortsteil ein Wohnhaus aber keine Einwohner,<ref name="Gemeindelexikon18972">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.</ref> 1905 werden ein Wohnhaus und fünf Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon19092">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.</ref>
Mit der Städtevereinigung zu Groß-Solingen im Jahre 1929 wurde Bimerich ein Ortsteil Solingens. Rund um die zu der Ortslage gehörenden Gebäude befindet sich heute eine Kleingartenanlage. Der Ort war Namensgeber der am Rande des Bärenlochs liegenden Bimericher Straße sowie der Straße Bimerich.<ref name=":1" />
Quellen[Bearbeiten]
<references />
Altenfeld | Apfelbaum | Aue | Bandesmühle | Bergerbrühl | Bimerich | Blumental | Busch | Buscher Feld | Dritter Kotten | Dyck | Eckstumpf | Egidius Klusen | Ehren | Flockertsberg | Flockertsholz | Foche | Focher Dahl | Freudenberg | Friedenstal | Grünewald | Grund | Heide | Heider Hof | Ketzberg | Kohlfurther Eickholz | Külf | Laiken | Mühlenbusch | Neuenhaus | Neuenkulle | Nümmen | Obenflachsberg | Oben zum Holz | Paashaus | Piepersberg | Rauenhaus | Rathland | Ringelshäuschen | Schafenhaus | Schieten | Schlagbaum | Scheiderirlen | Schönhof | Steinbeck | Steinenhaus | Steinsiepen | Stöckerberg | I. Stockdum | II. Stockdum | III. Stockdum | Tummelhaus | Untenflachsberg | Unten zum Holz | Zentral | Ziegelfeld (Ost) | Ziegelfeld (Süd)
