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Aventoft

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Aventoft COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 54° 54′ N, 8° 49′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01054009}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 54′ N, 8° 49′ O
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  }}
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Südtondern
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: Vorlage:Str replace (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 25927
Vorwahl: 04664
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 009
Adresse der Amtsverwaltung: Marktstraße 12
25899 Niebüll
Website: www.aventoft.de
Bürgermeisterin: Jeanette Sönnichsen (AUWG)
Lage der Gemeinde Aventoft im Kreis Nordfriesland
Datei:Aventoft in NF.PNG
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Aventoft (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., südjütisch Awntåwt) ist eine Gemeinde an der deutsch-dänischen Grenze im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Ein Teil des Gotteskoogs und Rosenkranz liegen im Gemeindegebiet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die schleswig-holsteinische Landesstraße 2 führt von Aventoft nach Süderlügum zur Bundesstraße 5 und die Landesstraße 6 von der dänischen Grenze über Aventoft bis nach Ost-Bordelum zum Anschluss ebenfalls an die Bundesstraße 5.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Aventoft befindet sich im Norden des Landschaftsraums Schleswig-Holsteinische Marschen und Nordseeinseln (D21) im Hinterland der Nordsee­küste vom Kreis Nordfriesland im Bereich der Einmündung der Süderau (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) in die Wiedau (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) östlich vom Ruttebüller See (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). Die nördliche sowie nordöstliche Gemeindegrenze ist heute zugleich die Grenze zwischen Dänemark und Deutschland.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das zum Zwecke der Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland 1987 amtlich aufgestellte Wohnplatzverzeichnis<ref>Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987</ref> führte neben dem Kirchdorf gleichen Namens folgende weitere zur Gemeinde zählende Siedlungsplätze an:

  • Carlsmark (Hof)
  • Doettgebüll (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.; Hof)
  • Foggebüll (Foggebøl; Hof)
  • Freesmark (Fresmark; Hof)
  • Herlingmark (Hof)
  • Ringswarft (Ringsværre; Hof)
  • Teglmark (Haus)
  • Vogelhallig (Fuglehallig; Haus)
  • Fischerhäuser (Fiskerhuse; Häuser)
  • Hungerburg (Hungerborg; Häuser)
  • Klindt (Klint; Häuser)
  • Rosenkranz (Rosenkrans; Häusergruppe)
  • Verlath (Nyhus; Häusergruppe)<ref>Jens Peter Trap: Statistisk-topographisk beskrivelse af hertugdømmet Slesvig, Kjøbenhavn/Kopenhagen 1864, S. 174, 175</ref><ref>Generalstaben Videnskabernes Selskab: Kaart over Slesvigs Fastland og Als, Kopenhagen 1857–1858</ref><ref>Gerret Liebing Schlaber: Administrative tilhørsforhold mellem Ejderen og Kongeåen indtil 2007, Flensborg/Flensburg 2007, S. 206</ref>

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Direkt angrenzende Gemeindegebiete von Aventoft sind:<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Kommune Tondern (Dänemark)
Rodenäs Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Humptrup (Exklave: Haasberg),
Süderlügum
Neukirchen Humptrup

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Aventoft - panoramio.jpg
Kirche von Aventoft

Aventoft war nach der Abtrennung von der Wiedingharde durch eine Sturmflut im Mittelalter ein Fischerdorf auf einer Geestinsel an der Wiedau. Durch die Eindeichung des Gotteskoogs 1566 wurde es zwar mit dem Festland verbunden, war aber noch jahrhundertelang von weiten Wasserflächen umgeben, ehe eine effektive Entwässerung im 20. Jahrhundert die Nutzung des umliegenden Landes ermöglichte.

Die Saalkirche im Ort wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Erhalten haben sich vier mittelalterliche Ausstattungsstücke: ein Kreuzigungsretabel mit geschnitzten Reliefs im Schrein und bemalten Außenflügeln (um 1510–20), ein Marienretabel aus derselben Zeit, ein Margarethenretabel vom Ende des 15. Jahrhunderts sowie ein Triumphkreuz (um 1510). Der neoromanische Turm der Kirche wurde 1911 errichtet.

Der Ortsname ist erstmals im 15. Jahrhundert schriftlich fixiert. Er setzt sich zusammena aus dän. -toft für einen Siedlungsplatz und dem Genitiv des Personennamens des Aghni (zu altdän. Aghni, altnord. Agni).<ref>Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein. 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 134</ref> Die Häusergruppe Klindt ist erstmals 1674 als klint dokumentiert. Sie bezeichnet eine Bodenerhebung westlich der Aventofter Kirche (dän. klint für eine Anhöhe).<ref>Peter Jørgensen: Die Ortsnamen Südschleswigs. Kopenhagen 1979, S. 13</ref> Der Name Verlath stammt von niederländischen Deichbauern und geht auf mittelniederl. verlaten in der Bedeutung durchlassen zurück, bezeichnet hier die Schleusen zur Entwässerung des Gotteskooges am Südrand des Ruttebüller Sees. Der Name ist erstmals ca. 1707 dokumentiert. Die mundartliche auftretende Vorsilbe Vi geht auf dänisch-jütländische Aussprache zurück.<ref>Peter Jørgensen: Die Ortsnamen Südschleswigs. Kopenhagen 1979, S. 14</ref>

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Bei der im Zuge der Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023 am 14. Mai 2023 durchgeführten Gemeindewahl erhielt, bei einer Wahlbeteiligung von 59,6 Prozent, die Allgemeine Unabhängige Wählergemeinschaft Aventoft (AUWG) 68,8 Prozent und sechs Sitze in der Gemeindevertretung. Auf den Südschleswigschen Wählerverband (SSW) entfielen 31,2 Prozent und drei Sitze.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Bürgermeisterin[Bearbeiten]

2023 wurde Jeanette Sönnichsen (AUWG) zur Bürgermeisterin gewählt.<ref>Gemeindevertretung von Aventoft, aufgerufen am 30. Oktober 2023.</ref>

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Unter verkürztem, von Silber und Rot dreizehnfach längsgeschindeltem Schildhaupt in Blau ein goldener Fisch über drei goldenen Rohrkolben.“<ref>Gemeinde Aventoft, Kreis Nordfriesland in der Kommunalen Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref> Das rot-weiße Schildhaupt soll einen Schlagbaum symbolisieren. Die Rohrkolben stehen für die Marschlandschaft und der Fisch für den Aventofter See, der über lange Zeit intensiv befischt wurde.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Im ehemaligen Fischerdorf haben sich viele Einzelhandelsbetriebe angesiedelt, deren Kundschaft vorwiegend aus Dänemark kommt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Aventoft stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Segelfluggelände[Bearbeiten]

In Aventoft befindet sich das Segelfluggelände Aventoft, in dessen Hangar sich eine Focke-Wulf Weihe 50 befindet.

Vor einigen Jahren befand sich dort ebenfalls das älteste Segelflugzeug Deutschlands, eine Schempp-Hirth Gö-3 "Minimoa", diese wurde jedoch nach Braunschweig an eine Haltergemeinschaft verkauft.

Bücher ohne Grenzen[Bearbeiten]

Nach dem Vorbild des englischen Buchdorfs Hay-on-Wye wurde in Aventoft „Bücher ohne Grenzen“, das erste grenzüberschreitende Buchdorf, aufgebaut. Inzwischen sind die Bücher weitergezogen nach Ladelund ein Stück weiter östlich. Der Verein "Bücher ohne Grenzen", der die Organisation des Buchdorfes übernommen hatte, musste wegen fehlenden Raumes umziehen. In Ladelund befindet sich jetzt der Großteil der in Aventoft gesammelten Bücher.

FFH-Gebiet Ruttebüller See[Bearbeiten]

Im nördlichen Gemeindegebiet befindet sich das NATURA-2000-Gebiet FFH-Gebiet Ruttebüller See. Der Ruttebüller See als Teil des Gebietes ist der einzige verbliebene Marschrandsee Deutschlands.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Mit Aventoft verbunden[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Aventoft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

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