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Bahnhof Dittwar

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Bahnhof Dittwar
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Bahnhof+Dittwar 49° 36′ N, 9° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 36′ 17″ N, 9° 38′ 12″ O
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Eingemeindet nach: Tauberbischofsheim
Postleitzahl: 97941
Vorwahl: 09341
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Der Bahnhof Dittwar ist eine Kleinsiedlung sowie ein Industriegebiet und ehemaliger Bahnhof der Stadt Tauberbischofsheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg.<ref name="LEO">LEO-BW.de: Obereubigheim auf der Website leo-bw.de. Abgerufen am 15. Februar 2017.</ref>

Geographie[Bearbeiten]

Datei:Lage Bahnhof Dittwar.png
Lage des Industriegebiets und Wohnplatzes Bahnhof Dittwar

Der Dittwarer Bahnhof liegt an der Mündung der Muckbach ins Brehmbachtal. Etwa einen Kilometer südlich befindet sich die Siedlung Heidenkessel und zwei Kilometer südlich folgt Dittwar, etwa vier Kilometer nordwestlich liegt Königheim und etwa zwei Kilometer nordöstlich folgt Tauberbischofsheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Ort befindet sich ein Bahnhof der ehemaligen Bahnstrecke Tauberbischofsheim–Königheim, der vom 1. Dezember 1914 bis zum 26. Mai 1968 für den Personenverkehr bedient wurde. Noch bis 1968 herrschte Hochbetrieb bei der Güterabfertigung im Bahnhof Dittwar. Alle ansässigen Firmen wickelten ihren gesamten Warenumschlag über die Station ab.<ref name="MP">Von 100 Jahren wurde die Nebenstrecke Tauberbischofsheim-Königheim gebaut. In: mainpost.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Dezember 2025; abgerufen am 28. Mai 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mainpost.de</ref> Im Jahre 1932 befand sich außer dem Bahnhof kein weiteres Gebäude am heutigen Wohn- und Industriegebiet, wie eine alte Gemarkungskarte belegt.<ref>Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe - Findbuch H-1: Gemarkungspläne 1:10000 - Strukturansicht. In: .landesarchiv-bw.de. Abgerufen am 28. Mai 2020.</ref>

Seit 1981 befindet sich das ehemalige Bahnhofsgebäude in Privatbesitz.<ref name="MP" /> Bei der Fronleichnamsflut 1984 wurde das Gleisbett des Bahndamms (⊙

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  }}) beim Wohn- und Industriegebiet zerstört und in der Folge wieder aufgebaut. Der Bahnstreckenabschnitt von Tauberbischofsheim bis zum Industriegebiet am Dittwarer Bahnhof blieb bis in die 1990er Jahre als Anschlussgleis für ansässige Unternehmen erhalten.<ref>Uwe Büttner: 100 Jahre Bahnstrecke Tauberbischofsheim – Königheim: Blick zurück zum „Brehmbachtalblitz“. Fränkische Nachrichten Verlags-GmbH, 4. Januar 2014, abgerufen am 15. Februar 2017.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke und Baudenkmale[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Tauberbischofsheim mit der Stadt Tauberbischofsheim, dem Stadtteil Tauberbischofsheim über der Tauberbrücke, den Wohnplätzen An der Königheimer Straße und am Bahnhof Dittwar.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten]

Datei:Brehmbachtalradweg am Bahnhof Dittwar.jpg
Der Brehmbachtalradweg am Bahnhof Dittwar, links der Brehmbach, rechts die B 27

Der Odenwald-Madonnen-Weg und die etwa 40 Kilometer lange und ausgeschilderte Mountainbiketour Links der Tauber führen durch die Kleinsiedlung.<ref name="MTB">Stadt Tauberbischofsheim: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mountainbiketour "Links der Tauber" (Memento vom 29. August 2016 im Internet Archive). www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 15. Februar 2017.</ref> Beim Bahnhof Dittwar kreuzen sich der Brehmbachtalradweg und der Muckbachtalradweg. Über den Brehmbachtalradweg besteht nach etwa 2 Kilometern in Tauberbischofsheim ein Anschluss an den Taubertalradweg.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Datei:Dittwar Streckenende 20070519.jpg
Überreste der ehemaligen Gießerei Faber, 2007

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Im Industriegebiet Bahnhof Dittwar sind folgende Unternehmen ansässig:

  • Baumann GmbH – Malerbetrieb
  • Brandel-Bau GmbH
  • Glastechnik TBB KG, früher als SGT GmbH – Sicherheits- und Glastechnik, Flachglasbearbeitungstechnik
  • Mott Mobile Systeme GmbH & Co. KG
  • MTT Metall Technik Tauber GmbH
  • Tauber-Beton GmbH & Co. KG Werk Tauberbischofsheim
  • ZG Raiffeisen Hochleistungs-Getreideerfassungsstelle (seit 2019)<ref>Neue Hochleistungs-Getreideerfassungsstelle am Dittwarer Bahnhof eröffnet: ZG Raiffeisen. In: zg-raiffeisen.de. Abgerufen am 28. Mai 2020.</ref>

Folgende ehemalige Unternehmen waren einst am Bahnhof Dittwar ansässig:

  • Gießerei Faber
  • Glas-Hofmann
  • Hemdenfabrik Petermann (PESÖ)
  • Knopffabrik Syksch (RSK-Knopffabrik GmbH)
  • Strumpffabrik Walker
  • Spedition Friedel
  • Maler- und Verputzerbetrieb Ehrenberger

Verkehr[Bearbeiten]

Das Wohn- und Industriegebiet ist über die B 27 aus Tauberbischofsheim und Königheim sowie über die L 578 aus Dittwar zu erreichen. Über die Bahnstrecke Tauberbischofsheim–Königheim war das Wohn- und Industriegebiet im 20. Jahrhundert an den Personen- und Güterverkehr angebunden.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Bahnhof Dittwar – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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