Benndorf (Delitzsch)
Benndorf Stadt Delitzsch
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(382)&title=Benndorf 51° 33′ N, 12° 20′ O
{{#coordinates:51,554722222222|12,336111111111|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Benndorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 91 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 3,62 km² | |||||
| Einwohner: | 382 (31. Jan. 2018) HW<ref name="DF">Ordnungs- und Gewerbeamt der Großen Kreisstadt Delitzsch</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 106 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1994 | |||||
| Postleitzahl: | 04509 | |||||
| Vorwahl: | 034202 | |||||
Lage von Benndorf in Delitzsch
| ||||||
Dorfkirche
| ||||||
Benndorf ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Delitzsch im Landkreis Nordsachsen des Freistaates Sachsen. Die ehemalige Gemeinde Benndorf wurde 1994 nach Delitzsch eingemeindet. Der Ort hat rund 380 Einwohner (Stand 2011).
Lage[Bearbeiten]
Benndorf liegt etwa drei Kilometer nördlich des Stadtzentrums Delitzschs. Im Westen grenzt Benndorf an Laue, westlich an Rödgen und südwestlich an Schenkenberg. Westlich des Ortsgebiets verläuft von Süden kommend die B 184. Der etwa 155 Hektar große Neuhäuser See liegt unmittelbar nördlich an der Grenze zu Sachsen-Anhalt.
Geschichte[Bearbeiten]
Benndorf gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Delitzsch.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte.<ref>Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2024; abgerufen am 16. August 2025.</ref> Im Zuge der Kreisreform in der DDR 1952 wurde Benndorf dem neu zugeschnittenen Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig zugeteilt, welcher 1994 im Landkreis Delitzsch aufging.<ref>Benndorf im HOV Sachsen</ref>
Am 1. März 1994 wurde Benndorf mit den bis dahin ebenfalls eigenständigen Dorf Laue nach Delitzsch eingemeindet.<ref name="Gemeinden1994">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
(jeweiliger Gebietsstand)
|
|
1 nur Hauptwohnsitze am 30.06. (Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Delitzsch)
Politik[Bearbeiten]
Benndorf verfügt über einen eigenen Ortschaftsrat mit fünf Sitzen und einem Ortsvorsteher. Bei den letzten Ortschaftsratswahlen am 26. Mai 2019 entfielen alle Sitze ausschließlich auf die Freien Wähler (87,4 %). Die restlichen 12,6 % verteilten sich auf sonstige Parteien, von denen keine einen Sitz erhielt.<ref>Leipziger Volkszeitung (Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung), 27. Mai 2014, Seite 27</ref> Ortsvorsteher ist Mario Rüger, Stellvertreter Jens Robitzsch.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ortschaftsräte ( vom 19. April 2014 im Internet Archive), abgerufen am 10. November 2014</ref> Die nächste Wahl ist voraussichtlich im Jahr 2024.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Freigut[Bearbeiten]
Bereits 1350 war ein Herrensitz vorhanden, der ab 1400 als Rittersitz bezeichnet wurde.<ref name="Rittergut">Delitzsch: Freigut Benndorf. In: www.sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 6. September 2025.</ref> Zu dieser Zeit diente das Anwesen als Ratsgut der Stadt Delitzsch. 1880 war die Familie Schnapperelle, 1899 die Familie Albert und 1906 die Familie Böttcher Besitzer des Freigutes Benndorf.<ref name="Rittergut" /> Ab 1913 befand es sich in Besitz der Familie Seyferth und wurde 1938 an Familie Schäfer verkauft, bevor diese 1945 enteignet wurde.
Das Herrenhaus des Freigutes wurde saniert und dient heute als Wohnhaus und Ortsbegegnungszentrum.
Kirche zu Benndorf[Bearbeiten]
Die Ortsmitte prägt die kleine Feldsteinkirche mit einem Fachwerktürmchen. Die ev. Pfarrkirche ist eine Saalkirche und wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert errichtet. Im 17. Jahrhundert wurde der Dachreiter erneuert und erweitert. Die Kirche ist ein Feldsteinbau und besitzt einen eingezogenen Chor mit Apsis. Der Innenraum hat einen Kanzelaltar, ein Tauflesepult, ein großes Kruzifix und beherbergt eine Orgel der Firma Rühlemann. Die Kirche befindet sich in einem sanierten Zustand. Die Orgel wird in den kommenden Jahren saniert.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />

