Zschepen
Zschepen Stadt Delitzsch
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(409)&title=Zschepen 51° 30′ N, 12° 22′ O
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| Fläche: | 2,31 km² | |||||
| Einwohner: | 409 (31. Jan. 2018) HW<ref name="DF">Ordnungs- und Gewerbeamt der Großen Kreisstadt Delitzsch</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 177 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Selben | |||||
| Postleitzahl: | 04509 | |||||
| Vorwahl: | 034202 | |||||
Lage von Zschepen in Delitzsch
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Zschepen ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Delitzsch im Landkreis Nordsachsen des Freistaates Sachsen. Der Ort wurde am 1. Juli 1950 nach Selben und mit diesem am 1. Januar 1994 nach Döbernitz eingemeindet. Seit dem 1. März 2004 ist er ein Ortsteil von Delitzsch.
Geographische Lage[Bearbeiten]
Zschepen liegt südöstlich von Delitzsch und östlich des Lobers.
Geschichte[Bearbeiten]
Zschepen gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Delitzsch.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte.<ref>Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2024; abgerufen am 16. August 2025.</ref> Am 20. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Selben.<ref>Zschepen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Im Zuge der Kreisreform in der DDR 1952 wurde Selben mit Zschepen dem neu zugeschnittenen Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig zugeteilt, welcher 1994 im Landkreis Delitzsch aufging.
Am 1. Januar 1994 erfolgte der Zusammenschluss von Brodau, Döbernitz, Beerendorf und Selben zur Gemeinde Döbernitz.<ref>Selben im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Durch die Eingemeindung von Döbernitz in die Stadt Delitzsch sind Selben und Zschepen seit dem 1. März 2004 Ortsteile der Stadt Delitzsch.
Verkehr[Bearbeiten]
Westlich Orts verläuft die Bahnstrecke Bitterfeld–Leipzig. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Delitzsch.
Kultur und Religion[Bearbeiten]
Die Kirche von Zschepen besitzt einen Fachwerkturm aus dem 17. Jahrhundert. Örtliche Vereine sind der SV Grün-Weiß Selben und der Carneval-Club Selben/Zschepen.
Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]
- Wolfgang Geisler (1930–2021), Architekt und Hochschullehrer
Weblinks[Bearbeiten]
- Zschepen im Historischen Ortsverzeichnis Sachsen
- Selben mit Zschepen auf der Homepage der Stadt Delitzsch
Literatur[Bearbeiten]
- Karl Schneider: Die Glocken von Werbelin und Buschenau – Verlorene und zu bewahrende Kirchen zwischen Leipzig und Delitzsch. Pro Leipzig, Leipzig 2010, ISBN 978-3-936508-53-6 (128 S., mit Angaben zur Buschenaukirche bei Rackwitz und den Kirchen in Werbelin, Wolteritz, Brodau, Selben, Zschepen, Zschortau, Gerbisdorf sowie Kreuma).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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