Bixafen
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| Strukturformel von Bixafen | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Bixafen | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C18H12Cl2F3N3O | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes Pulver<ref name="EFSA">EFSA: Conclusion on the peer review of the pesticide risk assessment of the active substance bixafen, EFSA Journal 2012;10(11):2917</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 414,21 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Sigma" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
146,6 °C<ref name="BVL" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
250–305 °C (Zersetzung)<ref name="BVL" /> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
1,1·10−7 Pa (25 °C)<ref name="BVL" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Bixafen ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Pyrazole, Carboxamide und Biphenyle.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Bixafen kann durch über eine reduktive Suzuki-Miyaura-Kupplung vom Kaliumsalz der 2-Nitro-5-fluorbenzoesäure mit 3,4-Dichlorbrombenzol zur entsprechenden Biarylverbindung und weiterer Umsetzung mit dem Pyrazolcarbonsäurechlorid (1-Methyl-3-(Difluormethyl)-4-chlorcarbonyl-1H-pyrazol) in Gegenwart einer Base wie Triethylamin hergestellt werden.<ref name="Clemens Lamberth, Jürgen Dinges">Clemens Lamberth, Jürgen Dinges: Bioactive Heterocyclic Compound Classes: Agrochemicals. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 3-527-66443-2, S. 103 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>L. J. Gooßen, C. Linder, Saltigo GmbH, WO002008122555A1, 2008.</ref>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Bixafen ist ein farbloser Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="EFSA" /> Er ist stabil gegenüber Hydrolyse.<ref name="BVL" />
Verwendung[Bearbeiten]
Bixafen wird als Fungizid bei Getreide verwendet.<ref name="BVL">BVL: Bixafen</ref> Es wurde 2011 von Bayer auf den Markt gebracht.<ref name="ModernCPC">Wolfgang Krämer, Ulrich Schirmer, Peter Jeschke, Matthias Witschel: Modern Crop Protection Compounds. Wiley-VCH, 2011, ISBN 978-3-527-32965-6, S. 630 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Wirkung beruht auf der Hemmung der Succinat-Dehydrogenase.<ref name="DOI10.1016/j.pestbp.2012.07.010">C.A. Berdugo, U. Steiner, H.-W. Dehne, E.-C. Oerke: Effect of bixafen on senescence and yield formation of wheat. In: Pesticide Biochemistry and Physiology. 104, 2012, S. 171–177, doi:10.1016/j.pestbp.2012.07.010.</ref> Es werden auch Kombinationspräparate mit Prothioconazol und anderen Verbindungen eingesetzt.<ref name="Source">Bayer CropScience: Xpro Technology</ref>
Zulassung[Bearbeiten]
Die Genehmigung des Wirkstoffs durch die EU-Kommission erfolgte mit Wirkung zum 1. Oktober 2013.<ref>Durchführungsverordnung (EU) Nr. 350/2013 der Kommission vom 17. April 2013 (PDF)Vorlage:Abrufdatum zur Genehmigung des Wirkstoffs Bixafen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Änderung des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission.</ref>
In einer Reihe von EU-Staaten, unter anderem in Deutschland und Österreich, sowie in der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel (z. B. Aviator Xpro) mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Bixafen in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Bixafen“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Umweltgefährlicher Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Fungizid
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Anilid
- Biphenyl
- Dichlorbenzol
- Fluorbenzol
- Pyrazol
- Difluormethylverbindung