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Globig-Bleddin

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Globig-Bleddin
Stadt Kemberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(504)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 51° 47′ N, 12° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(504) 51° 47′ 8″ N, 12° 45′ 58″ O
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Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner/km²
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Postleitzahl: 06901
Vorwahl: 034927

Globig-Bleddin ist eine Ortschaft der Stadt Kemberg im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.

Geographie[Bearbeiten]

Die beiden benachbarten Dörfer Globig und Bleddin liegen ca. 12 km südöstlich von Wittenberg. Globig liegt etwa 7 Kilometer nordöstlich von Kemberg. Bleddin liegt 3 Kilometer östlich von Globig am Bleddiner Riß, einem Altarm der Elbe in der Elbaue zwischen Griebo und Prettin, einem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter bis Neuzeit[Bearbeiten]

1292 wurde Globig als Globik und 1376 Bleddin als Bledin erstmals urkundlich erwähnt.

Globig ist ein typisches Straßendorf aus dem 13. Jahrhundert. Der Ortsteil Bleddin wurde 1637 im Dreißigjährigen Krieg durch die Truppen des schwedischen Feldmarschalls Johan Banér fast vollständig zerstört. 1738 verwüstete ein Großfeuer nahezu das gesamte Dorf Globig.<ref>Aus den Ortschroniken von Globig und Bleddin</ref> Im Verlauf der Schlacht bei Wartenburg im Jahr 1813 fanden mehrere Gefechte bei Globig und Bleddin statt.

Globig war seit jeher eine ländlich geprägte Gemeinde mit teils bis zu 1000 Einwohnern, ca. 25 bäuerlichen Groß- und Kleinbetrieben, einem Molkereibetrieb, einer Mühle und zwei Schmieden. Ferner gab es zwei Lebensmittelgeschäfte, einen Bäcker und einen Fleischer, zwei Schuhmacher, einen Schneidereibetrieb, eine Tischlerei, einen Stellmacher, einen Friseur und zwei Gaststätten sowie einen Kindergarten, eine Grundschule mit acht Klassen und Lehrpersonal, die Freiwillige Feuerwehr, ein Postamt und das Bürgermeisteramt.

Datei:Kirche Globig -Südansicht- im September 2020.jpg
Kirche in Globig 2020

Verwaltungsgeschichte[Bearbeiten]

Per königlichem Erlass vom 29. Januar 1912 wurde der Gutsbezirk Bleddin mit der gleichnamigen Landgemeinde vereinigt.<ref name="AB-RB-Merseburg">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Am 11. Oktober 1965 wurden die beiden Gemeinden Bleddin und Globig zur Gemeinde Globig-Bleddin zusammengeschlossen.<ref name="Metzler-Poeschel">Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref> Die Gemeinde gehörte seit 2005 der Verwaltungsgemeinschaft Kurregion Elbe-Heideland an.

Am 1. Januar 2009 wurde Globig-Bleddin in die Stadt Kemberg eingegliedert.<ref>StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009</ref> Globig-Bleddin wurde zur Ortschaft, Globig und Bleddin sind seitdem Ortsteile von Kemberg.<ref>Hauptsatzung der Stadt Kemberg (PDF; 43 kB)</ref>

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die im Kern gotische Kirche von Globig aus dem 13. Jahrhundert diente im Dreißigjährigen Krieg als Wehrkirche. 1726 wurde sie restauriert. Aus dieser Zeit stammt die Orgel. Die Kirche ist ein flachgedeckter Saalbau, an der später an der Ostseite eine Sakristei und im Süden eine Spitzbogentür errichtet wurden. Bemerkenswert sind die Deckenbemalung durch Michael Adolf Siebenhaar und der Taufstein von 1900.<ref>Website des Kirchenkreises Wittenberg</ref> Restaurierungen erfolgten in den Jahren 1971 und 1990.
  • Die Kirche von Bleddin wurde 1690 von Zimmermeister Bopp aus Wittenberg erbaut. Es handelt sich um einen im Barockstil gebauten flachgedeckten Putzbau mit quadratischem, verbrettertem Westturm aus backsteingefülltem Fachwerk. Altar, Kanzel und Empore sind mit Rankenwerk verziert. Die Altarbilder sind Kopien der Kemberger Altarbilder von Lucas Cranach d. J. Vorher stand dort eine ältere Kirche aus dem Jahre 1474, die 1578 abgebrochen wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 22. Oktober 2014 im Internet Archive)</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

Etwa 2 km südwestlich von Globig verläuft die Bundesstraße 182. Die Bahnstrecke Pratau–Torgau mit dem Haltepunkt Globig wurde im Jahre 2012 stillgelegt, im Dezember 2014 auch die Busverbindung mit den Linien 342 und 343 der Vetter Busunternehmen GmbH nach Kemberg und zur Kreisstadt Wittenberg.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 21. Dezember 2014 im Internet Archive)</ref> Seit Januar 2015 verkehrt an sieben Tagen in der Woche ein Anrufbus der Linie 332 zwischen Wittenberg und Kemberg. Eine Voranmeldung von mindestens einer Stunde vor Fahrtbeginn per Telefon oder Mail ist erforderlich.<ref>Fahrplan der Linie 332 (Stand: 2019)</ref>

Söhne und Töchter von Globig[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Kember; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

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