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Rackith

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Rackith
Stadt Kemberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(310)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 51° 48′ N, 12° 41′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(310) 51° 48′ 16″ N, 12° 41′ 12″ O
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Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner/km²
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Postleitzahl: 06901
Vorwahl: 034927
Datei:RackithSchule.jpg
Schule.

Rackith ist ein Ortsteil der Stadt Kemberg im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.

Geographie[Bearbeiten]

Rackith liegt ca. 12 km südöstlich von Lutherstadt Wittenberg.

Zum Ortsteil gehört die kleine Ansiedlung Lammsdorfer Ziegelei.<ref name="OT-LSA 2022">Ortsteilverzeichnis (Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile), Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Halle (Saale), Stand 15. Dezember 2022, statistik.sachsen-anhalt.de</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

1004 wurde Rackith erstmals urkundlich erwähnt. Aus einem schon im 11. Jahrhundert bezeugten Burgward entwickelte sich das spätere Rittergut Rackith. Dieses Gut war lange in Besitz,<ref>Johann Christian Lünig: Des Neueröffneten Europäischen Staats-Titular-Buchs, .. Worinnen an denen Europäischen Höfen sich befindenden vornehmen Ministrorum, Militair- und Civil-Bedienten, Ingleichen Verschiedener anderer Officianten .... Band (Anderer Theil) 2, Verlag, Leipzig 1737/1743, S. 311.</ref> schon vor 1700,<ref>Gerhard August von Witzleben, Karl Hartmann August von Witzleben Geschichte des Geschlechts von Witzleben. Nach archivalischen Quellen bearbeitet. Band 1, Verlag A. Bath, Berlin 1880, S. 10.</ref> der Familie von Witzleben und gehörte als Gemeinde zum alten Amt Wittenberg des Kurfürstentum Sachsen.

Zuletzt besaß die uradelige Familie von Schlieben Gut Rackith, zuerst vertreten durch den Sohn des Wilhelm von Schlieben-Oderin (1753–1819) aus Jetsch bei Golßen und der Eva von Karras-Krossen (1755–1811), Friedrich (Friedrich August) von Schlieben-Oderin (1780–1863) seine Ehefrau wurde Emilie von Leubnitz (1793–1874).<ref>Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. Deutscher Adel. 1922. Jahrgang 23, Justus Perthes, Gotha 1921, S. 780 f.</ref> Ihnen folgte der Deichhauptmann Moritz von Schlieben (1835–1908), Ehefrau Elisabeth von Kracht (1845–1925), Tochter des Kommandanten der Festung Wittenberg. Letzter Gutsbesitzer war dann Oberstleutnant Hans von Schlieben (1875–1962) und Frau Gertrud geb. Ohrtmann (1883–1958), deren Vater Vorsitzender des Kali-Syndikats sowie Geheimer Kommerzienrat war. Das Rittgergut Rackith samt Vorwerk Lochau, verpachtet an Familie Töpfer, beinhaltete um 1922 genau eine Fläche von 301 ha.<ref>Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer: Landwirtschaftliches Güter-Adreßbuch der Provinz Sachsen. 1922. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen. Hrsg. Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S., In: Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher''. Band V, 3. Auflage, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1922, S. 234–235.</ref> Die Gutsbesitzerfamilie ging nach der Enteignung 1945/1945 ins Rheinland.<ref>Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler, Johann Georg von Rappard: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel). 1971. Band XI, Band 49 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1971, S. 403–415.</ref>

Am 20. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Bietegast und Lammsdorf als Ortsteile eingegliedert.<ref name="2VO-LSA-1950">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Rackith zusammen mit den Gemeinden Dabrun, Eutzsch, Radis, Rotta, Schleesen, Selbitz, Uthausen und Wartenburg in die Stadt Kemberg eingemeindet.<ref>StBA-Wiesbaden (Hrsg.): Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010.</ref> Gleichzeitig wurde die Verwaltungsgemeinschaft Kemberg, zu der Rackith gehörte, aufgelöst.

Galerie[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr

Die Bundesstraße 182, die Wittenberg und Torgau verbindet, führt direkt am Ortsteil vorbei. Die eingleisige Bahnstrecke Pratau–Torgau mit den Haltepunkten Rackith (Elbe) und Rackith Süd ist seit 2014 stillgelegt. Im Sommer 2016 und 2017 verkehrten auf der Strecke an den Wochenenden wieder Reisezüge der Heide-Bahn bis nach Eilenburg.

Trivia[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

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